Mit adaptivem Gehirntraining nachhaltig gegen resignative und korrosive Energie in Betrieben kämpfen, Teil II

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Marcel Liechti, Gehirntrainer GfG und Unternehmensberater

Was kann aus den Erkenntnissen aus Teil I nun im Umkehrschluss getan werden, um die so wichtigen produktiven und positiven Energien zu steigern? Hier gibt es im Wesentlichen zwei erfolgsversprechende Maßnahmen. Einerseits ist das ein gutes Energiemanagement. Hierzu zählen die Mobilisierung, die Fokussierung und die Förderung von Energie. Zweitens gezielter Einsatz von adaptivem Arbeitsgedächtnistraining, wovon gerade die 50Plus-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stark profitieren können und erstaunliche Energien und Qualitäten neu gewinnen.

Bei der Mobilisierung der Energie kommt es stark auf die Fähigkeiten der Führungskräfte an. Entsprechend der momentanen Unternehmenssituation müssen sie entscheiden, ob sie entstehende Bedrohungen beseitigen wollen oder sich innovativen Zukunftsvisionen widmen sollen. Durch diese Entscheidung können sie die Energien des Unternehmens und der MitarbeiterInnen steuern. Die Fokussierung der Energie ist quasi ein Überprüfen des Status-Quo. Wo und in welchem Ausmaß sind die Energien vorhanden und wie werden sie genutzt? Dadurch können die vorhandenen Energien umgeleitet werden. Die Förderung der Energie zielt darauf ab, die vorhandenen Ressourcen zu nutzen und am Leben zu erhalten, z Bsp. dadurch, dass Energiefallen vermieden werden. Anderseits kann adaptives Arbeitsgedächtnistraining genutzt werden, um die Energien in eine produktive Richtung zu lenken. Dadurch können die oben genannten Maßnahmen perfekt unterstützt und intensiviert werden, wie die moderne Forschung feststellen konnte.

Durch adaptives Arbeitsgedächtnistraining können gerade die 50Plus-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stark profitieren und folgende wichtige Qualitäten neu gewinnen:
• Schnellere Auffassungsgabe beim Lernen von Neuem
• Positivere Lebenseinstellung, die definitiv gegen korrosive und resignative Energien wirkt
• Größere persönliche Zufriedenheit

Aussagen eines Managers eines Staatsbetriebes:

– Die Personalzufriedenheit wird regelmäßig gemessen. Sie ist gleichbleibend hoch, allerdings gibt es resignative und korrosive Energien. Diese müssten dringend abgebaut werden. Diese Wichtigkeit sieht das Management leider meistens nicht!
– Es sollten nicht mehr als 25% resignative Energie vorhanden sein, um Unternehmensziele erreichen zu können. In unserem Unternehmen sind es jedoch leider über 30%. Es wird vermutet, dass 50Plus-MitarbeiterInnen sich oft an die guten alten Zeiten zurücksehnen und für ihre Arbeit einfach zu wenig Anerkennung erhalten.
– Durch Gehirntraining könnten diese Mitarbeiter, die oft einfach aufgegeben haben, wieder für den Betrieb mobilisiert werden und sich wieder aktiv im Unternehmen einbringen. Dies wäre ein enormer Gewinn!
– Ca. 30% der älteren MitarbeiterInnen gehen innerhalb der nächsten 5 Jahre bei uns in Rente. Es muss sichergestellt sein, dass sie ihr Wissen nutzbringend weitergeben.

Vor allem die Steigerung der kognitiven Fähigkeiten bzw. der flüssigen Intelligenz, die für das Erlernen neuer Fähigkeiten – basierend auf großer Erfahrung -, ist für Betriebe von immenser Wichtigkeit. Wie die Grafik Abb. 1 im Teil I zeigt, ist durch die Steigerung der fluiden Intelligenz durch adaptives Gehirntraining ein kognitiver Zustand erreichbar, der mit der Fitness vor 10 – 15 Jahren vergleichbar ist. Ist es nicht genau das, was Unternehmen von ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wünschen?

Die Erhaltung und Aktivierung von älteren MitarbeiterInnen kann für eine Firma bzw. die Volkswirtschaft der Schweiz finanziell locker in den Milliarden-Franken-Bereich gehen. Der Autor ist davon überzeugt, dass genau das der Zukunftstrend in den kommenden Jahren sein wird. Was das für große Unternehmen bedeuten kann, ist selbstredend.

Wie aber sollen nun konkret solche Interventionen in die Firmen eingebracht werden? Das Grob-Konzept von Neuronalfit hat folgende Struktur:

1. Tages-Seminar für die Firmen-Manager: Was ist adaptives Gehirntraining? Wie wirkt es sich im Betrieb aus? Konkrete vorbereitende Maßnahmen für den nächsten Schritt, inklusive einer Ausarbeitung eines Bonus-Systems für erfolgreiche Mitarbeiter des Gehirntrainings.
2. Seminare und Gehirntrainings für 50Plus-MitarbeiterInnen. Trainings in Zehnergruppen, wöchentliche und objektive Messungen des Gehirnfortschritts mittels LIE-KAI-Test, zeitlicher Aufwand von insgesamt 12-14 Halbtagen.
3. Begleitende Interviews, um die subjektiven Verbesserungen durch adaptives Gehirntraining zu „messen“.
4. Planung der permanenten Trainingsphase und deren Überwachung mit einem zeitlichen Aufwand von 15-20 Minuten pro Tag der 50Plus-MitarbeiterIn.
5. Unterstützende Maßnahmen berufsbegleitend, wie Brainwalking, in Gruppen, einmal wöchentlich.
6. Vierteiljährliche ERFA-Treffs.

Um die Erfolge dieses Systems noch einmal deutlich zu machen, sollen an dieser Stelle ein paar Erfolgsgeschichten bereits erfolgten Interventionen vorgestellt werden.

Rundum fit – auch im Kopf:
Ein Programm zur Steigerung der mentalen Fitness, entwickelt von der AOK Bayern. Es wurde entwickelt, weil sich in Befragungen vermehrt herausstellte, dass gerade älteren Menschen die psychische Gesundheit sehr wichtig ist. Die mentale Gesundheit und geistige Fitness kann diesem Bereich zugeordnet werden. Die Zufriedenheit war schon bei der Durchführung des Programms sehr hoch, es kam zu wenigen Abbrüchen. Im Ergebnis steigerte sich die mentale Leistungsfähigkeit signifikant, sowohl objektiv, als auch subjektiv. Gerade der subjektive Erfolg führte zu einer positiveren Lebenseinstellung und „neuem Schwung“ bei älteren Menschen.

Brainfitness auf dem Bellicon-Trampolin:
Auf dem Trampolin schwingen und sowohl Körper als auch Geist trainieren. Ja, das funktioniert, wie in der Trampolinstudie der Firma Bellicon und Neuronalfit herausgefunden wurde. Über mehrere Wochen erhielten die TeilnehmerInnen Aufgaben, welche sie auf dem Trampolin durchführen sollten. Die Leistungssteigerung der flüssigen Intelligenz war besser als erwartet und betrug bis zu 50%. Die subjektive Wahrnehmung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer war ebenfalls außerordentlich gut. Für den genauen Versuchsaufbau und die erzielten Resultate folgen Sie bitte einfach folgendem Link: http://www.neuronalfit.ch/studie-trampolin-schwingen-macht-schlau/

Fallstudie in einem Altersheim:
In Rümlang, Schweiz, wurde den BewohnerInnen die Möglichkeit gegeben, täglich für eine Stunde ihr Arbeitsgedächtnis zu trainieren. Viele nahmen das Angebot dankend an und konnten die Leistungsfähigkeit ihrer flüssigen Intelligenz enorm steigern. Für den Erfolg dieser Studie werden drei Faktoren als enorm wichtig angesehen: Die TeilnehmerInnen waren betagt und untrainiert, das Training war sehr intensiv und die Motivation extrem hoch.
Außerdem wirkt Arbeitsgedächtnistraining gegen Demenz, wie Sie hier ausführlicher nachlesen können: http://www.neuronalfit.ch/bewiesen-gehirntraining-gegen-demenz/

Abb 3: Anstieg der flüssigen Intelligenz nach 6 Wochen (Studie Altersheim)

Für Betriebe mit vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der 50Plus-Generation sind vor allem folgende Beobachtungen sehr aufschlussreich, die neben den bereits genannten Erfolgen deutlich ersichtlich waren.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Altersheimstudie:
• hatten anschliessend eine bessere Grundstimmung
• kommunizierten ausdauernder und ausführlicher
• wollten wieder öfter diskutieren
• zogen sich weniger zurück

Wünschen  sich nicht auch Manager diese Eigenschaften von Ihren Mitarbeitern?

Nach all diesen Erfolgsgeschichten und den deutlichen Vorteilen dürften auch Sie überzeugt sein, oder ? Der Autor ist es jedenfalls. Regelmäßiges und nachhaltiges Arbeitsgedächtnistraining bringt für große Betriebe enorme Vorteile!

Die vieldiskutierte und oft kritisch betrachtete Mitarbeitergruppe der 50Plus könnte für den Betrieb neu gewonnen werden. Und das ohne großen Aufwand! Die Wertschätzung dieser so erfahrenen und wichtigen Mitarbeitergruppe könnte von Seiten des Managements eindrücklich gezeigt werden. Somit würde auch ihr Wert im Interesse aller massiv gesteigert werden. Volkswirtschaftlich und soziologisch könnte ein immenser Nutzen erzeugt werden. Resignative und korrosive Energien wären mit fitten Mitarbeitern, die sich wieder ins Unternehmen einbringen wollen, machbare Gegner, vor denen niemand Angst zu haben bräuchte. Und wer weiß, vielleicht sehnen sich dann nicht alle älteren Mitarbeiter nach dem (vorzeitigen) Ruhestand, sondern sie fühlen sich so wieder wohl und wertgeschätzt, dass die Rente ruhig noch ein paar Jahre warten kann. Das wäre doch eine absolut WIN-WIN-Situation, oder finden Sie nicht?

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Marcel Liechti, Gehirntrainer GfG und Unternehmensberater

Resignative bzw. korrosive Energie ist für viele Großbetriebe ein gravierendes Problem. Man kann es sich kaum vorstellen, aber Schätzungen zufolge sind etwa 25 – 30% der vorhandenen Energien bei langjährigen Mitarbeitern in Gross-Unternehmen oder Staatsbetrieben, wie SBB oder POST, negativ gewichtet. Dass sich solch ein Ausmaß negativ auf die Produktivität und das Arbeitsklima auswirkt, scheint dann wiederum offensichtlich.Vor allem findet man diese Energien bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die das 50. Lebensjahr bereits erreicht haben, sogen. 50Plus. Bedenkt man nun, wie viele Ressourcen und Gelder durch Unproduktivität verschwendet werden, scheint es offensichtlich, dass hier eine Lösung gefunden werden muss. Und das ganz dringend! Zum einen für die großen Konzerne wie die POST, SBB, Großbanken, Krankenkassen und Versicherungen, aber auch für die einzelnen MitarbeiterInnen. Denn wer nicht motiviert und produktiv arbeitet, wird früher oder später von Unzufriedenheit eingeholt und schadet dem Betrieb mehr als er nützt.

Marcel Liechti, zertifizierter Gehirntrainer der GfG und Unternehmensberater, zeigt in diesem 2-teiligen Artikel einen erfolgsversprechenden Ansatz auf Gehirntrainingsbasis, der bereits respektable Erfolge vorweisen kann.

Gehirntraining, präziser Arbeitsgedächtnistraining, ist heutzutage in aller Munde. Aber Gehirntraining ist nicht gleich Gehirntraining. Denn Gehirntraining hat rein gar nichts mit Gedächtnistraining zu tun. Für einen nachhaltigen Effekt müssen wissenschaftliche Erkenntnisse einfließen und es muss eine progressive Steigerung der Leistungen zu verzeichnen sein, die sich bestenfalls auch noch auf andere Bereiche des Denkens auswirken. Das Zauberwort heißt Arbeitsgedächtnis. Die Verbesserung bzw. Steigerung des Arbeitsgedächtnis, die sogen. fluide Intelligenz muss messbar sein. Ein bekannter Gehirn-Fortschrittstest ist der LIEKAI-Test. Mit einem gut trainierten und leistungsstarken Arbeitsgedächtnis werden alle anderen Denkleistungen beschleunigt und verbessert. Die Wirksamkeit von adaptiven Arbeitsgedächtnistraining, was hier auch im Folgenden immer gemeint ist, wenn von Gehirntraining die Rede ist, wurde bereits in unzähligen Studien eindeutig nachgewiesen. Folgende Effekte konnten jeweils einzeln oder kombiniert nachgewiesen werden:

• Steigerung der kognitiven Fitness
• Zunahme der allgemeinen Zufriedenheit
• Wachstum der flüssigen Intelligenz, welche sehr wichtig für das Erlernen neuer Fähigkeiten ist
• Entstehung einer positiveren Lebenseinstellung
• Möglichkeit, Trainingserfolge in andere Bereiche zu transferieren
• Steigerung der körperlichen Fitness (z. B. durch Brainwalking)
• Seit kurzem eindeutig belegt: Gehirntraining kann Alzheimer vorbeugen!

Verlauf Lebensspanne

 

Abb 1: Beeinflusster Intelligenzverlauf über die Lebensspanne durch Gehirntraining

Einige dieser Effekte des nachhaltigen Gehirntrainings wurden auch bereits in großen Firmen wie AOK (Krankenkasse) oder Bosch BRD nachgewiesen.

Daher ist folgende Arbeitshypothese von Marcel Liechti evident:

Durch gezieltes, nachhaltiges Arbeitsgedächtnis-Training bei 50Plus MitarbeiterInnen kann aktiv gegen resignative und korrosive Energien in Betrieben angekämpft und mit zusätzlichen – und den richtigen – körperlichen Aktivitäten die neu gewonnene Energie in produktive Energie umgewandelt werden. Der Gewinn an neu motivierten Mitarbeitern wird so groß und „ansteckend“ sein, dass es nicht vermessen ist, zu behaupten, dass der Gewinn einen hohen zweistelligen Millionenbetrag erreichen wird!

Die Frage aller Fragen ist nun, wie sich diese Arbeitshypothese in die tägliche Arbeit und die Unternehmensabläufe integrieren lässt. Um diese genauer zu beantworten, sollen an dieser Stelle noch kurz die theoretischen Hintergründe geklärt werden.

Resignative und korrosive Energien verstecken sich hinter dem Begriff der organisationalen Energie. Dieses Konzept wurde im Jahr 2001 an der Universität St. Gallen von Frau Prof. Dr. Bruch erstellt.
Organisationale Energie beschreibt die zielgerichtete Beweglichkeit in Unternehmen. Hierbei wird in zwei Dimensionen(Achsen) unterschieden:
• Qualität der Energie: Wie werden die vorhandenen (emotionalen und verhaltenstechnischen) Ressourcen zur Erreichung der Unternehmensziele genutzt?
• Intensität der Energie: Wie hoch ist der Grad der Aktivierung, ein Unternehmensziel zu verfolgen und es zu erreichen?

Innerhalb der organisationalen Energien gibt es vier Zustände, die wie folgt prägnant beschrieben werden können (sa. Bild):

1. angenehme Energie: Zufriedenheit mit dem momentanen Stand der Dinge, Anspannung ist nicht vorhanden oder sehr gering.
2. produktive Energie: hohe Aktivität, positive Emotionen, Potentiale werden zur Zielerreichung mobilisiert.
3. Resignative Trägheit: Unternehmensziele haben wenig Bedeutung, Aktivität gering, emotionaler Zustand von Gleichgültigkeit
4. Korrosive Energie: Zwar hohes Maß an Aktivität und hohes Maß an Anspannung, die Energien werden jedoch nicht zur Zielerreichung, sondern eher zu internen „Machtkämpfen“ genutzt.

positive negative Energie

 

Abb 2: positive versus negative Energie im Betrieb

Ziel eines jeden Unternehmens muss also sein, die ersten beiden Energie-Zustände zu erreichen. Bekämpfen müssen dringend die negativen Energien. Woher kommen aber diese negativen Energien?

Zum einen durch die sogen.Trägheitsfalle. Diese entsteht oft in Unternehmen, die lange Zeit sehr erfolgreich sind. Alle gewöhnen sich sozusagen an den Erfolg, haben über Jahre eingefahrene Verhaltensweisen und arbeiten weit unter den vorhandenen Möglichkeiten. Zum anderen gibt es die Korrosionsfalle. Hier ist zwar ein hohes Maß an Energie und Handlungsbereitschaft vorhanden, allerdings wird diese Energie nicht dazu genutzt, die Unternehmensziele zu erreichen. Vielmehr geht es darum, innerbetriebliche Diskrepanzen zu „bearbeiten“. Sehr oft tappen Unternehmen in die Korrosionsfalle, wenn Führungskräfte sich nicht integrieren oder es an allgemeiner Unterstützungsbereitschaft fehlt. Zuletzt ist noch die Beschleunigungsfalle zu nennen. Hier muss aufgrund hohen Drucks ständig an der Grenze der Belastbarkeit gearbeitet werden. Dass das nicht gesund ist und die Produktivität auf Dauer eher verringert als gesteigert wird, ist leider logisch und sehr verbreitet.

Wie sich adaptives Gehirntraining zur Verbesserung der resignativen bzw. korrosiven Energie auswirkt erfährt der interessierte Leser in Teil II.

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