Gut trainiertes Arbeitsgedächtnis: Ein Garant für weniger Depression und mehr Glücksgefühl

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Marcel Liechti, Gehirntrainer GfG

Wer sucht nicht nach mehr Glück im Leben? Streben wir nicht alle danach, irgendwann einmal vollkommen glücklich zu sein? Auch wenn es schwierig ist, Glück zu definieren, da jeder von uns etwas anderes darunter versteht, weiß doch jeder, was damit gemeint ist… Leider neigen wir Menschen, und irgendwie auch unser Gehirn dazu, uns die schlechten und unschönen Momente zu merken und die (vielen) schönen Erinnerungen in den Hintergrund rücken zu lassen. In jedem von uns steckt ein kleiner Pessimist. Und je dunkler wir die Welt um uns herum wahrehmen, desto näher rücken wir zu einer Depression. Das ein gut trainiertes Arbeitsgedächtnis Abhilfe schaffen kann und  ein Garant für Glück und weniger Depressionen ist wollen wir genauer begründen.

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Es scheint also nicht verwunderlich, dass sich die Depression zu einer Volkskrankheit entwickelt. Vor einigen Jahrzehnten wurde diese Krankheit wohl noch nicht als solche wahrgenommen. Die Leute sollten einfach aufhören zu „jammern“ und sich mal „zusammenreißen“. So einfach war die damalige Lösung bzw. Behandlung. Zum Glück hat sich die Medizin in den vergangen Jahren in Ultraschallgeschwindigkeit weiterentwickelt. Die Depression ist eine anerkannte Krankheit, jeder hat davon gehört und viele von uns sind irgendwie damit in Berührung gekommen. Und auch die medizinische Forschung hat es sich zur Aufgabe gemacht, Behandlungsmethoden zu entwickeln. Es gibt Gesprächstherapien, es gibt Antidepressiva. Aber es kann auch andere Lösungen geben. Und eine davon möchte ich Ihnen heute vorstellen.

Eines der vielfältigen Symptome einer Depression kann die Einschränkung der kognitiven Leistungsfähigkeit sein. Es scheint ja alles „stillzuliegen“ und sehr verlangsamt zu sein, also wohl auch das Gehirn. Deshalb kam man auf folgende Idee: könnte es dem Gehirn, und somit dem ganzen „Organismus Mensch“ nicht vielleicht gut tun, mit einem aktiven Training wieder in Schwung gebracht zu werden? Es klingt ja zunächst ganz logisch. Ohne das Gehirn funktioniert der Rest des Körpers auch nicht. Warum nicht also genau dort ansetzen?

Um der Untersuchung mehr Aussagekraft zu verleihen, wurden mehrere Ergebnisse aus Langzeitstudien zusammengefasst. So kann man einen guten Überblick erhalten. Natürlich gab es wie immer auch eine Kontrollgruppe, deren Depression ganz herkömmlich behandelt wurde. Die Studienteilnehmer erhielten Gehirntraining. Die Wissenschaftler wollten herausfinden, inwiefern sich dieses Gehirn-Training auf die kognitiven Funktionen auswirkt. Wie verhielt es sich mit der Aufmerksamkeit? Verbesserte sich die Leistung des Arbeitsgedächtnisses? Und wie wirkte sich dies auf die Alltagskompetenzen der depressiven Menschen aus? Welchen Einfluss hatte dies auf die Stimmung der Teilnehmer? Fühlten sie sich besser?

Ich bin mir sicher, dass Sie sich das Ergebnis bereits denken können. Wären keine spannenden Zusammenhänge sichtbar geworden, würde wohl kaum jemand einen Artikel darüber schreiben. Die oben genannten kognitiven Funktionen und auch die Alltagsfähigkeiten haben sich bei den trainierten Teilnehmern deutlich gebessert!!! Man könnte das Gehirntraining somit als Wundermittel gegen Depression bezeichnen. Ist überall verfügbar, kostet nichts oder nicht viel, macht sogar noch Spaß. Und dauert bei regelmäßigem Training auch nicht viel länger, als das genussvolle Trinken einer Tasse Kaffee ….

Wie könnte das Zauberwort im Sieg gegen die Depression heißen?

Ich würde es OPTIMISMUS nennen. Dazu gibt es auch interessante Studien aus den USA:

• Wie hängen Alter und Optimismus zusammen? Kurz gesagt: JE ÄLTER; DESTO OPTIMISTISCHER! Das liegt wahrscheinlich daran, dass man im Laufe des Lebens einige Hürden zu meistern und einige Krisen zu überwinden hatte. Das Selbstbewusstsein, schwierige Situationen zu überstehen, wächst mit jeder Erfahrung. Somit wird man immer sicherer, dass man auch das nächste Problem (irgendwie) lösen wird.
• Was hat die Lebenseinstellung mit Depression zu tun? SEHR VIEL! Wenn Sie immer nur daran denken, was alles schief gehen kann, wird es auch schief gehen. Man nennt es auch selbsterfüllende Prophezeiung. Je schlechter wir denken, desto schlechter läuft alles. Daher neigen depressive Menschen auch dazu, alles schlecht zureden und die Hoffnung aufzugeben. Von Optimismus leider keine Spur.
• Was hat das Gehirn mit Optimismus zu tun? UNSER GEHIRN STEUERT EINFACH ALLES! Und somit hat ein fittes und gut funktionierendes Oberstübchen auch einen immensen Einfluss auf unsere Art des Denkens. Ist unser Arbeitsgedächtnis leistungsfähig, kann es Dinge aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Es kann gute und schlechte Seiten erkennen und konzentriert sich nicht auf die „einfachste“ Möglichkeit. Um die Ecke denken und kreative Lösungsfindungen sind möglich.

Und an genau dieser Stelle schließt sich der Kreis. Depressive Menschen brauchen ein leistungsstarkes Arbeitsgedächtnis, um aus der negativen Gedankenspirale herauszukommen und wieder Optimismus zu entwickeln. Aber auch allen anderen hilft positives Denken im Alltag enorm!

Positiv ausdrücken

Wir Menschen neigen leider dazu, immer nur das Schlechte zu sehen. Wir sagen lieber: „Verdammt, ich habe schon wieder kein Steak im Haus!“ anstatt uns darüber zu freuen, dass wir einen Kühlschrank voller Essen haben. Wir nehmen vieles als selbstverständlich hin und haben uns angewöhnt, uns über Kleinigkeiten zu freuen. Ich bin mir nicht sicher, ob die Evolution solche Pessimisten aus uns gemacht hat. Aber es scheint schon fast ein Instinkt zu sein, immer nur das Schlechte sehen zu wollen und die positiven Dinge einfach zu ignorieren!

Wir wollen das Ganze noch etwas theoretisch untermauern

…..und zitieren aus dem lesenswerten Artikel «Spring Dich fit und happy»

Dopamin wird auch als “Glückshormon” bezeichnet, da es an der Entstehung von Glücksgefühlen wesentlich beteiligt ist. Dopamin ist ein wichtiger Botenstoff des Nervensystems, der die Nervenzellen erregt oder hemmt. Die absolute Nähe zum sogen. Hippocampus verstärkt diese Beeinflussung; ist doch nachhaltiges Gehirntraining auch das Training des Hippocampus. Und jetzt kommts: Die Bewegung fördert auch die Neubildung von Neuronen im Hippocampus. Diese Neubildung (auch: adulte Neurogenese genannt) von Nervenzellen erhöht die Leistungsfähigkeit im Gehirn und begünstigt dadurch das Belohnungssystem, welches für die Dopaminausschüttung =Glücksempfinden verantwortlich ist( Neurologie-Prof. Kempermann hat dies erstmals um 1998 nachgewiesen!) …

Halten wir fest: auch wir sind in der Lage, den Instinkten zu widerstehen und uns um eine andere Sichtweise zu kümmern. Dies gelingt am allerbesten, wenn wir unsere Denkweise ändern. Hierzu brauchen wir ein fittes und flexibles Arbeitsgedächtnis. Klingt zu einfach, um wahr zu sein, oder?

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Mit adaptivem Gehirntraining nachhaltig gegen resignative und korrosive Energie in Betrieben kämpfen, Teil I

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Marcel Liechti, Gehirntrainer GfG und Unternehmensberater

Resignative bzw. korrosive Energie ist für viele Großbetriebe ein gravierendes Problem. Man kann es sich kaum vorstellen, aber Schätzungen zufolge sind etwa 25 – 30% der vorhandenen Energien bei langjährigen Mitarbeitern in Gross-Unternehmen oder Staatsbetrieben, wie SBB oder POST, negativ gewichtet. Dass sich solch ein Ausmaß negativ auf die Produktivität und das Arbeitsklima auswirkt, scheint dann wiederum offensichtlich.Vor allem findet man diese Energien bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die das 50. Lebensjahr bereits erreicht haben, sogen. 50Plus. Bedenkt man nun, wie viele Ressourcen und Gelder durch Unproduktivität verschwendet werden, scheint es offensichtlich, dass hier eine Lösung gefunden werden muss. Und das ganz dringend! Zum einen für die großen Konzerne wie die POST, SBB, Großbanken, Krankenkassen und Versicherungen, aber auch für die einzelnen MitarbeiterInnen. Denn wer nicht motiviert und produktiv arbeitet, wird früher oder später von Unzufriedenheit eingeholt und schadet dem Betrieb mehr als er nützt.

Marcel Liechti, zertifizierter Gehirntrainer der GfG und Unternehmensberater, zeigt in diesem 2-teiligen Artikel einen erfolgsversprechenden Ansatz auf Gehirntrainingsbasis, der bereits respektable Erfolge vorweisen kann.

Gehirntraining, präziser Arbeitsgedächtnistraining, ist heutzutage in aller Munde. Aber Gehirntraining ist nicht gleich Gehirntraining. Denn Gehirntraining hat rein gar nichts mit Gedächtnistraining zu tun. Für einen nachhaltigen Effekt müssen wissenschaftliche Erkenntnisse einfließen und es muss eine progressive Steigerung der Leistungen zu verzeichnen sein, die sich bestenfalls auch noch auf andere Bereiche des Denkens auswirken. Das Zauberwort heißt Arbeitsgedächtnis. Die Verbesserung bzw. Steigerung des Arbeitsgedächtnis, die sogen. fluide Intelligenz muss messbar sein. Ein bekannter Gehirn-Fortschrittstest ist der LIEKAI-Test. Mit einem gut trainierten und leistungsstarken Arbeitsgedächtnis werden alle anderen Denkleistungen beschleunigt und verbessert. Die Wirksamkeit von adaptiven Arbeitsgedächtnistraining, was hier auch im Folgenden immer gemeint ist, wenn von Gehirntraining die Rede ist, wurde bereits in unzähligen Studien eindeutig nachgewiesen. Folgende Effekte konnten jeweils einzeln oder kombiniert nachgewiesen werden:

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• Steigerung der kognitiven Fitness
• Zunahme der allgemeinen Zufriedenheit
• Wachstum der flüssigen Intelligenz, welche sehr wichtig für das Erlernen neuer Fähigkeiten ist
• Entstehung einer positiveren Lebenseinstellung
• Möglichkeit, Trainingserfolge in andere Bereiche zu transferieren
• Steigerung der körperlichen Fitness (z. B. durch Brainwalking)
• Seit kurzem eindeutig belegt: Gehirntraining kann Alzheimer vorbeugen!

Verlauf Lebensspanne

 

Abb 1: Beeinflusster Intelligenzverlauf über die Lebensspanne durch Gehirntraining

Einige dieser Effekte des nachhaltigen Gehirntrainings wurden auch bereits in großen Firmen wie AOK (Krankenkasse) oder Bosch BRD nachgewiesen.

Daher ist folgende Arbeitshypothese von Marcel Liechti evident:

Durch gezieltes, nachhaltiges Arbeitsgedächtnis-Training bei 50Plus MitarbeiterInnen kann aktiv gegen resignative und korrosive Energien in Betrieben angekämpft und mit zusätzlichen – und den richtigen – körperlichen Aktivitäten die neu gewonnene Energie in produktive Energie umgewandelt werden. Der Gewinn an neu motivierten Mitarbeitern wird so groß und „ansteckend“ sein, dass es nicht vermessen ist, zu behaupten, dass der Gewinn einen hohen zweistelligen Millionenbetrag erreichen wird!

Die Frage aller Fragen ist nun, wie sich diese Arbeitshypothese in die tägliche Arbeit und die Unternehmensabläufe integrieren lässt. Um diese genauer zu beantworten, sollen an dieser Stelle noch kurz die theoretischen Hintergründe geklärt werden.

Resignative und korrosive Energien verstecken sich hinter dem Begriff der organisationalen Energie. Dieses Konzept wurde im Jahr 2001 an der Universität St. Gallen von Frau Prof. Dr. Bruch erstellt.
Organisationale Energie beschreibt die zielgerichtete Beweglichkeit in Unternehmen. Hierbei wird in zwei Dimensionen(Achsen) unterschieden:
• Qualität der Energie: Wie werden die vorhandenen (emotionalen und verhaltenstechnischen) Ressourcen zur Erreichung der Unternehmensziele genutzt?
• Intensität der Energie: Wie hoch ist der Grad der Aktivierung, ein Unternehmensziel zu verfolgen und es zu erreichen?

Innerhalb der organisationalen Energien gibt es vier Zustände, die wie folgt prägnant beschrieben werden können (sa. Bild):

1. angenehme Energie: Zufriedenheit mit dem momentanen Stand der Dinge, Anspannung ist nicht vorhanden oder sehr gering.
2. produktive Energie: hohe Aktivität, positive Emotionen, Potentiale werden zur Zielerreichung mobilisiert.
3. Resignative Trägheit: Unternehmensziele haben wenig Bedeutung, Aktivität gering, emotionaler Zustand von Gleichgültigkeit
4. Korrosive Energie: Zwar hohes Maß an Aktivität und hohes Maß an Anspannung, die Energien werden jedoch nicht zur Zielerreichung, sondern eher zu internen „Machtkämpfen“ genutzt.

positive negative Energie

 

Abb 2: positive versus negative Energie im Betrieb

Ziel eines jeden Unternehmens muss also sein, die ersten beiden Energie-Zustände zu erreichen. Bekämpfen müssen dringend die negativen Energien. Woher kommen aber diese negativen Energien?

Zum einen durch die sogen.Trägheitsfalle. Diese entsteht oft in Unternehmen, die lange Zeit sehr erfolgreich sind. Alle gewöhnen sich sozusagen an den Erfolg, haben über Jahre eingefahrene Verhaltensweisen und arbeiten weit unter den vorhandenen Möglichkeiten. Zum anderen gibt es die Korrosionsfalle. Hier ist zwar ein hohes Maß an Energie und Handlungsbereitschaft vorhanden, allerdings wird diese Energie nicht dazu genutzt, die Unternehmensziele zu erreichen. Vielmehr geht es darum, innerbetriebliche Diskrepanzen zu „bearbeiten“. Sehr oft tappen Unternehmen in die Korrosionsfalle, wenn Führungskräfte sich nicht integrieren oder es an allgemeiner Unterstützungsbereitschaft fehlt. Zuletzt ist noch die Beschleunigungsfalle zu nennen. Hier muss aufgrund hohen Drucks ständig an der Grenze der Belastbarkeit gearbeitet werden. Dass das nicht gesund ist und die Produktivität auf Dauer eher verringert als gesteigert wird, ist leider logisch und sehr verbreitet.

Wie sich adaptives Gehirntraining zur Verbesserung der resignativen bzw. korrosiven Energie auswirkt erfährt der interessierte Leser in Teil II.

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Zusammenhang zwischen Arbeitsgedächtnistraining und Alzheimer

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Marcel Liechti (Neuronalfit) erklärt den Zusammenhang zwischen altersbedingten Demenzen und was Arbeitsgedächtnistraining bewirkt.

Vor welchen Beschwerden haben Menschen im Alter am meisten Angst?

Richtig: Altersdemenz, z.B. Alzheimer. Mit fortschreitendem Alter erscheinen kognitive Schwierigkeiten, die vorerst ärgerlicher sind, als dass Sie wirklich eine Behinderung darstellen. Diese Schwierigkeiten liegen hauptsächlich an einer größeren Empfindlichkeit in Bezug auf Störeinflüsse (Lärm, Unterhaltung mit mehreren Personen), eine geringere Aufmerksamkeit und der reduzierten Fähigkeit mehrere Informationen auf einmal aufzunehmen und zu analysieren (kochen und gleichzeitig eine leicht technische Unterhaltung verstehen, Reden und gleichzeitig Auto fahren). Die Information wird immer oberflächlicher wahrgenommen, die Organisation und Einordnung der zu speichernden Angaben verläuft langsamer und unvollständig, sowie die Erzeugung von gedanklichen Vorstellungen ist weniger einfach. Daraus entstehen Speicherungsschwierigkeiten und eine gewisse Langsamkeit, um Erinnerungen (Vornamen) oder jüngste Ereignisse (weshalb man in einen bestimmten Raum gekommen ist) wiederzufinden. Sie kennen das womöglich aus eigener Erfahrung.

Warum sollte man Arbeitsspeichertraining machen bzw. seine kognitiven Fähigkeiten trainieren?

Indem man sein Arbeitsgedächtnis (Kurzzeitgedächtnis) trainiert und somit auch seine kognitiven Fähigkeiten trainiert, können manche dieser Schwierigkeiten behoben werden, die einem im Alltag zu schaffen machen. Dies ist wissenschaftlich solide gesichert! Manche Studien haben übrigens bewiesen, dass eine ausgiebige und abwechslungsreiche kognitive Stimulation den Eintritt der Alzheimerkrankheit um einige Jahre hinausschiebt. Kognitives nachhaltiges Gehirntraining erweitert den Ausbau der Gehirnplastizität, die so neue Verbindungen zwischen den Nervenzellen erstellt. Was wir außerdem erst seit gut 15 Jahren aus der Gehirnforschung wissen, ist, dass Bewegung die Produktion von neuen Nervenzellen fördert und durch regelmäßiges Arbeitsgedächtnistraining die vorhandenen Stammnervenzellen zum „Blühen“ bringt. Nicht vergessen werden sollte beim Trainieren des Arbeitsgedächtnisses übrigens auch das regelmäßige Testen. Es gibt entsprechende Übungen, die für einen Arbeitsgedächtnis Test gedacht sind.

Wie können die kognitiven Funktionen trainiert werden?

Zunächst stellen bloße Tatsachen, wie ein reges Sozialleben und kulturelle Aktivitäten zu haben, zu lesen, Rätsel zu lösen oder Karten zu spielen, zu kochen oder mit Enkelkinder zu beschäftigen, natürliche und effiziente Stimulationssituationen für das Gehirn dar. Das Wichtige ist die Vielfältigkeit, die Begeisterung und die Motivation. Es ist jedoch klar, dass man seine kognitiven Fähigkeiten nicht so trainieren kann, wie seine Körpermuskeln. Auch wenn Memory spielen die vergangenen Erinnerungen der Spielregeln stimuliert und Rätsel lösen das Wortgedächtnis (Rechtschreibung, Definitionen, Regeln) trainiert, kann man alleine dadurch nicht seine Schlüssel oder sein Auto wiederfinden! Der sogenannte Transfer gelingt auf diese Weise leider nicht. So ist es also unerlässlich, sämtliche Aspekte der kognitiven Funktionen des Gehirns zu trainieren, und vor allem auch jene, die durch reine erworbene Routine vernachlässigt werden. Wie oft sollte man trainieren, damit es wirksam ist?

Wie trainiere ich mein Gehirn (Gehirntraining)?

Es gibt keine allgemeingültige Regel. Man kann aber drei bis fünf Trainingseinheiten pro Woche, von je ca. 20-30 min empfehlen. Um Übermüdung und Interessenverlust zu vermeiden ist auf Abwechslung und die Regelmäßigkeit zu achten. Typischerweise lernt man Sprachen möglichst täglich, aber in kleinen Lerneinheiten. Eine neue Sprache lernen ist Gehirntraining pur!

Wo kann ich effektives Arbeitsgedächtnistraining machen?

Wir können aus Überzeugung drei kostenlose Tipps geben:

  • Tipp 1:          Kostenlose Übungen auf Papier können Sie hier downloaden
  • Tipp 2:           Einfache Übungen können Sie hier praktizieren, so oft sie wollen und kostenlos
  • Tipp 3:           Nutzen Sie das kostenlose Angebot von Neuronation, vom Europa’s Nr 1

Probleme mit dem Gedächtnis? Ab wann Sie einen Arzt aufsuchen sollten.

Gedächtnisschwierigkeiten erscheinen unabhängig vom Alter und hängen von verschiedenen Umständen ab: Sich an einen Nachnamen oder ein Rezept erinnern, seine Brille wiederfinden… Diese Schwierigkeiten sind eigentlich die gewöhnliche Konsequenz des natürlichen Alterns oder eines fragilen Gefühlszustandes. Tatsächlich liegen Konzentrationsschwierigkeiten oft an Angstgefühlen, Depressionen und Stress. Doch mit dem Alter vergisst man weder die automatischen Bewegungen (Fahrradfahren, Tennis Spielen, Autofahren…), noch kulturelle Kenntnisse. Und schließlich geschehen viele unserer Handlungen automatisch, was die Tatsache erklärt, dass man sich nicht immer genau erinnert, ob man die Tür hinter sich auch gut zugeschlossen hat. Sorgen sollte man sich machen, sobald die Schwierigkeiten im Alltag zu einer wahren Behinderung werden und wiederholt erscheinen, die bei Personen, die keine Übersicht mehr über ihre Behandlung oder ihr Budget mehr hat, die sich regelmäßig verläuft und systematisch alles vergisst, was man ihr sagt. In solchen Situationen sollte man einen Arzt aufsuchen, der entscheiden wird, ob die Person sich an einen Neurologen oder einen Psychiater wenden soll. Sollten einige der unten aufgelisteten Punkte zutreffen ist das Aufsuchen eines Arztes dringend.

Ein Alltagsleben mit dauendem Gedächtnisverlust gehört nicht zum normalen Alterungsprozess. Es ist eher ein Zeichen der Alters-Demenz, ein

Zerfall des Gedächtnis, der logischen Denkfähigkeit. Die häufigste auftretende Demenz ist die Alzheimerkrankheit, eine Funktionsstörung, die zu einem Verlust von Nervenzellen und Verbindungen der Synapsen führt.

Die amerikanische Alzheimer’s Association, die größte Vereinigung der Welt im Bereich der Forschung und Unterstützung für die Alzheimerkrankheit, hat eine Checkliste mit 10 Punkten der geläufigsten Symptome zusammengestellt, um die ersten Zeichen der Krankheit besser zu erkennen.

  1. Gedächtnisverlust.

Informationen, die man erst kürzlich erhalten hat, zu vergessen, ist eines der häufigsten Anzeichen einer Demenz oder der Alzheimerkrankheit.

  1. Schwierigkeiten bei vertrauten Aufgaben.

Menschen, die an einer Demenz oder an Alzheimer erkranken, haben oft Schwierigkeiten mit alltäglichen Aufgaben, die ihnen einst vertraut waren und fast automatisch ausgeführt wurden. Beispiel: Eine Person kann sich nicht mehr an die einzelnen Schritte erinnern, um ein Essen zuzubereiten, einen Haushaltsgegenstand zu benutzen oder wie man einem langjährigen Hobby nachgeht.

  1. Sprachprobleme.

Menschen, die unter Alzheimer leiden, vergessen oft einfache Wörter oder ersetzen ungewohnte Wörter durch ungeeignete. z.B. anstelle von Zahnbürste sprechen sie vom “dem Ding für ihren Mund”.

  1. Orientierungsstörung in Ort und Zeit.

Menschen, die an der Alzheimerkrankheit leiden, können sich in ihrer eigenen Nachbarschaft verlaufen, vergessen wo sie sind und wie sie dorthin gekommen sind, und finden den Weg nach Hause nicht mehr.

  1. Schlechtes oder schwächeres Urteilsvermögen.

Alzheimerkranke neigen dazu, sich unangemessen zu kleiden, tragen an einem warmen Tag mehrere Kleiderschichten übereinander oder zu leichte Kleidung an einem kalten Tag

  1. Schwierigkeiten beim abstrakten Denken.

Eine Person, die an Alzheimer leidet, kann sogar vergessen, wozu Zahlen dienen und wie man mit ihnen umgeht.

  1. Sachen verlegen.

Sein Portemonnaie oder seine Schlüssel zeitweise zu verlegen, kann jedem einmal passieren. Eine alzheimerkranke Person kann Dinge an ungewöhnliche Orte legen: ein Bügeleisen im Kühlschrank oder eine Armbanduhr in die Zuckerdose.

  1. Wechselhafte Launen und Verhalten.

Bei Alzheimerkranken kann es, ohne offensichtlichen Grund schnell zu Stimmungsschwankungen kommen — von einem ruhigen Zustand, zu Tränen, von Tränen wiederum zu Wutausbrüchen.

  1. Persönlichkeitsveränderungen.

Die Persönlichkeit von Personen, die unter einer Demenz oder Alzheimer leiden, kann sich drastisch verändern. Sie können völlig verwirrt sein, argwöhnisch, ängstlich, oder plötzlich völlig abhängig von einem Familienmitglied werden.

  1. Teilnahmslosigkeit.

Alzheimerkranke können extrem passiv werden und stundenlang vor dem Fernseher sitzen, mehr schlafen als normal oder einfach nicht mehr an alltäglichen Aktivitäten teilnehmen wollen.

Wenn Personen Ihres Umfelds diese Symptome verspüren, wenden Sie sich noch heute an einen Arzt. Es ist wichtig, die Alzheimerkrankheit oder andere Demenzen frühzeitig und präzise zu diagnostizieren, um die richtige Behandlung, Pflege und Unterstützung zu erhalten.

Fazit:  Durch regelmäßiges Arbeitsspeichertraining und sinnvolle Körperertüchtigung können Sie den Ausbruch einer möglichen Alzheimerkrankheit sicher hinausschieben, und zwar beträchtlich. Langzeitstudien reden von 6-10 Jahren. Was ebenso wichtig und lohnenswert erscheint ist die effektiv gewonnene Lebensqualität.

Meine überzeugte These lautet:

„in den kommenden Jahren wird die gleichzeitige Ertüchtigung der geistigen und körperlichen Fitness der Megatrend werden!“