Gut trainiertes Arbeitsgedächtnis: Ein Garant für weniger Depression und mehr Glücksgefühl

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Marcel Liechti, Gehirntrainer GfG

Wer sucht nicht nach mehr Glück im Leben? Streben wir nicht alle danach, irgendwann einmal vollkommen glücklich zu sein? Auch wenn es schwierig ist, Glück zu definieren, da jeder von uns etwas anderes darunter versteht, weiß doch jeder, was damit gemeint ist… Leider neigen wir Menschen, und irgendwie auch unser Gehirn dazu, uns die schlechten und unschönen Momente zu merken und die (vielen) schönen Erinnerungen in den Hintergrund rücken zu lassen. In jedem von uns steckt ein kleiner Pessimist. Und je dunkler wir die Welt um uns herum wahrehmen, desto näher rücken wir zu einer Depression. Das ein gut trainiertes Arbeitsgedächtnis Abhilfe schaffen kann und  ein Garant für Glück und weniger Depressionen ist wollen wir genauer begründen.

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Es scheint also nicht verwunderlich, dass sich die Depression zu einer Volkskrankheit entwickelt. Vor einigen Jahrzehnten wurde diese Krankheit wohl noch nicht als solche wahrgenommen. Die Leute sollten einfach aufhören zu „jammern“ und sich mal „zusammenreißen“. So einfach war die damalige Lösung bzw. Behandlung. Zum Glück hat sich die Medizin in den vergangen Jahren in Ultraschallgeschwindigkeit weiterentwickelt. Die Depression ist eine anerkannte Krankheit, jeder hat davon gehört und viele von uns sind irgendwie damit in Berührung gekommen. Und auch die medizinische Forschung hat es sich zur Aufgabe gemacht, Behandlungsmethoden zu entwickeln. Es gibt Gesprächstherapien, es gibt Antidepressiva. Aber es kann auch andere Lösungen geben. Und eine davon möchte ich Ihnen heute vorstellen.

Eines der vielfältigen Symptome einer Depression kann die Einschränkung der kognitiven Leistungsfähigkeit sein. Es scheint ja alles „stillzuliegen“ und sehr verlangsamt zu sein, also wohl auch das Gehirn. Deshalb kam man auf folgende Idee: könnte es dem Gehirn, und somit dem ganzen „Organismus Mensch“ nicht vielleicht gut tun, mit einem aktiven Training wieder in Schwung gebracht zu werden? Es klingt ja zunächst ganz logisch. Ohne das Gehirn funktioniert der Rest des Körpers auch nicht. Warum nicht also genau dort ansetzen?

Um der Untersuchung mehr Aussagekraft zu verleihen, wurden mehrere Ergebnisse aus Langzeitstudien zusammengefasst. So kann man einen guten Überblick erhalten. Natürlich gab es wie immer auch eine Kontrollgruppe, deren Depression ganz herkömmlich behandelt wurde. Die Studienteilnehmer erhielten Gehirntraining. Die Wissenschaftler wollten herausfinden, inwiefern sich dieses Gehirn-Training auf die kognitiven Funktionen auswirkt. Wie verhielt es sich mit der Aufmerksamkeit? Verbesserte sich die Leistung des Arbeitsgedächtnisses? Und wie wirkte sich dies auf die Alltagskompetenzen der depressiven Menschen aus? Welchen Einfluss hatte dies auf die Stimmung der Teilnehmer? Fühlten sie sich besser?

Ich bin mir sicher, dass Sie sich das Ergebnis bereits denken können. Wären keine spannenden Zusammenhänge sichtbar geworden, würde wohl kaum jemand einen Artikel darüber schreiben. Die oben genannten kognitiven Funktionen und auch die Alltagsfähigkeiten haben sich bei den trainierten Teilnehmern deutlich gebessert!!! Man könnte das Gehirntraining somit als Wundermittel gegen Depression bezeichnen. Ist überall verfügbar, kostet nichts oder nicht viel, macht sogar noch Spaß. Und dauert bei regelmäßigem Training auch nicht viel länger, als das genussvolle Trinken einer Tasse Kaffee ….

Wie könnte das Zauberwort im Sieg gegen die Depression heißen?

Ich würde es OPTIMISMUS nennen. Dazu gibt es auch interessante Studien aus den USA:

• Wie hängen Alter und Optimismus zusammen? Kurz gesagt: JE ÄLTER; DESTO OPTIMISTISCHER! Das liegt wahrscheinlich daran, dass man im Laufe des Lebens einige Hürden zu meistern und einige Krisen zu überwinden hatte. Das Selbstbewusstsein, schwierige Situationen zu überstehen, wächst mit jeder Erfahrung. Somit wird man immer sicherer, dass man auch das nächste Problem (irgendwie) lösen wird.
• Was hat die Lebenseinstellung mit Depression zu tun? SEHR VIEL! Wenn Sie immer nur daran denken, was alles schief gehen kann, wird es auch schief gehen. Man nennt es auch selbsterfüllende Prophezeiung. Je schlechter wir denken, desto schlechter läuft alles. Daher neigen depressive Menschen auch dazu, alles schlecht zureden und die Hoffnung aufzugeben. Von Optimismus leider keine Spur.
• Was hat das Gehirn mit Optimismus zu tun? UNSER GEHIRN STEUERT EINFACH ALLES! Und somit hat ein fittes und gut funktionierendes Oberstübchen auch einen immensen Einfluss auf unsere Art des Denkens. Ist unser Arbeitsgedächtnis leistungsfähig, kann es Dinge aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Es kann gute und schlechte Seiten erkennen und konzentriert sich nicht auf die „einfachste“ Möglichkeit. Um die Ecke denken und kreative Lösungsfindungen sind möglich.

Und an genau dieser Stelle schließt sich der Kreis. Depressive Menschen brauchen ein leistungsstarkes Arbeitsgedächtnis, um aus der negativen Gedankenspirale herauszukommen und wieder Optimismus zu entwickeln. Aber auch allen anderen hilft positives Denken im Alltag enorm!

Positiv ausdrücken

Wir Menschen neigen leider dazu, immer nur das Schlechte zu sehen. Wir sagen lieber: „Verdammt, ich habe schon wieder kein Steak im Haus!“ anstatt uns darüber zu freuen, dass wir einen Kühlschrank voller Essen haben. Wir nehmen vieles als selbstverständlich hin und haben uns angewöhnt, uns über Kleinigkeiten zu freuen. Ich bin mir nicht sicher, ob die Evolution solche Pessimisten aus uns gemacht hat. Aber es scheint schon fast ein Instinkt zu sein, immer nur das Schlechte sehen zu wollen und die positiven Dinge einfach zu ignorieren!

Wir wollen das Ganze noch etwas theoretisch untermauern

…..und zitieren aus dem lesenswerten Artikel «Spring Dich fit und happy»

Dopamin wird auch als “Glückshormon” bezeichnet, da es an der Entstehung von Glücksgefühlen wesentlich beteiligt ist. Dopamin ist ein wichtiger Botenstoff des Nervensystems, der die Nervenzellen erregt oder hemmt. Die absolute Nähe zum sogen. Hippocampus verstärkt diese Beeinflussung; ist doch nachhaltiges Gehirntraining auch das Training des Hippocampus. Und jetzt kommts: Die Bewegung fördert auch die Neubildung von Neuronen im Hippocampus. Diese Neubildung (auch: adulte Neurogenese genannt) von Nervenzellen erhöht die Leistungsfähigkeit im Gehirn und begünstigt dadurch das Belohnungssystem, welches für die Dopaminausschüttung =Glücksempfinden verantwortlich ist( Neurologie-Prof. Kempermann hat dies erstmals um 1998 nachgewiesen!) …

Halten wir fest: auch wir sind in der Lage, den Instinkten zu widerstehen und uns um eine andere Sichtweise zu kümmern. Dies gelingt am allerbesten, wenn wir unsere Denkweise ändern. Hierzu brauchen wir ein fittes und flexibles Arbeitsgedächtnis. Klingt zu einfach, um wahr zu sein, oder?

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Gehirntraining und körperliche Fitness in perfekter Symbiose (ML)

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Ja richtig, es braucht beides um eine perfekte Lebensqualität zu erreichen bzw. zu garantieren. Bewegung lässt Nervenzellen wachsen, aber sie brauchen geistige Anregung. Ein gutes Gehirntraining besteht nebst gezielten Gehirnübungen deshalb aus Sport und Kultur. Bahnt sich ein neues Geschäftsmodell für Fitnesscenters an?

Bewegung lässt Nervenzellen wachsen. Damit sie aber auch am Leben bleiben, braucht der Mensch viele geistige Anreize. In einem gesunden Körper steckt auch ein gesunder Geist, sagt eine alte Volksweisheit.

Dennoch: Seit die Wissenschaft den Nachweis erbrachte, dass sich bei körperlicher Bewegung die Bildung neuer Nervenzellen begünstigt (adulte Neurogenese), wird Sport als das Allheilmittel gehandelt, das die Denkleistung erhöht, vor Altersdemenz schützt und sogar Depressionen heilen hilft. Das ist leider nur die eine Seite der Medaille!

Hippocampus

Hippocampus

Auch im Gehirn eines Erwachsenen bilden sich noch neue Nervenzellen (Neurogenese)
Lange Zeit glaubten die Mediziner, dass im Gehirn von Erwachsenen keine neuen Nervenzellen mehr entstehen könnten. Doch 1998 gelang es dem Schweden Peter Eriksson von der Universität Göteborg, die Neubildung von Nervenzellen bei Erwachsenen nachzuweisen. Allerdings ist die Neurogenese auf den Hippocampus beschränkt. Letztere steuert unsere Lern- und Gedächtnisfähigkeit.

Alle Informationen, die in unser Bewusstsein dringen, passieren zunächst den Hippocampus, wo sie auf ihre Verwertbarkeit, sprich Speicherwürdigkeit hin sortiert werden. Hätten wir keinen Hippocampus, könnten wir uns an nichts erinnern, was mehr als ein paar Stunden zurück liegt.”

Anders ausgedrückt: Wer zunehmend Probleme mit dem Erinnern hat, etwa die Namen von Verwandten vergisst, sich die der neuen Enkelkinder nicht einprägen kann oder für was brauche ich den Autoschlüssel, dessen Hippocampus funktioniert nur noch eingeschränkt.

Der Geist muss intensiv trainiert werden
Hier nun treten die Fitness-Gurus auf den Plan und suggerieren, man müsse lediglich aufs Laufrad oder Crosswalker steigen und könne schon nach kurzer Zeit  die Leistungsfähigkeit des Gehirns massiv steigern. Das stimmt so leider nicht!  Bewegung lasse zwar nachweislich neue Nervenzellen wachsen, doch diese stürben spätestens nach 14 Tagen wieder ab, wenn sie nicht gehirngerecht trainiert bzw. genutzt werden. So, wie sich Kinder für alles Unbekannte interessieren, „lechtzen“ auch neue Nervenzellen nach Anregung. Denn nur dann stellten sich mithin dauerhafte Verbindungen zwischen den Neuronen = Nervenzellen(synapsen) her.

Fazit: Muskelsport allein reicht also nicht. Der Mensch muss dringend auch Gedächtnistraning absolvieren. Wer 30 Minuten täglich durch körperliche Anstrengung schwitzt und zudem liest, musiziert oder anderen Musen frönt, kann sich ziemlich sicher sein, dass der Hippocampus nicht schrumpft.” Was schon ein großer Erfolg ist, denn die übrige Hirnmasse nimmt leider im Laufe des Lebens langsam aber stetig ab. (beachte den lesenswerten Artikel von Prof. Kempermann, Gehirnforscher)

Neues Geschäftsmodell für Fitnesscenters?
Ich meine sicher! Fitnesscenters beherrschen den einen Teil der Medaille bestens. Alles was die sportliche Komponente betrifft  sind sie Professionals. Was aber schmerzend fehlt ist die geistige Komponente.   Aber Achtung: Nur mit etwas Sudoku oder Kreuzworträtsel lösen liegt man grundlegend falsch!  Gehirntraining muss genauso professionell durchgeführt werden sonst bringt es nichts.

Gehirntraining auf Laufband

Gehirntraining auf Laufband

Ein Vorschlag von Neuronalfit.ch, dass man zB auf dem Crosstrainer gleichzeitig wirksame Gehirnübungen macht ist  bemerkenswert. Die andere Möglichkeit, dass man am Ende eines Circuit Training, (20 übungen im Circuit in kurzer Zeit, wie sie einige Fitnesscenters im Angebot haben) mit anschliessendem Gehirntraining, wäre optimal!

Anfangs Januar gibt ein führendes Gehirntraining-Institut die erste Version wirksamer Gehirnübungen die unterwegs oder eben im Fitnesscenter auf dem IPhone, Ipad oder Tablets durchführen lassen frei. Mehr erfahren Sie bei Neuronalfit.ch.

Weiterführende Artikel: Gedächtnistraining SeminareGeistige FitnessLerntraining,Gedächtnistraining ÜbungenGehirnjogging ÜbungenGehirntraining Übungen50Plus

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Gibt es ein effizienteres Gehirntraining für die geistige Fitness als MAT der S-GfG ? (Dr. Lehrl)

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