Leistungssteigerung durch Gehirnjogging & Gehirntraining

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Gehirntraining mit Neuronation bietet auch Senioren die Möglichkeit, geistig lange fit zu bleiben. Die These von der Demenzprävention durch intensives und regelmäßiges Gehirntraining mit Neuronation kann jetzt durch eine aktuelle Studie bestätigt werden.

Fluide Intelligenz – Optimierung durch Gehirnjogging für Senioren

Untersuchungen zeigen, dass die fluide Intelligenz, die sich auf den Bereich des Wissenserwerbs und des aktuellen Wissensstandes sowie der Fähigkeit, sich diverse Erkenntnisse und Ereignisse zu merken, bezieht, durch regelmäßiges Gehirnjogging trainiert werden kann. Sowohl regelmäßiges und intensives Gehirntraining für Senioren als auch intensives Gehirnjogging in jungen Jahren steigert die fluide Intelligenz und damit die Aufnahmefähigkeit und Leistungsbereitschaft.

Gehirntraining mit Neuronation – Verbesserung von schulischen und beruflichen Leistungen möglich?

Eine aktuelle Untersuchung im Rahmen einer Matura-Arbeit an der Bündner Kantonsschule Chur bestätigte jetzt, dass das computergestützte Training durch Neuronation zur größten Leistungssteigerung des Gehirns führt. Zudem wurde nachgewiesen, dass auch ein mentales Aktivierungstraining als zweitwichtigster Faktor in Bezug auf die fluide Intelligenz zu werten ist.

Mentales Aktivierungstraining und Gehirnjogging mit Neuronation im Vergleich

Über acht Wochen gab es Probanden zwischen 17 und 25 Jahren sowie Probanden ab 45 Jahren. Aus beiden Gruppen wurden jeweils Probanden für eine aktive und eine passive Kontrollgruppe sowie für eine Versuchsgruppe entnommen. Die aktive Kontrollgruppe nahm regelmäßig an mentalem Aktivierungstraining (MAT) teil. Die Versuchsgruppe nahm an dem Gehirntraining mit Neuronation teil. Einmal wöchentlich wurde die entsprechenden Trainings absolviert und im Anschluss ein Kurztest der allgemeinen Intelligenz (S-KAI) ausgeführt. Auch die passive Kontrollgruppe, die weder am MAT noch am Training mit Neuronation teilnahm, unterzog sich dem S-KAI-Test.

Ergebnis der Studie: Leistungssteigerung durch Gehirnjogging?

Das Ergebnis der Studie zeigte, dass bei den Probanden zwischen 17 und 25 Jahren aus der Versuchsgruppe für das Gehirntraining mit Neuronation die größte Steigerung der Aufnahmefähigkeit und Leistungsfähigkeit festgestellt werden konnte. Zu Beginn der Versuchsreihe lag der Wert bei 150 Bit. Nach Ende der Versuchsreihe erreichten die Teilnehmer rund 240 Bit. Die Einheit Bit wird pro Sekunde gemessen und bezeichnet die Informationsverarbeitungsgeschwindigkeit. Die Untersuchung bestätigte somit, dass regelmäßiges und intensives Gehirntraining mit Neuronation dazu führt, dass Informationen in immer kürzeren Zeitabständen erfasst und wiedergegeben werden können und damit das Gehirn als Arbeitsspeicher fördern. Eine prozentual höhere Leistungssteigerung bei den Testpersonen ab 45 Jahren in der Versuchsgruppe konnte nicht festgestellt werden, aber die Teilnehmer zeigten deutlich bessere Fähigkeiten als die Teilnehmer zwischen 17 und 25 Jahren aus der passiven Kontrollgruppe, die weder am MAT noch am Gehirntraining durch Neuronation teilnahmen. So konnte die Studie eindeutig nachweisen, dass Gehirntraining zu einer deutlichen Steigerung von Aufnahmefähigkeit und Leistungsfähigkeit führt (mehr dazu auch in diesem Artikel).

Gehirnforschung: High Heels und das männliche Geschlecht

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Marcel Liechti, Neuronalfit

 

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Anklicken – und Sie sind dabei!

Gegenüber Frauen mit hohen Absätzen zeigen sich Männer auffällig hilfsbereit!

 

In jüngerer Zeit beobachte ich, dass immer mehr professionelle Kurse im „Walking on High Heels“ angeboten werden. Darin geht es einerseits um das sichere Laufen bzw. „Walken“ auf diesen recht hohen Absätzen, was an sich ein echtes Gefahrenpotential bedeutet, andererseits um sicher mehr Eindruck auf das starke Geschlecht auszuüben. Ist der letztere Punkt eine Illusion? Definitiv nein! 

 

Aus der jüngeren Gehirnforschung wird die letztere Behauptung definitiv erhärtet. Die Richtigkeit dieser Vermutung zeigt eine Studie von Gehirnforscher der Université de Vannes ?

Bildschirmfoto 2015-01-17 um 15.43.28Je höher die Absätze sind, auf denen eine Frau steht, desto eher greifen Männer ihr helfend unter die Arme. Zu diesem Schluss kam eine Gruppe von Verhaltensforscher der Université de Vannes. Im Testumfeld liessen die Forscher Frauen mit unterschiedlichem hohen Absätzen auf Männer „los“ um deren Hilfsbereitschaft zu testen. Dabei versuchte etwa eine Studentin, Männer zur Teilnahme an einer Umfrage zur „ Aufstiegschancen der beiden Geschlechter im Berufsleben“ zu bewegen. Unterwegs war sie wahlweise mit flachen Schuhen oder mit Highheels mit fünf oder neun Zentimeter hohen Absätzen. Die Männer ließen sich umso bereitwilliger interviewen, je höher die Schuhe waren: Der Anteil unter den rund 70 angesprochenen Männern stieg dabei von weniger als 50 (flach) auf mehr als 80 Prozent (hoch). Weitere Tests untermauerten diesen High Heels-Effekt: Ließ ein weiblicher Lockvogel während eines Stadtbummels »versehentlich« einen Handschuh fallen, waren umso mehr Männer zur Stelle, je höher die Absätze waren. Und auch in der Kneipe wurden Frauen schneller angesprochen, wenn sie auf Stöckelschuhen statt in flachen Slippern unterwegs waren – selbst, wenn die übrige Bekleidung gleich blieb. Letzteres habe allerdings weniger mit Hilfsbereitschaft seitens der Herren zu tun als vielmehr mit sexuellem Interesse, vermuten die Forscher.
Was im Gehirn von Männer genau bei dieser Studie abläuft, wissen selbst die Kognitionspsychologen nicht genau. Dass das Belohnungssystem und der Ausstoss von Glücksgefühlen(Dopamin) eine Rolle spielt ist jedoch praktisch gesichert.
Dopamin ist ein sogen. Neurotransmitter, ein Botenstoff im Gehirn, der vorallem bei Glücksgefühlen ausgeschüttet wird. Dopamin beziehungsweise der verwandte Stoff L-Dopa wird auch bei der Behandlung psychischer Störungen und der Parkinson-Krankheit eingesetzt. Sie merken es wird langsam kompliziert.
Was unabhängig von den Erklärungsversuchen der Neurologen wie ein Fels in der Brandung übrig bleibt ist die knallharte Mathematik, sprich Statistik, und die lügt eigentlich nie. Darauf dürfen sich auch die „High Heels“ tragenden Frauen getrost verlassen.

Weitere Artikel unter: https://www.neuronalfit.ch/gehirntraining-tanzen-macht-geistig-fit/

Bekannte Anbieterin von High Heels Kursen ist die Tänzerin: www.fabienneliechti.com/how-to-walk-in-heels
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50Plus: Praktisches Gehirntraining vermehrt an VHS

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Beitrag von Marcel Liechti

Warum sollten moderne Menschen täglich aktives Gehirntraining treiben? Das alternde Gehirn verliert dauernd an Plastizität(flüssige Intelligenz), das ist leider so und auch wissenschaftlich belegt. Ein aktiver Mensch nimmt das nicht einfach hin. Man kann sehr wohl etwas gegen diesen natürlichen Zerfall tun, indem man möglichst oft aktives Gehirnjogging betreibt. Mehere Volkshochschulen(VHS) in der Deutschschweiz und Deutschland bieten ab 2015 Kurse an, zu Superpreisen.

Konkret muss die Kapazität des Arbeitsspeichers (sitzt im Frontalhirn) eines Menschen wieder erhöht werden. Dies uneingeschränkt bestätigt Dr. Claudia von Bastian, Kognitionspsychologin am psychologischen Institut der Uni Zürich, indem Sie Resultate ihrer jüngsten Forschung auf diesem Gebiet wie folgt ausdrückt:

„Wer ein gutes Arbeitsgedächtnis hat, hat meist auch eine hohe Intelligenz. Wird das Arbeitsgedächtnis trainiert, macht uns das auch intelligenter“.

Für das Meistern des Alltags ist ein gut funktionierender Arbeitsspeicher alles! Das merkt der selbstkritische Mensch vor allem im beruflichen Alltag, in Verkehrssituationen, an der schnelleren Auffassungsgabe, Reagieren auf alle Arten von Reizen, und, und…

Das Gegenstück zu flüssiger Intelligenz ist die sogen. kristalline Intelligenz. Sie beruht im Wesentlichen auf erworbenem Wortschatz, Wissen und Fertigkeiten, kurzum: das was man im Leben gelernt und verstanden hat (Bildung schlechthin). Somit ist einleuchtend: Lösen von Kreuzworträtsel bringt praktisch nichts! Ebenso alle Art von Routinearbeiten und –aufgaben. Deshalb ist selbst Sudoku von begrenztem Nutzen.

Wie praktiziere man konkret nützliches Gehirntraining?
Prinzipiell kann man computerunterstützte oder Handübungen für nachhaltiges Gehirntraining einsetzen. Dies ist eine reine Temperamentsache. Mit computerunterstützten, adaptiven Übungen erreicht man in der Regel eine höhere Effektivität . Der folgende Link offeriert ihnen beide Möglichkeiten kostenlos.

Tipp: Es gibt im deutschsprachigen Raum die Zeitschrift „Geistig fit“ , wo 2-monatlich viele konkrete Übungen zum täglichen Exerzieren abgedruckt werden.
Bildschirmfoto 2014-12-20 um 18.17.13Abbildung: gemessene Fortschritte nach 8 wöchigem Gehirntraing in % (neuronalfit)

Wie trainiert man das Arbeitsgedächtnis effizient?

Zuerst sind noch einige Begriffe zu erklären. Das Arbeitsgedächtnis liegt im Frontalhirn und ist nicht exakt zu lokalisieren. Die zwei wichtigsten Komponenten, die seine Kapazität beeinflussen, sind die Informationsgeschwindigkeit und die Merkspanne. Beide Komponenten lassen sich gezielt trainieren und deren Veränderung mit dem kostenlosen LIE-KAI-Test wöchentlich messen. Die Resultate einer 8-wöchigen Messung einer Gehirntrainingsgruppe ersieht man aus obiger Graphik. Diese Arbeitskapazitätmessung ist erstmals vom Kognitions-psychologen Dr. Lehrl, Gründer der GfG Deutschland (Gesellschaft für Gehirntraining) ,entwickelt und definiert worden. Soeben wurde eine Maturaarbeit an der Bündner Kantonsschule veröffentlicht, die diese Resultate gleichzeitig an Gymnasiasten und älteren Menschen verifizieren konnte. Bemerkenswert ist, dass die Leistungssteigerung bei 50Plus grösser war als bei Gymnasiasten, wenn auch auf einem tieferem Level. Man weiss, dass das der Top der Gehirnleistung zwischen 18-22 erreicht wird. (Interessenten der Studie melden sich direkt bei marcel@liechti.ch )
Wenn Sie jetzt so richtig Lust verspüren endlich mit regelmässigem Gehirntraining zu beginnen haben Sie ab Februar 2015 folgende Möglichkeiten:

  • VHS-Kurse: Einführung in das Gehirntraining(zB. in Wallisellen)
  • Handübungen zum täglichen Üben
  • Kostenloses App für unterwegs und zuhause für den  IPad, IPhone, Smartphone, Tablet, usw.
  • Detaillierte Infos erhalten Sie hier

Tipp: Lassen sie sich auf Weihnachten einen VHS-Kurs schenken!

 

 

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Mehr Leistung durch Gehirntraining

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Gehirntraining ist ein sehr aktuelles Thema, denn auch mit zunehmendem Alter ist es wichtig, geistig fit zu sein. Um dieses Ziel zu erreichen, wird die Aufnahmefähigkeit und Dauerhaftigkeit von Informationen im Gedächtnis durch spezifische Gehirntraining und Gehirnjogging Übungen unterstützt. In einem Experiment mit jüngeren und älteren Personen soll der Effekt von wissenschaftlich basiertem Gehirnjogging anhand von drei Stufen – Computer, MAT (Mentales Aktivierungs-Training) und Placebo – untersucht werden. Damit konnte erwiesen werden, dass abhängig von Alter, Häufigkeit und Methode, mehr Leistungsfähigkeit durch Gehirnjogging erzielt wird.

Gehirntraining: So wichtig wie körperliches Training

Gehirntraining ist in aller Munde, denn sowie man Sport treibt, um körperlich fit zu bleiben, ist es wichtig, auch geistig in Form zu sein. Dem neusten Forschungsstand nach erreicht das Gehirn seine höchste Auffassungsgabe und Leistungsfähigkeit bereits im jungen Alter von 16-25 Jahren. Mit spezifischen neuronal wirksamen Gehirnübungen soll diesem Leistungsrückgang entgegengewirkt werden.

Gehirnjogging für das Gedächtnis

Das menschliche Gedächtnis ist ein sehr komplexer Mechanismus, der laufend wissenschaftlich mit neuen Ergebnissen erforscht wird und dabei weitere Zusammenhänge und Wirkungen festgestellt werden. Der Fokus dieser Arbeit liegt dabei auf der Aufnahme von Informationen und dem Lernen, weil dies als Ansatzpunkt für Methoden zur Leistungssteigerung und Aufnahmefähigkeit dient.

Aufnahmefähigkeit von Informationen im Gedächtnis

Im Rahmen der Maturaarbeit von Ladina Meier (Kantonales Gymnasium in Chur) mit dem Titel „Leistungssteigerung durch Gehirnjogging“ wurde die Aufnahmefähigkeit und Beständigkeit von Informationen im Gedächtnis aufgezeigt. Dies wurde in einem praktischen Teil untersucht. Dabei wurde die Auswirkung konkreter Gehirntraining Übungen zur Leistungssteigerung gemessen und die Wirkung abhängig vom Alter, untersucht. Um diesen Gehirnjogging Effekt zu verdeutlichen wurden die beiden Personengruppen in je drei Stufen eingeteilt. Die erste Stufe soll am Computer täglich für rund 30 Minuten Gehirnübungen verschiedener Art an einem Programm (Primus-Flex) absolvieren. Bei der zweiten Stufe trainieren die Probanden Tag für Tag von Hand etwa 10-15 Minuten Gehirnaufgaben diverser Schwierigkeitsstufen (MAT). Die dritte und letzte Stufe, genannt Placebo, löst die Testgruppe lediglich einmal wöchentlich den Lie-Kai-Test ohne Gehirnübungen zu machen.

Sport macht schlau, Interview

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Buchneuerscheinung

Frieder Beck „Sport macht schlau – Mit Hirnforschung zu geistiger und sportlicher Höchstleistung

Interview mit „Sport macht schlau“ – Autor Frieder Beck

Wer ist Frieder Beck?

Seit Jahren trainiert er die deutsche Nationalmannschaft im Ski- Freestyle, arbeitet in der Hirnforschung und lehrt Mathematik und Sport an einem Gymnasium. Frieder Beck hat sich durch seine Tätigkeitsbereiche an der Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis platziert. Den Kern seiner Erkenntnisse hat er zum Titel seines ersten Buches gemacht. „Sport macht schlau – Mit Gehirnforschung zu geistiger und sportlicher Höchstleistung“ ist im Goldegg Verlag erschienen und fasst praxisnah Erkenntnisse aus Forschung, Hochleistungssport und Pädagogik zusammen.

F: Herr Beck, seit wann und warum beschäftigen Sie sich mit der Wechselwirkung zwischen Sport und mentaler Leistung?

A: Während meines Mathematikstudiums bin ich auf die Thematik der künstlichen neuronalen Netze gestoßen. Diese künstlichen Synapsen am Computer lernen schneller, wenn sie Input von einem weiteren Netzwerk bekommen, das ihnen sagt, ob ihr Output besser oder schlechter war als bisher. Als begeisterter Sportler habe ich mich daraufhin auf die Suche nach einem solchen Trainernetzwerk in unserem Gehirn gemacht . Um die Funktionsweise dieser weitverzweigten Optimierungssysteme in unserem Gehirn zu verstehen und vielleicht das Lernen und vor allem das sportliche Training hiernach entscheidend zu verbessern, musste ich immer tiefer in den Neurowissenschaften graben und die laufend neu eintreffenden Befunde einordnen und kombinieren. Da diese Trainersysteme im Kopf eine zentrale Rolle bei den positiven Effekten von Bewegung und auf unsere geistige Leistung spielen, stieß ich schon recht früh auf die förderliche Wirkung von Sport auf unseren Geist und kam in Kontakt mit Sabine Kubesch, die über die exekutiven Funktionen promovierte und diese in Deutschland bekannt machte. Mit ihr habe ich über Jahre hinweg eng zusammengearbeitet und diese Thematik ließ mich nicht mehr los. In „Sport macht schlau“ habe ich versucht, die unzähligen Forschungsergebnisse in einer leicht verständlichen Zusammenschau dargestellt und kann damit folgende Fragen klären: Wie fördert Bewegung unsere geistige Leistung, wie kann ich schneller lernen und mein sportliches Training optimieren, wie muss die sportliche Betätigung aussehen, damit sie diesen oder jenen positiven Effekt auf unseren Geist besitzt?

F: Was kann man sich unter „Exekutive Funktionen“ vorstellen?

A: Sich länger auf eine bestimmte Sache oder Tätigkeit zu konzentrieren, Ideen im Gedächtnis zu behalten und bearbeiten zu können, kurzfristigen Versuchungen zu widerstehen, um langfristige Ziele zu verfolgen
impulsives Verhalten zu unterdrücken, um situationsgerecht reagieren zu können, sind geistige Leistungen, die für den beruflichen und schulischen Erfolg maßgebend sind. All diejenigen Gehirnfunktionen, die sich auf diese mentalen Prozesse beziehen, werden als exekutive Funktionen bezeichnet. Adele Diamond von der University of British Columbia (CAN) war die Erste, die auf die Bedeutung der exekutiven Funktionen für die Lernleistung hingewiesen hat. Sie nennt drei Hauptfunktionen, Arbeitsgedächtnis, Inhibition (lat. inhibere: unterbinden) und kognitive Flexibilität, deren Zusammenspiel sich als die Fähigkeit zur Selbstregulation zusammenfassen lassen. Diese Fähigkeit ist nicht nur die Grundlage für ein selbstverantwortliches, eigenaktives und selbstwirksames Leben, sondern ebenso unablässig für ein friedliches Zusammenleben in der Gemeinschaft.

F: Die exekutiven Funktionen und ihre Auswirkung auf das Lernen sind aber nur ein Teil dessen, womit Sie bzw. Ihr Buch sich beschäftigen. Welches Potenzial hat Ihre Forschung und Ihre Arbeit für Profi- und Amateursportler?

A: Erfolg in vielen Sportarten beruht darauf, bestimmte Bewegungsabläufe exakt und im richtigen Augenblick aus dem Gedächtnis abrufen und ausführen zu können. Bei Wettkampfsportarten kommt auch noch der Konkurrenzdruck hinzu. Hier spielen nicht nur unsere exekutiven Funktionen eine wichtige Rolle. Sind wir uns bewusst, wie Bewegungslernen in unseren Köpfen funktioniert, wie wir unser Gehirn bestmöglich motivieren, neue Bewegungsabläufe zu lernen und in ihrer Anwendung zu optimieren, ergeben sich signifikante Verbesserungen und Erleichterungen im Erstellen und Ausführen von technischen Trainingseinheiten. Thomas Tuchel beschreibt das im Vorwort von „Sport macht schlau“ mit den Worten: „Der schlauere Fußballer ist nachweislich der bessere“, das bringt es ziemlich genau auf den Punkt.

F: Mit welchen Methoden lässt sich die Wechselwirkung zwischen Bewegung und exekutiven Funktionen erforschen?

A: Die ersten Zusammenhänge zwischen Sport und Geist fand man bei Schülern, als man deren Fitness erhob und – eher zufällig – mit ihren Schulnoten in Zusammenhang stellte. Je fitter die Kinder waren, desto besser waren sie in der Schule. Danach schaute man sich an, wie sich die Schulleistungen veränderten, wenn Kinder oder Jugendliche sich plötzlich regelmäßig sportlich betätigten, die dies zuvor nicht taten. Mittlerweile kann man auf viele altersgerechte Testbatterien zur Erfassung des Niveaus der geistigen Leistung, insbesondere der exekutiven Funktionen zurückgreifen, die für den Erfolg in Schule und Beruf maßgeblich sind. Man erfasst die Leistung in diesen Tests vor und nach unterschiedlicher körperlicher oder geistiger Betätigung – so kann man kurzfristige und langfristige Effekte ausmachen und in Zusammenhang mit unterschiedlichen Bewegungen und unterschiedlicher körperlicher oder geistiger Beanspruchung setzen. Um die Vorgänge beim motorischen Lernen zu erschließen, kann man entweder Menschen oder Tiere eine Bewegung über eine bestimmte Zeit trainieren lassen und die Unterschiede im Gehirn vor und nach dem Üben der Fertigkeit beobachten. Oder man untersucht die Unterschiede zwischen den Gehirnen von sportlichen Meistern und denen von sportlichen Novizen.

F: Gibt es eine Sportart, die besonders positive Auswirkungen auf die exekutiven Funktionen unseres Gehirns hat?

A: Für die förderlichen Effekte auf unseren Geist kommt es in erster Linie nicht auf die angestrebte Disziplin oder Fertigkeit an, die man trainiert, sondern entscheidend ist, wie man diese trainiert. Die positiven Effekte auf die geistige Leistungsfähigkeit hängen von vielen Faktoren ab. Bedeutsam sind hierbei beispielsweise die erreichte Verarbeitungstiefe, die wahrgenommene Freiwilligkeit, die Art der körperlichen Beanspruchung im Training, die Wahrnehmung überraschender Bewegungserfolge, die koordinativen Anforderungen und auch, mit welchen weiteren Sportarten ich meinen Lieblingssport ergänze. Dabei lassen sich durch bestimmte sportliche Tätigkeiten manche Effekte leichter erreichen als bei anderen. Um unseren Geist stark zu beflügeln und eine optimale sportliche Leistung aus sich herauszuholen, heißt es also, schlau zu trainieren. Wie das aussehen kann, ist im Buch an vielen Stellen beschrieben.

F: Gleicht ein Fußballer, den angeblichen Verlust von Gehirnzellen durch einen Kopfball durch die Ausübung des Sportes wieder aus?

A: Ich würde mir nicht anmaßen, hierzu eine konkrete Aussage zu treffen. Ob Kopfbälle beim Fußball tatsächlich zu einem unverhältnismäßig hohen Neuronenverlust führen, ist nicht geklärt. Täglich verlieren wir viele Gehirnzellen und dies ist ein natürlicher Prozess, der uns sogar leistungsfähiger machen kann. Statistisch belegt werden konnte, dass Fußballtraining die individuelle geistige Leistung kurz- und langfristig steigert und dass der erfolgreichere Fußballer über bessere exekutiven Funktionen verfügt. Auch wenn das für uns überraschend erscheint; insbesondere, wenn man an manches Interview der Fußballprofis nach einem Spiel denkt oder bei der WM 2014 sieht, wie ein Spieler seinem gegnerischen Kollegen in die Schulter beißt, aber wie gesagt, das sind statistische Werte, die nicht allein aufgrund von einzelnen Ausbrechern, die viel Medienaufmerksamkeit erhalten, entwertet werden.

F: Wie wenden Sie Ihre Erkenntnisse im Unterricht, im Training oder im alltäglichen Leben an?

A: Die praktische Umsetzung der neuen Erkenntnisse ist sehr spannend. An meiner Schule in Baden- Württemberg, dem Bildungszentrum Weissacher Tal, stellen wir vielfältige Bewegungsangebote innerhalb des Ganztages, aber auch innerhalb der Schulpausen bereit – die von den Schülerinnen und Schülern stark angenommen werden. Im Sportunterricht lassen sich beispielsweise sehr einfach kognitive Anforderungen in beliebte Spielformen integrieren, wie im Buch beschrieben – gerade diese Kombination verspricht sehr hohe Effekte auf die exekutiven Funktionen. Wie auch im Buch skizziert, ist im Gehirn jenes Netzwerk, das unsere Motivation, Begeisterung und Anstrengung vermittelt, gleichzeitig eine zentrale Instanz für Lernen. Geht man als Hirnforscher dem Lernen nach, dann landet man gleichzeitig bei diesen Dreien. Finden alle diese Faktoren zusammen, ist Schule ein Kinderspiel. Somit helfen die jüngsten Einsichten aus der Hirnforschung mir auch in meinem Mathematikunterricht. Manchmal habe ich dabei Schiffbruch erlitten, aber vielfach führt es zu den erwünschten Zielen. Ich habe zudem die Erfahrung gemacht, dass Schülerinnen und Schüler die neurobiologischen Zusammenhänge sehr interessieren. Wie schaffe ich es als Schüler, dieselbe Konzentration, Aufmerksamkeit und Beharrlichkeit in schulrelevanten Bereichen zu erreichen, die ich beispielsweise beim Computerspielen erlebe? Woher hole ich mir die für die Schule so oft benötigte Selbstdisziplin? Wie bringe ich mein Arbeitsgedächtnis schnell auf Maximum?

Meine Athletinnen und Athleten bleiben natürlich auch von der Gehirnforschung nicht verschont. Viele sind auch immer wieder mal in Vorträgen von mir zu Besuch. Gerade der Freestylesport erfordert in Deutschland eine hohe Selbstständigkeit und damit eine hohe Selbstregulation. Da hilft es ungemein, nicht nur die trainingswissenschaftlichen Grundlagen zu kennen, sondern als Sportlerin oder Sportler auch zu wissen, wie das Gehirn Bewegung optimal lernt.

F: Welche Intention verfolgen Sie mit Ihrer Forschung und was hoffen Sie, mit der Veröffentlichung dieses Buches bei den Lesern zu erreichen?

A: Wenn ich es genauer überlege, dann geht es mir wohl um drei Aspekte:

– Dass Sport vernünftig betrieben gesund ist, weiß mittlerweile jeder. Trotzdem können sich viele Menschen nicht mit regelmäßiger Bewegung anfreunden. In der Schule besitzt der Sportunterricht einen geringen Stellenwert und für beruflichen Erfolg spielt er bisher fast keine Rolle. Hier möchte ich auf den doch überraschend hohen Stellenwert von Bewegung für Lebensbereiche darstellen, die viele Menschen nicht mit Sport in Zusammenhang bringen. Zudem möchte ich Menschen Handwerkszeug mitgeben, wie sie leichter ihren inneren Schweinehund überlisten können, um regelmäßig und effektiv Spaß an Bewegung erleben zu können.

– In den letzten Jahren wurde die Hirnforschung immer mehr „in“. Viele Trainerinnen und Trainer, Sportlerinnen und Sportler, Eltern, Ärzte und Sportbegeisterte sprechen mittlerweile über feuernde Neurone, sprießende und sich verändernde Synapsen, Spiegelneurone und dass das Gehirn immer während lernt, was beispielsweise für motorisches Lernen gar nicht stimmt. Die diesbezügliche Forschungslage hat sich in letzter Zeit stark weiterentwickelt und lässt nun konkrete Praxisempfehlungen zu. Wie es auch der Fußballtrainer Thomas Tuchel im Vorwort von „Sport macht schlau“ formuliert, stört jedoch vor allem die Unüberschaubarkeit der Menge an Befunden, die Isolation verschiedener Forschungsrichtungen und die komplizierten fachspezifischen Bezeichnungen einen schnellen und verständlichen Zugang erheblich. Mit dem Buch möchte ich Abhilfe schaffen und den Lesern die vielen faszinierenden Neuigkeiten nahe bringen. Ich zeige verständlich auf, welche Vorgänge in ihren Köpfen ablaufen, wenn sie zum Joggen gehen, den Übersteiger im Fußball erlernen oder den Spaß bei der Bewegung und im Training genießen und wie man aus diesem Wissen heraus das sportliche Trainieren und Üben entscheidend verbessern kann und somit auch den Geist auf die Überholspur schickt.

– Weiterhin erhoffe ich mir, dass das Buch vielen Sportwissenschaftlerinnen und Sportwissenschaftlern den Zugang zu vielen neuen Themen- und Forschungsfeldern rund um Bewegung und Gehirn eröffnet.

F: Gibt es eine Kurzübung, mit der sich die exekutiven Funktionen besonders gut trainieren lassen?

A: Wer regelmäßig kurze körperliche Übungen zwischendurch absolviert, wird seine exekutiven Funktionen fördern. Bei den Übungen für Zwischendurch ist wichtig, dass diese immer wieder eine Herausforderung darstellen, dass ein vielfältiger Wechsel bei den Übungen stattfindet und immer wieder wechselnde technische, koordinative und körperliche Anforderungen geboten werden. Auf keinen Fall darf der Spaß zu kurz kommen. Das ist auch der Grund, weshalb sich keine allgemeingültige Wunder-Übung angeben lässt. Diese würde bei ausschließlicher Ausführung, schnell keine Effekte mehr erzielen. Es geht also eher um vielfältige Bewegungsprojekte, die man Zwischendurch immer wieder durch kleine Trainingseinheiten angehen kann, und deren Anforderungen mit dem erreichten Leistungsniveau ansteigen. In „Sport macht schlau“ finden sich viele Anregungen und Vorschläge hierzu.

F: Herr Beck, vielen Dank für das anregende Interview?

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Gehirntraining im Seniorenheim

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http://gfg-online.de/downloads/auszuege/2014_05.pdf

(Artikel erschienen in der Zeitschrift „Geistig Fit“)

Gehirntraining und Krankenkassen- ein Powerduo

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Novum: Zum ersten Mal erstattet eine Versicherungsgesellschaft Schlaganfall-Patienten wegen aktivem Gehirntraining einen Teil der REHA-Kosten zurück.

Studien belegen, dass Patienten mit kognitiven Defiziten von Gehirntrainingsprogrammen für das Gehirn profitieren. Die DEUTSCHE BKK bevorschusst Patienten, die nach einem Schlaganfall in ihrer REHA gezielt nachhaltiges Gehirntraining einsetzen, konkret mit finanzieller Unterstützung. Das führende Berliner Startup-Unternehmen NeuroNation (Partner von Neuronalfit.ch ) kooperiert ab sofort mit der DEUTSCHEN BKK in der Neurorehabilitation nach einem Schlaganfall. Wer ist die erste Schweizer Krankenkasse, die Ähnliches tut?

Gehirntraining und Krankenkassen – ein bedeutendes Trendthema

Mit dieser Kooperation zeigt die DEUTSCHE BKK, dass sie eine der wenigen Krankenkassen ist, die sich für Behandlungsergänzungen für Schlaganfallpatienten und ähnlichen kognitiven Vorfällen aktiv einsetzt.Screenshot 2014-09-25 10.22.22 Wie läuft das konkret ab? Versicherte der Krankenkasse, die das NeuroNation-Gehirntraining im Anschluss an die Rehabilitation nutzen, bekommen einen Teil der Kosten von der Krankenkasse zurück erstattet. Mit dem Online-Gehirntraining entsteht eine einfache und dauerhafte Ergänzung von einschlägigen Schlaganfalltherapien, die nach dem Klinikaufenthalt zum Beispiel auf einem IPad zu Hause genutzt werden kann.

Neurologische Rehabilitation durch Gehirntraining

Marcel Liechti, Geschäftsführer von Neuronalfit, behauptet :“Diese Kooperation ist ein wichtiges Signal. Wissenschaftlich basiertes Gehirntraining trainiert die kognitiven Fähigkeiten seiner Benutzer und kann die neurologische Rehabilitation positiv ergänzen“. Die durch Arbeitsspeichertraining gewonnene Verbesserung der kognitiven Fortschritte des Gehirns kann gemessen werden. Dadurch kann auch gezeigt werden, dass der Gehirnfortschritt nachweisbar ist. Auf universitärer Ebene weiß man das schon lange, nur das Interesse, dies einer bereiten Bevölkerung mitzuteilen ist aus unverständlichen Gründen kaum da.

Krankenkassen sind der ideale Botschafter für dieses immense Anliegen.

Neuronalfit.ch behauptet schon lange, dass 50Plus vermehrt in nachhaltigem Gehirntraining unterstützt werden müssen. Der volkswirtschaftliche Nutzen wird langfristig sicher Milliarden betragen. Ein einfache Überlegung sei erlaubt: „Ein Senior kann durchschnittlich 2 Jahre länger zuhause leben mit verbesserter Lebensqualität… „ In Deutschland und der Schweiz erleiden jährlich rund 300.000 Menschen einen Schlaganfall. Bekannt ist, dass 64 Prozent der Betroffenen auch nach einem Jahr noch pflegebedürftig sind. Gehirntraining könnte diese Rehabiltitationszeit verkürzen. Spannend ist auch, dass z.B. Neurowissenschaftler um Dr. Helena Westerberg vom schwedischen Karolinska Institute ebenfalls eine markante Verbesserung der kognitiven Fähigkeiten von Schlaganfallpatienten durch digitales Gehirntraining feststellten.

Gehirntraining für kognitiv geschädigte Patienten mit Fortschrittsmessung

NeuroNation hat standardisierte neurologische Tests digitalisiert und spielerisch aufbereitet. Mit diesem Testapparat können die kognitiven Auswirkungen des Schlaganfalls bei den Betroffenen individuell erfasst werden. Für die Verbesserung von Reaktionsgeschwindigkeit, Gedächtnisleistung, Aufmerksamkeit, Belastbarkeit und Informationsverarbeitungsfähigkeit (IVG) der Patienten nutzen sie das NeuroNation-Gehirntraining. Eine wöchentliche Wiederholung des z.B. LIE-KAI-Testes misst die Fortschritte in den verschiedenen Bereichen. Diese Analyse der erzielten Resultate dokumentiert den Fortschritt. Diese Gratis-App ist ab 15. Nov. direkt bei Neuronalfit.ch beziehbar(Mail an: marcel@liechti.ch). Genau mit diesem Programm wurde ein interessanter Versuch mit dem MiniTrampolin-Hersteller Bellicon durchgeführt. Die Resultate bestätigen, dass mit diesem App der Gehirnfortschritt einfach messbar ist. Marcel Liechti von Neuronalfit befragt, was eine Schweizer Krankenkasse machen müsste um der Bevölkerung in Sachen „Kognitiver Fitness“ zu unterstützen: Drei Sachen sollte sie tun:

  • Einen Gehirn-Parcours definieren, der 4-mal wöchentlich zu absolvieren ist (Aufwand ca. 20 Min )
  • Ein griffiges Bewegungsprogramm offerieren, z.B. MiniTrampolin zuhause
  • Wöchentlicher Gehirn-Fortschritts-Test absolvieren zB. mit dem LIE-KAI-Test.

Wer dies mit Erfolg vorweist ( die Fortschrittsmessung dient als Beweis! ), d.h. die Gehirnwerte müssten in einer definierten Bandbreite liegen, dem sollte eine Reduktion der Krankenkassen-Prämie von 30% erlassen werden.

Neuronalfit.ch jedenfalls würde bei einem solchen Projekt sofort mitmachen.

Nicht nur der volkswirtschaftliche Nutzen wäre sehr groß, auch die erzielte Zufriedenheit und Lebensfreude!

 

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6 goldene Regeln schützen vor Alzheimer

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  • Leitidee von Neuronalfit: Geistige-Fitness durch Gehirntraining hat sich in den letzten Jahre sehr stark durchgesetzt.
Marcel Liechti

Im Alter bauen Menschen im Normalfall kognitiv ab; dagegen lässt sich kaum etwas machen. Dieser verbreitete Glaube stimmt so nicht! Im Gehirn sterben zwar täglich viele Nervenzellen ab es werden auch immer wieder neue gebildet. Sechs goldene Regeln helfen ihnen, geistig fit zu bleiben und einer Alzheimer-Demenz vorzubeugen. Unter welchen Bedingungen diese adulte Neurogenese stattfindet erfahren Sie im folgenden Artikel…

An Alzheimer zu leiden, also nicht mehr richtig denken zu können, ist ein Schreckensgespenst für jeden. Mit zunehmendem Alter steigt dieses Risiko. Müssen wir das Altwerden fürchten? Oft steht Altsein synonym für kognitiven Abbau. Kognitions-Neurologen sagen klar: So muss es nicht sein!Bildschirmfoto 2013-11-21 um 21.44.53
Wissenschaftler haben herausgefunden, dass das Gehirn von Älteren sich problemlos trainieren lässt, wie etwa das Herz und der Bizeps. Das Resultat ist sehr beachtlich. Es empfiehlt sich, die folgenden 6 Tipps zu beachten:

1. Trinken Sie genug, aber massvoll Kaffee!
Wissenschaftler beobachteten über eine Dekade 50Plus genauer beim Kaffeekonsum. Dabei zeigte sich, dass der mentale Abbau von Kaffeetrinkern innerhalb dieser zehn Jahre im Schnitt deutlich geringer ausfiel als derjenige der anderen Studienteilnehmer. Als Resultat stellten sie fest: Kaffee, in Maßen konsumiert, schützt vor dem altersbedingten Abbau der Denkfähigkeit. Französische Forscher unterstützen obiges Resultat durch die Erforschung bei Mäusen. Koffein mindert bei Mäusen, die unter alzheimerähnlichen Symptomen litten, Gedächtnisstörungen und entzündliche Stressreaktionen. Auch die weit verbreitete Sorge, dass Kaffee schlecht für Herz und Kreislauf ist, hat sich als unbegründet erwiesen. Kaffee treibt den Blutdruck nicht in die Höhe und schützt sogar vor Herzkrankheiten.

2. Viel Nüsse, Obst und Gemüse verzehren!
Viele essbare Substanzen wie Nüsse, Gemüse oder Früchte enthalten antioxidative Stoffe, auch Vitamin C genannt. Regelmäßig Brokkoli, Zucchini oder Tomaten essen ist eine gute Idee. Ein Forscherteam fand heraus, dass sich bei Alzheimerpatienten besonders wenig Antioxidanzien im Blut nachweisen lassen. Der Verzehr antioxidativer Nahrungsmittel könne daher einer sich anbahnenden Demenz entgegenwirken. Nach Erkenntnissen amerikanischer Chemiker sind auch Trockenfrüchte wie Pflaumen, Feigen oder Datteln reich an bestimmten Antioxidanzien. In Tierversuchen zeigte sich, dass die in Blaubeeren enthaltenen Polyphenole dazu beitragen, den Informationsaustausch zwischen Nervenzellen in älteren Gehirnen wieder anzukurbeln. Wer davon profitieren will, der sollte fleißig Dörrobst essen.

3. Meeresfrüchte gegen Demenzen: Fisch ist gefragt!
Ob Lachs, Makrele oder Sardine – Fisch ist ein Muss auf jedem gesunden Speiseplan. Die im Fisch enthaltenen Omega-3-Fettsäuren schützen vor geistigem Verfall. So konnten amerikanische Wissenschaftler nachweisen, dass Senioren, die mehrmals pro Woche Fisch aßen, länger geistig rüstig blieben als Fischverächter.
Wer keinen Fisch isst, baut schneller ab. Vor allem fette Fische scheinen das Gehirn auf Vordermann bringen: Die in Fischen wie Stör, Butt und Forelle reichlich enthaltenen Omega-3-Fettsäuren sind gut für die Hirnzellen – wohingegen sich Cholesterin und gesättigte Fette eher negativ auswirken. Wichtig ist zu wissen, dass Omega-3-Fettsäuren sich nicht nur in Fischen oder Meeresfrüchten finden, sondern auch in pflanzlichen Ölen, wie Raps-, Leinsamen oder Nussöl.

4. Bewegen Sie sich oft! Das mindert das Alzheimerrisiko beträchtlich.
Körperliches Training ist gut für den Kopf. Sport hilft vorallem Älteren, die besonders stark von geistigem Abbau bedroht sind. Lebenslang sportliche Senioren setzen ihr Frontalhirn bei kniffligen Aufgaben stärker ein als passive Altersgenossen. Sport fördert die adulte Neurogenese. Sport ist segensreich für Körper und Geist
Studien zeigen: Regelmäßige Bewegung hält nicht nur den Körper fit, sondern auch den Kopf. Bedenken Sie: Regelmäßigkeit ist wichtiger als Höchstleistungen. Ideal sind drei Stunden mäßiger Ausdauersport pro Woche, am besten täglich eine halbe Stunde. Es ist übrigens nie zu spät, sich gegen Alzheimerdemenz zu wehren. Selbst wer erst mit 75 Jahren mit dem Sport anfängt, kann den geistigen Verfall aufhalten. Warum das so ist, wissen Mediziner jedoch bis heute nicht genau.

5. Alkohol gegen Demenz: Trinken Sie Wein – aber mit Verstand!
Wer gerne mal ein Schlückchen Alkohol trinkt, wird diese Botschaft mit Freude vernehmen: Im Wein steckt ein Antioxidanz welche den geistigen Abbau reduziert. Amerikanische Mediziner konnten in einer siebenjährigen Längsschnittstudie nachweisen, dass Personen, die gelegentlich ein kleines Schlückchen trinken, geistig nicht so schnell altern wie Abstinenzler. Den bisher überzeugendsten Beweis für die positive Wirkung von Alkohol liefert die so genannte Nurses Health Study II. Darin wurden die Lebensgewohnheiten von 120 000 Krankenschwestern festgehalten. Die Ergebnisse zeigen, dass Personen, die 15 Gramm (zB. 0.3 Liter Bier) Alkohol am Tag zu sich nehmen, im Schnitt geistig leistungsfähiger sind als konsequente Verweigerer. Sobald die Tagesmenge höher liegt, verschwindet der positive Effekt auf das Gehirn!

6. Arbeitsspeichertraining gegen Alzheimer: Die wirksamste Massnahme!
Denksport ist in, ob Kreuzworträtsel oder Sudoku. Heute weiss man sehr genau, welche Gehhirnübungen etwas nützen und welche weniger. Kreuzworträtsel sind sicher weniger sinnvoll, da sie nur Wissen trainieren, das im Alter kaum verloren geht. Sudokus und ähnliche Knobeleien erscheinen aus wissenschaftlicher Sicht besser, da sie so genannte fluide Eigenschaften wie Logik, Aufmerksamkeit und Suche fördern, die sich im Alter tendenziell verschlechtern.

Als wissenschaftlich erwiesen gilt: Arbeitsspeichertraining wirkt positiv, wenn die Übungsaufgaben spielerisch, adaptiv und möglichst auch alltagsrelevant sind. Das heißt, 50Plus und auch jüngere sollten beispielsweise lernen, sich in einer neuen Lebenssituation möglichst schnell zu Recht zufinden – eine Fähigkeit, bei der sie im Mittel schlechter abschneiden als Jüngere, die aber im Alltag eine große Rolle spielt. Wichtig sind zudem ständiges Feedback beim Gehirntraining über die aktuelle Leistung sowie eine Anpassung der Schwierigkeit an den aktuellen Leistungsstand. Man nennt dies adaptiv. Die Entwickler von Arbeitsspeicherprogrammen arbeiten daran, ihre Übungen an die Erkenntnisse der Wissenschaft anzupassen.

Fazit für 50 Plus: Vorbeugen gegen Demenzen mithilfe der 6 goldenen Regeln!
Wer sich gut und ausgewogen ernährt, sich regelmäßig und sinnvoll bewegt und nachhaltiges Gehirntraining treibt, bleibt länger geistig fit. Schwere Alterserkrankungen lassen sich durch einen gesunden Nahrungsmix sicher hinauszögern – vielleicht sogar aufhalten.
Es gibt also genug Gründe, diese 6 goldenen Regeln auszuschneiden und morgen damit beginnen. Ihre Familie wird es Ihnen danken und – die Lebensqualität bei Ihnen steigt ganz sicher!

Mehr Infos auf https://www.neuronalfit.ch/interview-zu-bewegung-und-gehirntraining-erhoehen-die-lebensqualitaet/

Das Training der "Exekutiven Funktionen" fördert die Mathematikkompetenz

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Marcel Liechti,  Master of mathematics

Das Konzept der „Exekutiven Funktionen“ in der Gehirnforschung bezieht sich auf die kognitiven Fähigkeiten des menschlichen Denkens und Handelns. Konkret gehören dazu das Arbeitsgedächtnis, die Inhibition und die kognitive Flexibilität. Das Zusammenspiel dieser drei Komponenten nennt man Selbstregulation. Das Training der Exekutiven Funktionen der Schülerinnen und Schüler ist für den sprachlichen, mathematischen und naturwissenschaftlichen Lernerfolg entscheidend.

Leitidee von Neuronalfit: Geistige-Fitness durch Gehirntraining hat sich in den  letzten Jahre sehr stark durchgesetzt.

Geistige-Fitness durch Gehirntraining beginnt sich immer mehr durchzusetzen

Die Lernleistungsschwäche von Jugendlichen in Mathematik und in anderen Kernfächern ist vorallem auf die mangelnde Arbeitsspeicherkapazität zurückzuführen. Im nachfolgenden Artikel wird gezeigt, dass die Lernleistungen von Jugendlichen in den wichtigsten Schulfächern im Wesentlichen vom trainierten Zustand des Arbeitsgedächtnisses bzw. der „Exekutiven Funktionen“ und weniger von der Höhe des traditionellen IQ’s bestimmt wird. Der ganze Artikel kann hier gelesen werden…

Interview zu: Bewegung und Gehirntraining erhöhen die Lebensqualität

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Interview mit Marcel Liechti, Geschäftsleiter Neuronalfit.ch

Bewegung und Gehirntraining erhöhen die Lebensqualität

Grüezi Herr Liechti. Stellen Sie sich doch bitte kurz vor.
Hallo, ich bin der Gründer und Geschäftsführer von Neuronalfit, der ersten Schweizer Online-Plattform für personalisiertes, interaktives Gehirntraining. Ich habe an der Universität Zürich und ETH Zürich Mathematik studiert mit den Nebenfächer Informatik und Physik. Nicht nur Künstliche Intelligenz, sondern auch menschliche Intelligenz hat mich schon immer fasziniert, weswegen ich mich mit der Neuropsychologie auseinandergesetzt und mich zum Dipl. Gehirntrainer GfG ausgebildet habe. Aus dem gleichen Grund wurde ich auch Gymnasiallehrer und Dozent. Zurzeit belege ich Vorlesungen in Neuropsychologie an der UZH und Fernuni-Hagen.

Was bewirkt eigentlich Gehirntraining?

Genau dieser Frage widmen sich viele Wissenschaftler und sind zu dem nicht überraschendem Ergebnis gekommen: Wer sich lebenslang intensiv mit Neuem auseinandergesetzt hat, ist signifikant weniger gefährdet an Demenz zu erkranken oder erlebt eine höhere Lebensqualität als der Durchschnitt. Bekannte Beispiele sind Musiker, Mathematiker, aber auch Politiker. Wichtig: Die jüngste Erkenntnis ist: wer täglich nachhaltiges Gehirntraining absolviert, erlebt den gleichen Effekt. Verschiedene Studien haben dies zweifelsfrei belegt. Leichte, beginnende Demenz kann herausgezögert, jedoch nicht geheilt werden. Das trifft auch auf fortgeschrittene Demenz wie Alzheimer zu. Interventionen mittels Gehirntraining sind aus Sicht von Neuronalft.ch ein absolutes Muss.

Wie steht es mit Bewegung und geistiger Fitness?

Dies ist eine entscheidene Frage.
Seit die Wissenschaft den Nachweis erbracht hat (Prof. Gerd Kempermann), dass sich bei körperlicher Bewegung die Bildung neuer Nervenzellen begünstigt (adulte Neurogenese), wird Sport als das Allheilmittel gehandelt, das die Denkleistung erhöht, vor Altersdemenz schützt und sogar Depressionen heilen hilft. Das ist leider nur die eine Seite der Medaille! Bewegung lässt zwar Nervenzellen bilden und wachsen. Damit sie aber auch am Leben bleiben, braucht der Mensch viele geistige (kognitive) Anreize. Man muss wissen: Die Neurogenese ist auf den Hippocampus beschränkt. Letztere steuert unsere Lern- und Gedächtnisfähigkeit. Also gilt, das Gehirn mit vielen Anreizen zu füttern!

Gibt es da Erfahrungen?

Ja, die gibt es. Im Rahmen einer Untersuchung der Firma Bellicon und Neuronalfit wird in zwei Phasen die Wirksamkeit von Bewegung und Gehirntraining auf das Arbeitsgedächtnis (Working Memory ist der Sitz der flüssigen Intelligenz) untersucht. Die erste Phase ist bald abgeschlossen. Der Erfolg ist jetzt schon grösser als erwartet.

Wieso?

Der erzielte Zuwachs an flüssiger Intelligenz bei den Teilnehmern ist mit ca. 30 % im Durchschnitt höher als erwartet (wir haben mit 15-20 % gerechnet ). Das ist offensichtlich auf die hervorragenden Eigenschaften des „Bellicon“ zurückzuführen, welche in der Reha schon längst erkannt wurden. Dass dieser Effekt direkt auf das Gehirn durchschlägt wusste man nicht sicher. Jetzt ist der Effekt als Messung nachgewiesen worden. Dieses positive Resultat wurde durch umfangreiche Interviews absolut bestätigt. Das Interessante daran ist, dass die Interviews vor der Bekanntgabe der Messresultate stattgefunden haben. Die Beeinflussung ist somit praktisch ausgeschlossen. Diesen Effekt nennt man in der Neurologie auch Transfer. Wir sind jetzt gespannt auf die zweite Phase, welche zum Schwingen auf dem Bellicon ein paralleles Gehirntraining beinhaltet.

Wie kann man das Gehirn effektiv trainieren?

Indem man Bewegung und Gehirntraining kombiniert, also sogenannte Dual-Tasking übungen ausführt. Unter Dual-Tasking-Training versteht man das Lösen einer kognitiven (geistigen) Aufgabe, kombiniert mit einer aktiven Bewegung. Im Alltag ist man ständig mit Doppel- oder Mehrfachaufgaben konfrontiert. Einfache Beispiele sind: Beim Treppen hochsteigen den Hausschlüssel aus der Tasche holen, überqueren einer stark befahrenen Strasse während des telefonierens mit dem Handy!, SMS schreiben beim Durchqueren der dicht besetzten Bahnhofhalle, Radio hören während des Kochens anhand eines neuen Rezeptes, usw. Das Gehirn empfindet solche Doppelaufgaben als echte Herausforderung oder sogar Stress. Dieses Dual-Tasking-Training wäre speziell auch für Sportler extrem wichtig, zB Fussballer, Eishockeyaner, usw.

Wer offeriert solches Dual-Tasking-Training?

Meines Wissens in der Schweiz nur SwissJump. Aufbauend auf dem sehr erfolgreichen Trampolin-Versuch mit Neuronalfit, werden während dem Schwingen kognitive Gehirnübungen absolviert. Diese Art zu trainieren ist sehr anspruchsvoll dafür sehr effektiv.

Wie muss man sich das vorstellen?

Während des Schwingens werden auf dem vorgelagerten Tablett oder IPad (Zusatzeinrichtung auf dem Trampolin) gleichzeitig einfache Rechenaufgaben gestellt, die man während dem Schwingen möglichst schnell und richtig lösen muss. (zB. 15 – 5 : 2 x 4 = ?, dann die richtige Lösung aus einer Auswahl von Antworten antippen) Mit dem Training wird der Proband dies immer schneller mit schwierigeren Zahlen korrekt lösen können. Das Programm passt den Schwierigkeitsgrad der Aufgaben nach dem Erfolg des Probanden an. Diese Methode nennt man adaptiv. SwissJump zusammen mit Neuronalfit.ch sind die ersten in der Schweiz, die ein solches Training anbieten. Gemessen wird der Gehirnfortschritt genau gleich wie im ersten Versuch mittels dem Test: LIE-KAI.
Zurzeit werden 6 Gehirnübungen inkl. Messung angeboten.

Wer ist eigentlich die Zielgruppe?

Prinzipiell alle Menschen, die möglichst lange geistig und körperlich fit sein wollen. Ich denke aber speziell an folgende Teilnehmergruppen: Senioren in Altersheimen (es gibt zum Trampolin auch Sicherheitsstützen), Personen, die Ergänzungen zum Fitnesscenter suchen, Jugendliche, die zur Fettleibigkeit neigen, Schüler, die ihre Schulleistungen merklich verbessern wollen, die meisten Personen in einer Reha, usw.

Sie könnten auch sagen Alle!

Natürlich, Sie haben Recht, Alle!

Auch Jugendliche? Das überrascht mich etwas.

Richtig, weil viele Jugendliche zu wenig Bewegung haben. Zweitens weil Bewegung und Gehirntraining das „Working Memory“ stärken, welches den sogenannten flüssigen IQ fördert, der wichtiger ist als der traditionelle IQ. Ich darf im November ca. 80 Lehrer einer Zürcher Volksschule schulen, wie nachhaltiges Gehirntraining inkl. Bewegung die Lernleistung in der Schule erhöhen kann.

Dann wird es in jeder Schulzimmer bald ein Mini-Trampolin geben?

Genau. Sobald der Nachweis erbracht ist, und daran arbeiten wir mit SwissJump, bin ich überzeugt, dass diese Botschaft wie ein Lauffeuer durch die Schulstuben geht.

Wieso sind Sie so sicher?

Weil man den Fortschritt eindeutig messen kann und weil dies in der Forschung seit ca. 10 Jahren ein Faktum ist. Prof. Tracy Alloway an der Universität California, hat genau das mit grossem Erfolg nachgewiesen. Wobei dieses Wissen vorläufig nur an Universitäten bekannt ist und noch kaum in der Öffentlichkeit.

Das werde ich mit grosser Spannung verfolgen, habe ich doch auch zwei Kinder auf der Mittelstufe, und ein Minitrampolin werde ich auch erstehen.

Das ist eine perfekte Investition für die ganze Familie. Tun Sie das!

Vielen Dank Herr Liechti für das sehr aufschlussreiche Interview

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Arbeitsgedächtnistraining lindert ADHS – wissenschaftlich erwiesen

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Arbeitsgedächtnistraining lindert ADHS

(Marcel Liechti. Dipl. Gehirntrainer GfG, Master of mathematics)

Unter dem Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung oder kurz ADHS leiden fünf bis sechs Prozent aller Kinder und rund vier Prozent aller Erwachsenen in der Bevölkerung unserer Breitengrade. Viele Geschwister, Väter oder Mütter von ADHS betroffenen Kindern leiden ebenfalls unter dieser Problematik. Dies bestätigt, dass es sich bei der ADHS im Kern um eine genetisch bedingte, neurobiologische Störung handelt. Dass ausgerechnet Arbeitsgedächtnis-Training ADHS ohne Medikamente lindern kann ist sehr erfreulich. Unter MAT-Gehirntrainern ist diese Tatsache schon seit mindestens 10 Jahren beobachtet worden.

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Das Arbeitsgedächtnis besitzt eine Schlüsselfunktionund ist für das Lösen von vielen kognitiven Aufgaben von grosser Bedeutung. Es hängt stark mit dem präfrontalen Kortex(Stirnlappen) des Gehirns zusammen. Defizite des Arbeitsgedächtnisses treten bei einigen Störungen auf, bei denen auch der präfrontale Kortex beeinträchtigt ist. Dazu gehören Schlaganfälle, traumatische Gehirnverletzungen und vorallem ADHS. ADHS ist die Abkürzung für Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung. Div. Forschungsarbeiten konnten einwandfrei zeigen, dass ein systematisches Gehirn-Training das Arbeitsgedächtnis bzw. Arbeitsspeicher(ASP) signifikant verbessern kann. Anhand des ASP-Trainings können die Merkspanne, die Informationsverararbeitungsgeschwindigkeit IVG sowie das komplexe Schlussfolgern verbessert werden. Genau genommen sind Merkspanne und IVG Komponenten des Arbeitsspeichers. Studien vom bekannten Prof. Torkel Klingberg vom Karolinska Institut of Stockholm mittels bildgebenden Verfahren konnten zeigen, dass das ASP-Training die Gehirntätigkeiten im präfrontalen Kortex erhöhen.

Die Rolle des Arbeitsgedächtnis im Zusammenhang mit ADHS Das Arbeitsgedächtnis besitzt eine Schlüsselfunktion, welche für viele kognitive Tätigkeiten von grosser Bedeutung ist. Das Arbeitsgedächtnis besitzt die Fähigkeit Informationen, während eines kurzen Zeitabschnitts, einige Sekunden, im Gedächtnis zu behalten. Die Kapazität des Arbeitsgedächtnisses wird in Testsituationen gemessen, indem zB. mit dem bekannten S-KAI-Test von Dr. Lehrl, GfG, die Merkspanne und die IVG gemessen werden. Im Alltag benötigen wir das Arbeitsgedächtnis, um uns an Pläne oder Anweisungen zu erinnern, beim Lösen von Problemen sowie beim kontrollieren der Aufmerksamkeit (z.B., sich erinnern, was man beachten muss).

Kann durch Training das Arbeitsgedächtnis verbessert werden? Die Antwort ist entschieden ja. Die Aussage: Arbeitsdedächtnistraining anstelle von Ritalin, ist im Ansatz richtig! Torkel Klingberg erforscht seit etlichen Jahren am Karolinska Institut und an der Stanford Universität die neuronalen Grundlagen des Arbeitsgedächtnisses und deren Defizite bei Kindern und jungen Erwachsenen. Seit jeher wurde angenommen, dass die Kapazität des Arbeitsgedächtnisses eine fixe Eigenschaft des Individuums ist. Viele Entwickler um bekannte Neurologen begannen Arbeitspeicherprogramme zu entwickeln. Während des Trainings wird die Leistung adaptiv dem Probanden angepasst, seine Daten gespeichert und für laufende und spätere Analysen verwendet. Eines der flexibelsten Programm heisst PrimusFlex und wurde von der Firma Neuronation in Berlin entwickelt. Diese bereits mehrfach ausgezeichnete junge Berliner Firma wird tatkräftig vom Dortmunder Prof. Falkenstein in wissenschaftlichen Aspekten beraten. Das Resultat sind bereits renommierte Auszeichnungen.

Studie belegt die Richtigkeit der Arbeitsgedächtnistraining < –>ADHS    – Hypothese In der doppelblinden, Placebo kontrollierten Studie über die klinischen Effekte des Trainings, wurden Kinder im Alter von 7-13 Jahre mit ADHS untersucht.

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Die Resultate wurden bereits im September 2002 von Klingberg . Verglichen wurden zwei Gruppen: eine Behandlungsgruppe und eine Kontrollgruppe. Beide Gruppen wurden vor und nach dem Training neuropsychologisch getestet. Als die Resultate der beiden Gruppen verglichen wurden, konnte aufzeigt werden, dass sich die Behandlungsgruppe gegenüber der Kontrollgruppe in den Aufgaben signifikant stärker verbessern konnten, ein erfreuliches Resultat, welches die ADHS-Betroffenen neue Hoffnungen nährt . Etwas unerwartet ist nebenbei das Ergebnis, dass sich die Kinder der Behandlungsgruppe auch bei der Aufgabe zum „logischen Schlussfolgern/Denken“ verbessert haben, was ja gerade in mathematisch orientierten Fächern sehr wichtig ist. Diese Aufgaben korrelieren stark mit dem flüssig-IQ. Es gibt keinen Grund diese positiven Resultate nicht eins zu eins auf Erwachsene zu übertragen, ist doch ADHS, wie wir wissen, vorallem genetisch bedingt!

Gibt es auch Transfereffekte des Arbeitsgedächtnistrainings? Eine Zweite Studie bestätigt diese Vermutung. Mehr kann der interessierte Leser  hier erfahren. Eine weitere Trainingsstudie mit ADHS, ebenfalls von Klingberg, welche mehr Probanden einschloss ergab im wesentlichen folgende Resultate: Es zeigte sich ein signifikanter Behandlungseffekt für die nicht trainierten Aufgaben, welche das visuell-räumliche und das verbale Arbeitsgedächtnis, und das logische Denken messen. Drei Monate nach der Intervention, konnte durchschnittlich immer noch mehr als 90% des Trainingeffektes in den Aufgaben zum Arbeitsgedächtnis festgestellt werden. Die Elterneinschätzungen zeigten eine signifikante Reduktion bei den Symptomen der Unaufmerksamkeit und der Hyperaktivität/ Impulsivität. Dies sowohl direkt nach dem Training sowie bei der Nachbefragung. Kombinierte Einschätzungen von Lehrpersonen und Eltern zeigten eine signifikante Reduktion der Symptome bezüglich der Unaufmerksamkeit direkt nach der Intervention. Nur 40% der Probanden, die vor der Intervention die Kriterien für ADHS (Typ Unaufmerksamkeit) erfüllten, taten dies noch nach dem Training. Diese Resultate bestätigten somit die Ergebnisse der ersten Studie eindrücklich. Zudem zeigten die Autoren, dass sehr bedeutsame Symptome des ADHS reduziert werden konnten.

Fazit: Dass ein Transfereffekt bei über 60% der teilnehmeden Kinder festgestellt wurde, auch noch nach 3 Monaten, ist sehr ermutigend. Die Aussage: Arbeitsdedächtnistraining anstelle von Ritalin ist für ADHS also nicht so abwegig. Jedoch gerade Prof. Russel Barkley sagt hingegen klar, dass vorläufig auf Ritalin nicht verzichtet werden kann! Eine gute Mischung könnte das Rezept sein.

Messung der laufend verbesserten Arbeitsspeicherkapazität ist unerlässlich. Die GfG, Gesselschaft für Gehirntraining in Deutschland, unter dem Forscher Dr. Lehrl, hat ein objektives Messprogramm S-KAI-Test für die Arbeitsspeicher-Kapazität entwickelt. Interessenten können dieses Programm dort einsehen. Die Firma neuronalfit hat genau dieses Messprogramm bei ihrer Fallstudie im Altersheim Rümlang eingesetzt. Resultate solcher Messungen ersehen Sie im folgenden link. Für Jugendliche und compueterorientierte Erwachsene, die vorallem am Computer mit diesem vorgeschlagene Arbeitsgedächtnis-Training PrimusFlex trainieren wollen empfehlen wir für die Überwachung des Fortschrittes der Arbeitsgedächtniskapazität die computerisierte Form des S-KAI-Testes auf der Website von neuronalfit anzuwenden. Es ist aber dringend abzuraten, die Interpretation ohne eines Fachmannes zu machen! Einführung in die die Programme macht neuronalfit gerne auf Anfrage.

Ratschlag: Was ist zu tun! Nur ein Spezialisierter Neurologie kann urteilend einer ADHS leidenden Person vollumfänglich helfen. Was aber in diesem Aufsatz klar geworden ist, ist ein professionelles Arbeitsgedächtnistraining zum Bsp. Mit dem PrimusFlex-Programm von Neuronation und der Fortschrittsüberwachung mittels S-KAI-Tests von neuronalfit eine nutz- und gewinnbringende Unterstützung für ADHS-leidende Kinder und Erwachsene. Der Effekt wird nach wenigen Wochen messbar und erkennbar sein. Nebeneffekte wie Vorteile im logischen Denken, Kopfrechnen, Schnellere Verarbeitung von Informationen und eine bessere Fokussierung auf Aufgaben sind in jedem Fall erkennbar. So geshen sollten eigentlich viele Jugendliche und Erwachsene Arbeitsgedächtnistraining machen. Auf was warten Sie noch?

Tipp:  

Durch eine Gehirnpotential-Analyse lassen sich bereits sichere Aufschlüsse über mögliche Verbesserungen der Gehirnleistungen machen.  Hier können Sie dies für Ihr Kind oder für sich selber kostengünstig durchführen!

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Fallstudie: Gehirntraining bei Senioren wirkt!

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Fallstudie Altersheim Rümlang (Zusammenfassung und kleiner Erfahrungsbericht)

Gehirntraining bei Senioren…macht das noch Sinn? Wir wollten es genau wissen. 14 Betagte nahmen während 7 Wochen die Herausforderung an, täglich Gehirntraining  zu absolvieren. Bildschirmfoto 2014-06-01 um 18.05.00Nach anfänglich eher reserviertem Verhalten legten sie Woche für Woche zu….und wie! Die Resultate übertrafen die kühnsten Erwartungen. „Mir gab das Training wieder mehr Lebensfreude ich möchte es nicht mehr missen“,  ist nur eine der vielen positiven Rückmeldungen, die ein Absolvent von sich gab. Mehr erfahren Sie im folgenden Erfahrungsbericht.  

 

Im Altersheim Rümlang wurde soeben durch neuronalfit unter der Leitung von Marcel Liechti,

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Abfall der flüssigen Intelligenz im Verlauf der Lebensspanne. Effekt von Arbeitsspeichertraining(rot)

Dipl. Gehirntrainer GfG, eine 7 wöchige Gehirntrainingsstudie durchgeführt. Es wurden 14 Bewohner oder zum Altersheim assozierte Personen ausgewählt. Während 7 Wochen hatten die Probanden die Möglichkeit täglich, von Montag bis Freitag , von 9-10 Uhr mittels nachhaltigen Gehirnübungen ihr Gehirn zu trainieren. Die Gehirnübungen wurden grösstenteils aus dem grossen Fundus von MAT-Übungen der GfG Deutschland ausgewählt(siehe Anhang). Zum gleichen Zeitpunkt, jeweils am Dienstag wurde mittels S-KAI-Test von Dr. Lehrl GfG, der aktuell erzeilte Fortschritt der flüssigen Intelligenz der Probanden gemessen. Nebst dem Versuchsleiter M. Liechti standen zum einwandfreien Gelingen 4 motivierte Pflegerinnen/Beraterinnen des Altersheims zur Unterstützung zur Verfügung. 

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Gemessener Fortschritt der ganzen Gruppe in 7 Wochen

Vorweg: Die erzielten Resultate haben alle unsere Erwartungen übertroffen. Die mittels 7 gültigen Messungen festgehaltene Steigerung der flüssigen Intelligenz war überdurchschnittlich gut. Wieso das Resultat so gut ausfallen ist dazu glauben wir gibt es plausible Erklärungen, die wir weiter unten detaillierter erklären werden. Die nebenstehende Schlussgrafik zeigt die relative Steigerung der 14 Probanden in % (die erste Messung wurde auf 100% normiert). Es schien uns wichtig, die absoluten Werte nicht zu veröffentlichen, weil dies sehr grossen Erklärungsbedarf erfordern würde.

Voraussetzungen. Der Auftrag der Heimleitung war, 6-7 Probanden aus dem Altersheim zu rekrutieren und ebenso 6-7 Personen von auswärts oder dem näheren Umfeld des Altersheim. 5-Mal pro Woche (mo-fr) erhielten die Probanden Gehirnübungen von unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad. Die Betreuerinnen hatten den Auftrag, organisch und unauffällig die Übungen zu erklären und den Verlauf zu überwachen. Die Gehirnübungen wurden fast alle aus dem grossen Fundus der GfG gespeist. Es wurde auch darauf geachtet, dass der Schwierigkeitgrad adaptiv, den einzelnen Probanden angepasst wurden. Es war strikte Anweisung, die Probanden nicht zu überfordern. Die Teilnehmer konnte aufhören wenn sie „genug“ hatten. Viele nahmen freiwillig die übungen mit aufs Zimmer. Gegenüber anderen Versuchen war die Intervention relativ intensiv. Durchschnittlich trainierten die Probanden nicht selten 45-60 Minuten! Einmal pro Woche wurde unter der Leitung von Marcel Liechti mit jedem der Teilnehmer der S-KAI-Test durchgeführt. Die Betreuerinnen wurden darauf geschult. Da verschiedene Betreuerinnen verschiedene Probanden gemessen haben konnten gewisse systemische Fehler der Messung reduziert werden.
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Durchführung des Trainings, Nebenerscheinungen
Der Ablauf war ziemlich strukturiert. Die Probanden waren immer überpünktlich 9:00 Uhr im Trainings-Saal anwesend. Die Anordnung der Tische waren so, dass sich Zweier- und Vierergruppen bilden konnten. Die Kommunikation während dem Gehirntraining wurde aufs Minimum beschränkt. Die Gehirnübungen wurden ausgeteilt und zum Lösen frei gegeben. Die Erklärungen fanden meistens individuell und diskret durch die Beraterinnen statt. Die Bearbeitungsgeschwindigkeit wurden den Teilnehmern überlassen. Wenn jemand zu lange an einer Aufgabe sich verweilte griffen wir mit neuen Aufgaben ein, meistens in Begleitung einer motivierenden Bemerkung. Zu ca 80% lösten die meisten Probanden die gleichen Aufgaben. Steigerungen einzelner Personen liessen wir ausdrücklich zu. Die Gehirnübungen unterteilten wir in 3 Schwierigkeitsklassen. Wir starteten immer mit Übungen der Schwierigkeit 1. Es war wichtig, dass die Probanden in keiner Wiese überfordert wurden. Bemerkungen, wie: Rechnen war noch nie meine Stärke oder im Deutsch war ich schon in der Schule schlecht… mussten wir elegant entgegenwirken. Vor allem in den ersten zwei Wochen war der Widersatnd teilweise erkennbar. Einige Teilnehmer sagten, dass sie die Anstrengungen spürten und schon lange nicht mehr soviel studieren mussten. Drei Teilnehmer stiegen im Laufe der ersten drei Wochen aus. Dazu kamen aber auch wieder zwei Neue! Es hat sich im Altersheim herumgesprochen und viele wollten noch mitmachen.

 

Durchführung des S-KAI-Testes
Die Messung des erzielten Fortschrittes mittels des S-KAI-Testes war der Kernpunkt des Vorhabens. M. Liechti teilte die Wichtigkeit der Messung mit. Nur so könne man objektiv einen Fortschritts des Gehirntrainings machen. Wohlwissend, dass die wöchentliche Messung ein Knackpunkt des Experimentes wird, wurde die Testung sehr schonend und fast spielerisch als weitere Gehirnübung deklariert. Aber die Probanden waren zu schlau. Sie merkten, dass es hier um die „Wurst“ ging. Die ersten beiden Testungen waren problemlos. Im Laufe der Zeit, wurden Leute immer unwilliger, diesen Test zu machen. Auch wurden sie immer ehrgeiziger, möglichst gut abzuschneiden.

Zusammenfassung, Schlüsse
Die Fallstudie hat eindrücklich die vorausgesagten Resultate bestätigt. Die von der GfG und anderen Institutionen gemachten Studien haben ja diese Erwartungen geschürt. (Bei gleichartigen Studien hat ein durchschnittlicher Zuwachs von 20-30 % resultiert). Unsere Studie bestätigte dies ausgesprochen klar. Die sehr positiven Resultate sind sicher ua. aus folgenden Gründen enstanden:

  • Die Teilnehmer waren relativ alt und seit längerer Zeit untrainiert
  • Sie befanden sich im Lebensspannenzyklus weit unten
  • Mit täglich fast 45-60 Minuten Training war die Intervention ziemlich intensiv
  • Die Probanden waren recht motiviert
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Senior beim Gehirntraining

Wie die Cogito-Studie zeigt, könnten die Resultate durch Weiterführung zB auf 100 Tage im gleichen Rahmen noch verbessert und den sogenannten Transfer in den Alltag intensiviert werden.

Was unsere Fallstudie im Altersheim Rümlang aufgezeigt hat sind folgende Tatsachen:

  • Gehirntraining im Altersheim ist eine sehr sinnvolle Aufgabe und wertvoll zugleich
  • Der erzielete Effekt an positiven Erscheinungen und Effekte sind viel grösser als man erwarten konnte
  • Gehirntraining macht einfach Spass und ergänzt viele andere Aktivitäten
  • Die soziale Komponente ist beachtlich. Bestimmte Personen konnte neue Aufgaben innerhalb der Gruppe wahrnehmen (zB Sudoku-Spezialist, den man alles fragen kann)
  • Der Ehrgeiz bei dieser Altersgruppe ist noch voll intakt!

Diese Beobachtungen genügen wohl kaum wissenschaftlichen Kriterien, es sind aber Beobachtungen, die erkennbare Differenzen einzelner Probanden zu ihrem Anfangs-Zustand vor 7 Wochen zeigen. Einige dieser Beobachtungen sind:

  • Über 80 % der Teilnehmer sind markant aufgestellter und positiver
  • Viele sind viel kommunikativer, während den Übungen und auch im Tagesablauf
  • Viele lesen wieder mehr, auch Bücher
  • Mehrere suchen in Tageszeitungen speziell Kreuzwortätsel, allg. Rätsel, Sudokus oder Wettbewerbe
  • Haben mehr Lust zu diskutieren, wollen sich weniger zurück ziehen
  • Viele habe einfach einen positiveren Gesichtsausdruck und wirken offener als zu Beginn(als Versuchs-Leiter war diese Beobachtung am Eindrücklichsten)
  • Viele einzelne Bemerkungen, die ich erfahren durfte und auf Transferwirkungen hinweisen.

 

Alleine diese gemachten Erfahrungen fordern deutlich, dass jedes Altersheim, zum Wohle der Bewohner, zwingend systematisch Gehirntraining anbieten müssten. Vielleich ist gerade diese Fallstudie ein motivierender Anstoss! Die Senioren würden es sehr begrüssen und hätten es auch verdient.

Fazit: Gehirntraining wirkt bei Senioren ausgesprochen gut und erhöht die Lebensqualität!

Die ganze Fallstudie Rümlang kann direkt hier ab dem 25. August kostenlos runtergeladen werden!

Keywords: Arbeitsspeichertraining, Gehirntraining, geistig fit, 65Plus, S-KAI-Test, Gehirntraining MAT, GfG,

 

 

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Gehirntraining: Segen für alle

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Dieser Beitrag erschien in der Beilage Tages-Anzeiger vom 10. Mai in der Sonderbeilage „Kopfsache“.

Gehirntraining: Segen für alle

Spring Dich fit und happy

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(Marcel Liechti, neuronalfit)

Jede Sportart, die gerne betrieben wird, hat positive Effekte auf das persönliche Befinden. Ob eine Sportart gerne betrieben wird, hängt jedoch entscheidend davon ab, was dabei erfahren und empfunden wird. Beim Rebounding oder Minitrampolin springen wirken im Wesentlichen folgende Elemente positiv auf die Psyche des Menschen:

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  • Sportliche Ganzkörperbewegung
  • rhythmische und ausdauernde, aber sanfte Körperbelastung dadurch
  • subjektiv geringes Anstrengungempfinden.

Die Kombination dieser Faktoren eröffnet ein sehr großes Potenzial für positive Effekte auf das allgemeine Wohlbefinden, eben auch happy zu sein. Dabei bietet Rebounding bereits während der sportlichen Bewegung die Möglichkeit, sich zu entspannen, indem man die persönlich optimale Belastung auswählt. Persönlich ausgewählte Musik wird diesen Effekt entsprechend unterstützen. Und nicht zuletzt kann man es jederzeit in der vetrauten Umgebung betreiben.

Es gibt aber noch den neuronalen Aspekt (siehe auch Artikel „Gehirntraining macht happy“)zu beachten.

Aus dem erwähnten Artikel wissen wir, dass bei Vorfreude und positiven Erfahrungen, wie Gehirntraining, produzieren Nervenzellen im Mittelhirn Dopaminhormone.

Dopamin wird auch als “Glückshormon” bezeichnet, da es an der Entstehung von Glücksgefühlen wesentlich beteiligt ist. Dopamin ist ein wichtiger Botenstoff des Nervensystems, der die Nervenzellen erregt oder hemmt. Die absolute Nähe zum sogen. Hippocampus verstärkt diese Beeinflussung; ist doch nachhaltiges Gehirntraining auch das Training des Hippocampus. Und jetzt kommts: Die Bewegung fördert auch die Neubildung von Neuronen im Hippocampus. Diese Neubildung (auch: adulte Neurogenese  genannt) von Nervenzellen erhöht die Leistungsfähigkeit im Gehirn und begünstigt dadurch das Belohnungssystem, welches für die Dopaminausschüttung =Glücksempfinden verantwortlich ist( Neurologie-Prof. Kempermann hat dies erstmals um 1998 nachgewiesen!)

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Fazit : Sowohl sinnvolle körperliche Betätigung wie auch Gehirntraining beeinflussen das Belohnunngssystem positv. Nebenbei: Die Behauptung, dass zum Bsp. Minitrampolin schwingen die Gehirnleistung erhöht ist logisch; hier fehlen jedoch meines Wissens noch praktische Tests und den Vergleich mit reinem Gehirntraining.

Zusammenfassend besitzt ein regelmäßig durchgeführtes Training auf dem Minitrampolin die folgenden Glücksgefühleffekte:Bildschirmfoto 2014-04-25 um 15.57.09

  • Stressreduktion.
  • Steigerung des Wohlbefindens .
  • Spaß an der eigenen Leistung.
  • Steigerung der körperlichen Fitness.
  • Steigerung des Selbstwertgefühls.
  • Verbessertes Körperbewusstsein.
  • Steigerung der Aktivität, Attraktivität und
  • Erhöhung Lebensqualität

Rebounding eignet sich auch optimal als Partner- oder Gruppentraining. Personen, die zusammen zu zweit oder in der Gruppe Sport treiben, verfolgen gemeinsame Ziele und sind somit motivierter und es entstehen möglicherweise neue soziale Kontakte.

Fitnesscenter sollten diese Möglichkeiten ernsthaft in Betracht ziehen. Gruppen-Rebounding ist eine echte Alternative zu den oft überholten Aerobic-Meetings.

Spring dich fit und happy ist tatsächlich eine neue Art rund um fit zu sein und letzlich auch happy.

Mehr Details und Videos auf: https://www.neuronalfit.ch/bellicon
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50Plus sollten mehrmals wöchentlich aktives Gehirntraining betreiben

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Marcel Liechti, Neuronalfit

Warum sollte man täglich aktives Gehirntraining treiben? Das alternde Gehirn verliert dauernd  an Plastizität(flüssige Intelligenz), das ist leider so und auch wissenschaftlich belegt. Nur muss man das nicht einfach Hinnehmen. Man kann sehr wohl etwas gegen diesen natürlichen Zerfall tun, indem man möglichst oft aktives Gehirntraining betreibt. Konkret muss die Kapazität des sogen. Arbeitsspeichers (sitzt im Frontalhirn) wieder verbessert werden. Dies uneingeschränkt bestätigt Dr. Claudia von Bastian, Kognitionspsychologin am psychologischen Institut der Uni Zürich, indem Sie Resultate ihrer jüngsten Forschung auf diesem Gebiet wie folgt ausdrückt:
„Wer ein gutes Arbeitsgedächtnis hat, hat meist auch eine hohe Intelligenz. Wird das Arbeitsgedächtnis trainiert, macht uns das auch intelligenter“.

Wie trainiert man das Arbeitsgedächtnis effizient? Dazu gebe ich gleich eine Antwort. Zuerst sind noch einige Begriffe zu erklären.

Das Arbeitsgedächtnis liegt im Frontalhirn und ist nicht messerscharf zu lokalisieren. Die zwei wichtigsten Komponenten, die seine Kapazität beeinflussen sind die Informationsgeschwindigkeit und die Merkspanne. Beide Komponenten lassen sich gezielt trainieren und deren Veränderung mit dem sogen. S-KAI-Test auch messen. Auf Neuronalfit darf er kostenlos benutzt werden. Die Arbeitskapazitätmessung ist erstmals vom Kognitionspsychologen Dr. Lehrl, Gründer der GfG Deutschland (Gesellschaft für Gehirntraining ) entwickelt und definiert worden.  Wer jetzt aktiv Gehirntraining betreibt kann mit dem S-KAI-Test laufend der Fortschritt seiner Arbeitsspeicherkapazität messen(siehe untenstehende Grafik) werden. Zur Zeit läuft eine Maturaarbeit, die diese Resultate gleichzeitig an Gymnasiasten und 50Plus verifizieren möchte.

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Abbildung: gemessene Fortschritte nach 12 wöchigem Gehirntraing in % (neuronalfit)

Ein anderer wichtiger Versuch läuft in einem Altersheim, in welchem die Wirksamkeit von Gehirntraining auf Bewohner genau untersucht wird (Rümlanger Modell). Diese Resultate werden mit Spannung erwartet, sind gerade für Krankenkassen darin wichtige Erkenntnisse zu erwarten.

Arbeistspeicher-Training =Gehirntraing . Durch aktives Arbeitsspeichertraining verbessern Sie die flüssige Intelligenz und erhöhen dadurch die so wichtige Plastizität ihres Gehirns. Sie erreichen dadurch, dass sie wieder gleichschnell und umfassend auf Herausforderungen reagieren können wie 10-15 Jahre zuvor. Dies ist durch viele Forchungsergebnisse auch belegt. (zB Berliner Altersstudie, Dortmunder Altersstudie). Welche Aufgaben erhöhen die flüssige Intelligenz? Dazu gehören Aufgaben wie Kopfrechnen, Schach spielen, Knobelaufgaben lösen,  intensiv diskutieren, Chinesisch lernen in Wort und Schrift, mit Enkeln Hausaufgaben lösen, aber auch Gleichgewichtsübungen oder in einem Sack Gegenstände erfühlen ohne sie zu sehen. Die folgenden zwei Übungen sind typisch für flüssige Intelligenz-Übungen:

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Das Gegenstück zu flüssiger Intelligenz ist sogen. kristalline Intelligenz. Sie beruht im Wesentlichen auf  erworbenem Wortschatz, Wissen und Fertigkeiten, kurzum: das was man im Leben gelernt und verstanden hat (Bildung). Somit ist einleuchtend: Lösen von Kreuzworträtsel bringen praktisch nichts! Ebenso alle Art von Routinearbeiten und –aufgaben

Wo finde ich geeignete Übungen für effizientes Gehirntraining?

Prinzipiell  kann ich computerunterstütze oder Handübungen machen. Dies ist eine reine Temperamentsache. Mit computerunterstützten Übungen erreicht man in der Regel eine höhere Effektivität (siehe Grafik oben). Der folgende Link offeriert ihnen beide Möglichkeiten. Tipp: Es gibt im deutschsprachigen Raum die Zeitschrift „geistig fit“ , wo 2-monatlich viele konkrete übungen abgedruckt sind.

Interview familienleben.ch mit Marcel Liechti

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Geistig fit dank Gehirntraining: Wahrheit oder Mythos?

Schlagwörter wie Brainfood oder Gehirnjogging sind momentan in aller Munde. Der diplomierte
Gehirntrainer Marcel Liechti erklärt im Interview mit familienleben, wie die Übungen zu mehr
Sicherheit und Flexibilität im Alltag führen. Noch Zweifel? Probieren Sie es aus!

Gehirntraining hilft Gross und KleinGehirntraining ist etwas für Neugierige jeden Alters – probieren Sie es aus! Foto: iStock, Thinkstock

Sie wissen nicht so recht, was Sie sich unter Gedächtnistraining vorstellen sollen? Dann lösen Sie doch als Einstieg folgende Übung:

Gedächtnistraining ÜbungIn diesem Drehknopf ist eine Rechenaufgabe im Uhrzeigersinn zu lösen – leider fehlen die Rechenzeichen. Tragen Sie diese so in die weissen Felder ein, dass das Ergebnis der Zahl in der Mitte entspricht. Beginnen Sie bei der Zahl im blauen Feld (5).

Geschafft? Die Lösung zu dieser Aufgabe und mehr finden Sie auf dem vollständigen Interview mit familienleben.ch

Gehirntrainer: Ein neues Betätigungsfeld für junggebliebene Senioren

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Interview Marcel Liechti Neuronalfit

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Bildschirmfoto 2014-02-01 um 20.12.00Marcel Liechti, Dipl. Gehirntrainer GfG und master of mathematics, Gründer und Geschäftsführer von Neuronalfit.ch.
Link zum ungekürzten Interview

Grüezi Herr Liechti. Stellen Sie sich doch bitte kurz vor.
Hallo, ich bin der Gründer und Geschäftsführer von Neuronalfit, der ersten Schweizer Online-Plattform für personalisiertes, interaktives Gehirntraining. Ich habe an der Universität Zürich und ETH Zürich Mathematik studiert mit den Nebenfächer Informatik und Physik. Nicht nur Künstliche Intelligenz, sondern auch menschliche Intelligenz hat mich schon immer fasziniert, weswegen ich mich mit der Neuropsychologie auseinandergesetzt und mich zum Dipl. Gehirntrainer GfG ausgebildet habe.

“Neuronalfit.ch”- was verbirgt sich dahinter, was bieten Sie an?
Neuronalfit.ch ist eine einzigartige, junge schweizerische Plattform für professionelles Gehirntraining; interaktiv und traditionell. Die Übungen aus der Neurowissenschaft steigern im personalisierten Training nachgewiesenermaßen die Konzentration und die Gedächtnisleistung merklich. Nach einer kostenlosen Anmeldung erhält man auch Zugang zu Auswertungsmöglichkeiten, zu einem sozialen Netzwerk sowie zur Fortschrittskontrolle. Die handorientierten Übungen basieren auf Übungen von der GfG, die das führende Institut für Gehirntraining in Deutschland ist. Die inteaktiven Übungen kommen aus der Zusammenarbeit mit Neuronation, BRD, die europaweit federführend ist im Entwickeln von internetbasierenden Gehirntrainingsübungen.

Wieso interessiert Sie vor allem die Gruppe 50Plus?
50Plus sind wichtige Informationsträger in allen Betrieben. Es ist schon lange bekannt, dass mit steigendem Alter die so genannten kognitiven Fähigkeiten, also die Gedächtnisleistung und das Denkvermögen, abnehmen. Der Leistungsabfall fällt aber nicht bei allen Menschen gleich aus – manchen Menschen bleiben mehr geistige Alltagskompetenzen erhalten als anderen. Diese nachlassende Plastizität tritt vermehrt bei 50Plus auf, die überdurchschnittlich viel Routinearbeiten täglich erledigen müssen. Ihre hohe Kompetenz und Erfahrung steht dem Nachlassen der flüssigen Intelligenz und der Verlangsamung der  Informationsverarbeitung gegenüber. Diese Differenz kann oft nicht mehr die finanziellen Unterschiede zu jüngeren Konkurrenten begründen. Durch gezieltes Gehirntraining bei Neuronalfit können diese natürlichen Defizite kompensiert werden. Dadurch sind 50Plus wesentlich länger konkurrenzfähig gegenüber ihren jüngeren Widersacher.  Wissenschaftliche Studien belegen , dass Steigerungsraten zwischen 25-40% und höher in 10-12 Wochen möglich sind.

Kann diese Steigerungsrate auch zuverlässig gemessen werden?
Ja, und relativ einfach. Dr. Lehrl, Präsident und wissenschaftlicher Kopf der GfG, Gesellschaft für Gehirntraining in Deutschland hat den sogenannten S-KAI-Test entwickelt, der die Flüssige Intelligenz zuverlässig misst. Neuronalfit und Neuronation haben diesen Test computerisiert. Er ist als Basis und Fortschrittskontrolle sehr entscheidend. Er ist als Testversion auf der Website von Neuronalfit benutzbar. Achtung: Ohne professionelle Anleitung sind die Resultate nicht richtig interpretierbar!

Warum sollten Senioren Gehirntraining machen?
Wie bereits erwähnt nimmt mit steigendem Alter  die sogen. Plastizität des Gehirns ab. Der Leistungsabfall fällt bei allen Menschen verschieden aus. Genau diese geistige Alltagskompetenzen sind für den Alltag entscheidend. So können beispielsweise manche Menschen auch im Alter sehr gut Auto fahren oder ihren Haushalt verwalten, während andere im Alltag nicht ohne die Hilfe Dritter auskommen. Die heutigen Technologien bieten Senioren Möglichkeiten, die keiner Generation zuvor zur Verfügung stand. Genau dies ist am Computer auf eine Weise möglich, die das Training zur intensivstmöglichen Form der Herausforderung für das Gehirn macht. In kürzester Zeit wird  das Gehirn zielgerichtet optimal beansprucht. Das Training ist zu jeder Zeit möglich. Senioren sollten jetzt die Chance nutzen, mit neuester Technologie ihre geistigen Alltagskompetenzen zu  verbessern und dadurch länger im eigenen Heim zu bleiben. Jüngere Untersuchungen reden von 5-8 Jahren Herauszögerung der Pflegeabhängigkeit. Das ist doch sehr ermutigend,oder? Genau solche reizvolle Aufgaben treibt mich mit Neuronalfit.ch an.

Hilft Gehirntraining, einer Demenz vorzubeugen?
Kurz gesagt: Wer lebenslang sich intensiv mit Neuem auseinandergesetzt hat ist signifikant weniger gefährdet, belegen Wissenschaftler. Bekannte Beispiele sind Musiker, Mathematiker, aber auch Politiker. Jedoch die jüngste Erkenntnis ist: Wer täglich richtiges Gehirntraining absolviert erlebt den gleichen Effekt. Verschiedene Studien haben dies belegt. Leichte, beginnende Demenz kann herausgezögert werden, jedoch nicht geheilt. Das trifft auch auf fortgeschrittene Demenz, wie Alzheimer zu. Interventionen mittels Gehirntraining ist aus Sicht von Neuronalft.ch ein absolutes Muss; das sind wir den älteren Menschen einfach schuldig.

Welche Kriterien muss ein Gehirntraining erfüllen, um “wirksam” zu sein?
Vor allem drei Punkte sind wichtig sind: Personalisierung, Umfang und Regelmäßigkeit. Denn Überforderung wie Unterforderung, Beschränktheit wie Unregelmäßigkeit machen das Training zu wenig wirkungsvoll. Interessant ist hier die Analogie zum Fitnessstudio. Man kann seine Muskeln eben falsch trainieren, wenn man nicht die richtigen Gewichte nimmt, verschiedene Übungen macht und regelmäßig trainiert. Der wichtigste Punkt von den Dreien ist die Personalisierung. Wird individuell richtig trainiert ist der gewonnene Effekt mit dem S-KAI-Test schnell messbar. Nur schon etwas Gehirntraining ist vielmehr als gar nichts! Ein Gehirntraining muss für den Erfolg richtig personalisiert sein.  Neuronalfit.ch hat diese Erkenntnisse aus der Forschung und aus eigenen Erfahrungen in die Übungen eingebaut. Und jetzt denke ich folgt natürlich die längst fällige Frage….

Genau. Dass man bei einem Gehirntraining eine Leistungssteigerung bei den durchgeführten Übungen erreichen kann, ist nicht umstritten. Als problematisch gilt häufig der Transfer der Trainingseffekte in den Alltag. Wie geht “Neuronalfit.ch” mit dieser Problematik um?
Für diese Frage muss ich etwas ausholen. Wie bei jeder Innovation waren anfangs die Zweifel am Nutzen groß. Auch wenn gezeigt werden konnte, dass richtig durchgeführtes Gehirntraining die Konzentration und die Gedächtnisleistung verbessern kann, war natürlich der wissenschaftliche Anspruch des Transfers noch nicht erfüllt. Es war unklar, welche Übungen geeignet sind und welche nicht. Im Laufe der Zeit wurden aber effektive Übungen in der Wissenschaft entwickelt und validiert. Auch wenn anfangs 2009 der Transfer im Alltag noch von diversen Professoren angezweifelt wurde konnte ein Jahr später Prof. Lindenberger in der sogen. Cogito-Studie, die mit 100 Trainingstagen und ca. 200 Teilnehmern bislang intensivste und umfangreichste Untersuchung zum Thema Wirksamkeit von Gehirntraining, nachweisen. Sein Befund: “Erstmals konnte empirisch nachgewiesen werden, dass sich allgemeine kognitive Fähigkeiten durch Hirntraining verbessern lassen.” Dabei verbesserten sich Jung und Alt nachweislich nicht nur in den trainierten, sondern auch in nicht trainierten Übungen. Dieser Transfer-Effekt konnte durch die Studie wissenschaftlich belegt werden. Dass richtig gestaltetes Gehirntraining die Konzentration und die Gedächtnisleistung verbessert, ist also nicht mehr von der Hand zu weisen. Aus der Cogito-Studie geht hervor, dass die Wirksamkeit hauptsächlich auf die individuelle Schwierigkeitseinstellung, also auf die Personalisierung, und auf die Regelmäßigkeit zurückzuführen ist. Das Besondere bei NeuroNation und Neuronalfit.ch ist, dass genau auf diese Punkte eingegangen wird. Ein umfangreiches Angebot von derzeit 48 Übungen aus der Wissenschaft sorgt für die nötige Abwechslung.

Welche Vorteile bietet ein Gehirntraining bei “Neuronalfit”?
Kein anderes Angebot in der Schweiz geht auf die essentiellen Punkte Personalisierung, Umfang und Regelmäßigkeit besser ein, als Neuronalfit es tut. Was  50Plus und Senioren für ihr Gedächtnis und für die Konzentration brauchen sind weder Tabletten und Gingko noch ständig ähnliche Kreuzworträtsel und Sudokus.  sondern wirksames, personalisiertes Gehirntraining. Solche  Gehirnübungen können als wirksame Handübungen als auch effiziente computerisierte Gehirnübungen bei Neuronalfit.ch bezogen werden,  sogar kostenlos zum Ausprobieren! Wir offerieren auch einzelne Einführungs-Seminare für Einzelpersonen, Firmenkurse oder Gruppenbetreuung in Altersheimen. Alle Details finden Sie auf unserer Homepage: https://www.neuronalfit.ch

Das war sehr aufschlussreich. Vielen Dank, Herr Liechti, dass Sie sich die Zeit genommen haben.

Gehirntraining und körperliche Fitness in perfekter Symbiose (ML)

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Ja richtig, es braucht beides um eine perfekte Lebensqualität zu erreichen bzw. zu garantieren. Bewegung lässt Nervenzellen wachsen, aber sie brauchen geistige Anregung. Ein gutes Gehirntraining besteht nebst gezielten Gehirnübungen deshalb aus Sport und Kultur. Bahnt sich ein neues Geschäftsmodell für Fitnesscenters an?

Bewegung lässt Nervenzellen wachsen. Damit sie aber auch am Leben bleiben, braucht der Mensch viele geistige Anreize. In einem gesunden Körper steckt auch ein gesunder Geist, sagt eine alte Volksweisheit.

Dennoch: Seit die Wissenschaft den Nachweis erbrachte, dass sich bei körperlicher Bewegung die Bildung neuer Nervenzellen begünstigt (adulte Neurogenese), wird Sport als das Allheilmittel gehandelt, das die Denkleistung erhöht, vor Altersdemenz schützt und sogar Depressionen heilen hilft. Das ist leider nur die eine Seite der Medaille!

Hippocampus

Hippocampus

Auch im Gehirn eines Erwachsenen bilden sich noch neue Nervenzellen (Neurogenese)
Lange Zeit glaubten die Mediziner, dass im Gehirn von Erwachsenen keine neuen Nervenzellen mehr entstehen könnten. Doch 1998 gelang es dem Schweden Peter Eriksson von der Universität Göteborg, die Neubildung von Nervenzellen bei Erwachsenen nachzuweisen. Allerdings ist die Neurogenese auf den Hippocampus beschränkt. Letztere steuert unsere Lern- und Gedächtnisfähigkeit.

Alle Informationen, die in unser Bewusstsein dringen, passieren zunächst den Hippocampus, wo sie auf ihre Verwertbarkeit, sprich Speicherwürdigkeit hin sortiert werden. Hätten wir keinen Hippocampus, könnten wir uns an nichts erinnern, was mehr als ein paar Stunden zurück liegt.“

Anders ausgedrückt: Wer zunehmend Probleme mit dem Erinnern hat, etwa die Namen von Verwandten vergisst, sich die der neuen Enkelkinder nicht einprägen kann oder für was brauche ich den Autoschlüssel, dessen Hippocampus funktioniert nur noch eingeschränkt.

Der Geist muss intensiv trainiert werden
Hier nun treten die Fitness-Gurus auf den Plan und suggerieren, man müsse lediglich aufs Laufrad oder Crosswalker steigen und könne schon nach kurzer Zeit  die Leistungsfähigkeit des Gehirns massiv steigern. Das stimmt so leider nicht!  Bewegung lasse zwar nachweislich neue Nervenzellen wachsen, doch diese stürben spätestens nach 14 Tagen wieder ab, wenn sie nicht gehirngerecht trainiert bzw. genutzt werden. So, wie sich Kinder für alles Unbekannte interessieren, „lechtzen“ auch neue Nervenzellen nach Anregung. Denn nur dann stellten sich mithin dauerhafte Verbindungen zwischen den Neuronen = Nervenzellen(synapsen) her.

Fazit: Muskelsport allein reicht also nicht. Der Mensch muss dringend auch Gedächtnistraning absolvieren. Wer 30 Minuten täglich durch körperliche Anstrengung schwitzt und zudem liest, musiziert oder anderen Musen frönt, kann sich ziemlich sicher sein, dass der Hippocampus nicht schrumpft.“ Was schon ein großer Erfolg ist, denn die übrige Hirnmasse nimmt leider im Laufe des Lebens langsam aber stetig ab. (beachte den lesenswerten Artikel von Prof. Kempermann, Gehirnforscher)

Neues Geschäftsmodell für Fitnesscenters?
Ich meine sicher! Fitnesscenters beherrschen den einen Teil der Medaille bestens. Alles was die sportliche Komponente betrifft  sind sie Professionals. Was aber schmerzend fehlt ist die geistige Komponente.   Aber Achtung: Nur mit etwas Sudoku oder Kreuzworträtsel lösen liegt man grundlegend falsch!  Gehirntraining muss genauso professionell durchgeführt werden sonst bringt es nichts.

Gehirntraining auf Laufband

Gehirntraining auf Laufband

Ein Vorschlag von Neuronalfit.ch, dass man zB auf dem Crosstrainer gleichzeitig wirksame Gehirnübungen macht ist  bemerkenswert. Die andere Möglichkeit, dass man am Ende eines Circuit Training, (20 übungen im Circuit in kurzer Zeit, wie sie einige Fitnesscenters im Angebot haben) mit anschliessendem Gehirntraining, wäre optimal!

Anfangs Januar gibt ein führendes Gehirntraining-Institut die erste Version wirksamer Gehirnübungen die unterwegs oder eben im Fitnesscenter auf dem IPhone, Ipad oder Tablets durchführen lassen frei. Mehr erfahren Sie bei Neuronalfit.ch.

Weiterführende Artikel: Gedächtnistraining SeminareGeistige FitnessLerntraining,Gedächtnistraining ÜbungenGehirnjogging ÜbungenGehirntraining Übungen50Plus

50Plus können IQ nachhaltig erhöhen

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50Plus und IQ