Laufen und Bewegung – Medizin für das Gehirn!

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Marcel Liechti, Gehirntrainer GfG

 

Eine schöne Vorstellung, oder? Anstatt irgendwelche Medikamente mit unzähligen Nebenwirkungen in uns rein zu stopfen, sorgen wir uns einfach für mehr Laufen und Bewegung, damit es unserem Gehirn gut geht – oder wieder besser? Was sich wie eine reine Illusion anhört, ist jedoch ganz nahe an der Realität. Wer nicht mehr laufen kann (zB. Gelenkprobleme) soll alternativ einen Crosswalker oder Hometrainer benutzen.

Es ist bestimmt nichts Neues für Sie, dass ein aktiver Alltag mit möglichst viel Bewegung und regelmäßigen Sporteinheiten äußerst gut für den menschlichen Körper ist. Durch Bewegung bauen wir Muskeln auf, wir verbessern unsere Kondition, wir sorgen dafür, dass unsere Gefäße lange intakt bleiben und dass unser Stoffwechsel ordnungsgemäß stoffwechselt. Außerdem werden beim Sport Glückshormone(Dopamin) ausgeschüttet, die uns gute Laune verschaffen. Zugegeben, dieser Effekt tritt nicht immer ein – zumindest nicht bei mir, denn wenn ich nach einer intensiven Runde Jogging wieder nach Hause komme, bin ich eher durchgeschwitzt und völlig fertig als überglücklich; aber vielleicht ist das auch nur mein momentan persönliches Empfinden oder ich ignoriere meine positiven Gefühle in diesen Momenten einfach. Durch die Glückshormone können sogar depressive Zustände verringert werden und unser Schmerzempfinden sinkt. All diese Dinge reduzieren wiederum das Risiko, an Diabetes oder sogar Krebs zu erkranken. Und an Demenz! Durch die bessere Durchblutung während der Sporteinheit und das Durchlüften des Oberstübchens kann das Gehirn einfach viel effektiver arbeiten. Und die adulte Neurogenese im Hippocampus, also die Neubildung von Nervenzellen im Erwachsenenalter, kann allein durch körperliche Aktivität angekurbelt werden. Soweit so gut. Sport ist gesund. Für den Körper und den Geist.

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bildschirmfoto-2016-11-08-um-22-54-11Aber wie sieht es dann aus, wenn bereits Schäden an den Nerven oder generell im Gehirn vorliegen? Können wir dann durch körperliche Bewegung, hier explizit Laufen bzw. Jogging, diese Schäden wieder „reparieren“? Dieser Frage ging Matias Alvarez-Saavedra aus Ottawa mit seinen Kollegen nach. Hierzu nutzte das Forscherteam Mäuse mit einem genetisch bedingten Defekt im Kleinhirn. Eine Gruppe der Mäuse konnte sich regelmäßig in einem Laufrad bewegen, der anderen Gruppe war diese Möglichkeit verwährt. Die Forscher wollten herausfinden, ob sich die Bewegung auf den Kleinhirndefekt in irgendeiner Art und Weise auswirkt. Der genetische Defekt der Mäuse zeigte sich vor allem in einem taumelnden Gang und einer stark verkürzten Lebenszeit, da die Region des Kleinhirns vor allem für die Koordination der Bewegung zuständig ist. Zuständig für diese Symptome war die fehlende Myelinhülle, die normalerweise die Nervenverbindungen umhüllt und vor Schäden schützt. Ich weiß, die armen Mäuse. Aber bitte entschuldigen Sie mich. Ich habe den Versuch nicht durchgeführt, ich schildere Ihnen hier lediglich die Untersuchung und die Ergebnisse, da sie sich gemäss Wissenschaft auf den Menschen übertragen lassen.

Folgende Beobachtungen konnten die Forscher machen:

  • Trotz der motorischen Einschränkungen nutzten die Mäuse, die die Möglichkeit hatten, oft und      ausdauernd die Laufräder.
  • Die motorischen Schwierigkeiten der Mäuse verbesserten sich zusehends, der Gang wurde sicherer.
  • Die verkürzte Lebensdauer normalisierte sich und die „laufenden Mäuse“ erreichten wie gesunde Artgenossen ein Alter von mehr als einem Jahr.

Da jede Beobachtung bestenfalls einen wissenschaftlichen Beleg mit sich bringen sollte, sezierten die Forscher die Gehirne der bewegungsfreudigen Mäuse. Hierbei kam erstaunliches zu Tage: die Myelinhüllen um die Nervenverbindungen hatten sich teilweise regeneriert! Dadurch war das Gesamtsystem Gehirn wieder mehr im Einklang und konnte wieder besser funktionieren. Leider wurde jedoch auch festgestellt, dass die Regeneration nur so lange anhielt, wie die Mäuse sich regelmäßig im Laufrad bewegten. Bei fehlender Bewegung kehrten die Symptome des genetischen Defekts schnell wieder zurück!

Wie aber lässt sich dieser Regenerationsvorgang erklären? Hierzu wurde die Genaktivität beider Mäusegruppen analysiert und miteinander verglichen. Bei den Mäusen, die stets in Bewegung waren, wurde eine hohe Anzahl des Wachstumsfaktors VEGF in den Gehirnen gefunden. Dieser Wachstumsfaktor ist vor allem für die psychische Stimmung sowie den Hirnstoffwechsel zuständig( VGEF heisst vaskuläre endotheliale Wachstumsfaktor) Und es wird nur ausgeschüttet, wenn der Körper in Bewegung ist. Die Forscher gingen aber noch einen Schritt weiter. In der Hoffnung, dass der Wachstumsfaktor VGEF in einigen Jahren eventuell auch bei den Menschen Heilung verschaffen kann, verabreichten sie diesen den Mäusen, die sich nicht großartig bewegten. Das Ergebnis: Die Symptome des Kleinhirndefekts verbesserten sich im selben Maße wie bei den Mäusen im Laufrad. Aus diesem Grund geht das Forscherteam davon aus, dass bei der „Heilung“ von Hirnschäden der Wachstumsfaktor VGEF eine – nein, die! – zentrale Rolle spielt. Bei vielen neuronalen Erkrankungen, wie der Multiplen Sklerose, ist ebenfalls die Myelinhülle der Nervenzellen beschädigt, sodass man davon ausgehen kann, dass der VGEF auch bei Menschen eine heilende Wirkung haben könnte. Dies gilt es aber in neuen Studien herauszufinden und zu belegen, damit vielleicht in einigen Jahren ein völlig neuer Therapieansatz den therapeutischen Markt erweitern könnte.

Auch ein Team aus Wissenschaftlern der Deutschen Sporthochschule in Köln ist der Frage nachgegangen, wie körperliche Bewegung sich auf die geistige Leistungsfähigkeit auswirkt. Sie kamen zu folgendem Ergebnis: Sport macht schlau!

Und wie kamen sie darauf? Die Untersuchung erfolgte über mehrere Jahre mit insgesamt 120 Probanden. Die meisten von ihnen waren Sportstudenten, denen man von Natur aus eine gute körperliche Verfassung nachsagen kann. Zunächst wurden mit den Probanden unterschiedliche kognitive Tests durchgeführt. Haben Sie z. B. schon einmal vom Turm-von-London-Test gehört? Hier soll die Planungsfähigkeit auf die Probe gestellt werden, in dem die Teilnehmer bunte Kugeln auf entsprechend unterschiedlich lange Stäbe setzen sollen. Natürlich ist die Reihenfolge vorgegeben, es sollen möglichst wenig Züge gemacht werden und das alles in einer möglichst kurzen Zeit. Dieser Test wurde am Laptop durchgeführt.

Nach den kognitiven Tests wurden die Teilnehmer auf den Fahrrad-Ergometer gebeten. Hier sollten sie so lange strampeln, bis sie nicht mehr konnten. Natürlich wurde der Widerstand im Laufe der Zeit immer größer. Völlig aus der Puste mussten die Probanden einen weiteren Kognitionstest absolvieren, welcher ähnliche Aufgaben wie der erste bereithielt. Und auch, wenn man es nicht glauben mag: nach der Bewegungseinheit schnitten die Teilnehmer deutlich besser ab!

Es scheint zunächst seltsam, denn nach einer Sporteinheit müssten wir müde und schlapp sein. Man würde meinen, dass auch die Konzentration „müde“ werden würde und wir nach einer körperlichen Erschöpfung nicht mehr so gut denken können. Deshalb gehen die meisten von uns auch eher nach der Arbeit zum Sport, oder? Um abzuschalten, um sich auszupowern, um gut schlafen können. Eigentlich also, um unser Gehirn herunter zu fahren. Aber weit gefehlt. Allerdings ist der Effekt der Leistungssteigerung noch nicht genau erklärbar. Diesen Effekt ist für Jugendliche, Schüler und Studenten wegweisend!

Die Forscher aus Köln haben jedoch bereits einen Verdächtigen, den es nun weiter zu erforschen gilt: Laktat. Laktat ist eine Milchsäure-Form, die unser Körper dann produziert, wenn wir uns in Bewegung befinden. Die Laktatproduktion steigt mit dem Ausmaß der körperlichen Aktivität. Gehen wir also spazieren, ist die Laktatproduktion eher gering. Spielen wir dagegen zwei Stunden lang Squash und verausgaben uns richtig, läuft die Laktatproduktion auf Hochtouren.

Und warum ist Laktat nun so wichtig? Weil unser Gehirn es braucht, um richtig zu funktionieren. Ob Laktat aber nun wirklich der Hauptverantwortliche für eine gesteigerte Hirnleistung ist, müssen die Wissenschaftler noch herausfinden. Außerdem wäre noch die Frage zu beantworten, wie viel Laktat unser Körper herstellen müsste, damit ein positiver Einfluss auf unser Gehirn erreicht werden kann.

Aber egal, wie Sie es drehen und wenden: Die Ergebnisse der Wissenschaftler aus Ottawa und Köln sind aussagekräftig und viel versprechend! Und da körperliche Bewegung einen gesunden und heilenden Einfluss auf Ihren Körper und Ihren Geist hat, sollten Sie nun Ihre Trainingsschuhe überstreifen und sich auf die Socken machen: Jogging und Bewegung für Ihre Gesundheit!

Nachsatz: Wenn wir uns nach solchen Bewegungseinheiten einer Gehirntrainings-Einheit unterwerfen wirkt das Ganze als Gehirnturbo für geistige Fitness.

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Gutes Arbeitsgedaechtnis ist wichtiger als der klassische IQ

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Brainfood: Natürliches Doping unterstützt Arbeitsgedächtnis-Training!

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von Marcel Liechti, Gehirntrainer GfG

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Brainfood… Essen für’s Gehirn! Die perfekte Ernährungsergänzung zum nachhaltigen Arbeitsgedächtnistraining! Auch wenn es zunächst mehr als komisch klingt, hat dieses Thema seine volle Daseinsberechtigung. Natürlich gibt es keine „Superfrucht“, die Ihre Hirnleistung und die Kapazität Ihres Arbeitsgedächtnisses wie die Wunderpille im Film „Ohne Limit“ ins Unermessliche steigen lässt. Das wäre ja auch zu schön, um wahr zu sein. Und viel zu einfach. Aber es gibt eine Reihe von Lebensmitteln, die aufgrund ihrer Inhaltsstoffe ein gezieltes Gehirntraining effektiv unterstützen können. Das glauben Sie nicht? Kein Problem, Ihre Meinung wird sich am Ende dieses Artikels geändert haben…

Das menschliche Gehirn ist eine Hochleistungsmaschine. Etwa ein Viertel der gesamten Energie wird von unserem Gehirn verbraucht. Und genau so, wie unser Körper Energie und Sauerstoff benötigt, braucht das Gehirn eine ausreichende und ausgesuchte Energieversorgung, um optimal funktionieren zu können. Hierfür ist vor allem ein konstanter Blutzuckerspiegel enorm hilfreich, da das Blut dann eine ausreichende Menge an Glukose aufweist, um alle Neuronen mit diesem wichtigen Treibstoff kontinuierlich zu versorgen. Auch der Sauerstoff wird durch Glukose optimal transportiert.
Damit das alles hier nicht ganz so theoretisch bleibt, möchte ich Ihnen eine Art Einkaufsliste an die Hand geben, der das wichtigste Brainfood enthält. Und damit Sie mir glauben, soll natürlich auch erklärt werden, was so unheimlich „brainisch“ an den einzelnen Lebensmitteln ist.

➢ Kürbiskerne enthalten eine Reihe wichtiger Vitamine und Mineralstoffe, vor allem Eisen. Eisen ist für die Hormonbildung extrem wichtig und ohne Hormone würde im menschlichen Gehirn so ziemlich gar nichts reibungslos funktionieren. Außerdem haben sie eine hohe Konzentration an Omega-3-Fettsäuren, die ebenfalls für einen störungsfreien Ablauf der Hirnfunktionen sorgen. Denn sie erleichtern die Kommunikation zwischen den einzelnen Nervenzellen und steigern auch Ihre Problemlösekompetenz!
➢ Fleisch ist ein wichtiger Eisen- und Eiweßlieferant. Das Eisen für die Hormone, das Eiweiß für einen konstanten Blutzuckerspiegel, da es sehr langsam aufgespalten und verstoffwechselt wird.
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➢ Vollkornprodukte aller Art liefern wichtige Kohlenhydrate (also reine Energie). Da sie im Gegensatz zu Weißmehl-Kohlenhydraten viel langsamer verstoffwechselt werden, bleibt auch hier der Blutzuckerspiegel konstant und die Energie wird dem Gehirn (und natürlich dem Rest des Körpers) kontinuierlich und gleichmäßig bereitgestellt.
➢ Hülsenfrüchte gehören zum Brainfood und haben einen hohen Eiweißanteil. Die Vorteile von Eiweiß kennen Sie ja bereits.
➢ Meeresfrüchte und Algen weisen einen hohen Anteil von Omega-3-Fettsäuren auf, genau wie pflanzliche Öle. Die Omega-3-Fettsäuren sind essentiell für eine gute neuronale Kommunikation.
➢ Nüsse haben neben einer hohen Konzentration von Omega-3-Fettsäuren noch den Vitamin-B-Komplex. Auf diese Vitamine, gehören zum Brainfood, wird an späterer Stelle noch einmal eingegangen, denn sie spielen eine zentrale Rolle bei der Hirngesundheit!
➢ Bestimmte Obst- und Gemüsesorten gelten ebenfalls als hervorragendes Brainfood. Äpfel stellen Vitamine für eine bessere Konzentration und starke Nerven zur Verfügung, das in der Banane enthaltene Tryptopan wird vom Körper in das Glückshormon Serotonin verwandelt, in dunklen Beeren ist neben zahlreichen Vitaminen und Mineralien der dunkle Farbstoff für eine bessere Denkleistung zuständig (gleiches gilt für dunkles Gemüse!) und auch grünes Gemüse ist sehr förderlich die Leistungen Ihres Gehirns! Noch eine kleine Anmerkung am Rande: Bitte folgen Sie nicht allzu oft dem neuen Trend der Smoothies. Zwar sind hier Früchte und oder Gemüse enthalten, aber durch den Verarbeitungsprozess gehen fast alle der Inhaltsstoffe verloren. Smoothies können sehr gesund aussehen und schmecken, müssen es aber nicht sein. Eine Alternative wäre, sich den Smoothie einfach frisch selber zuzubereiten.

➢ Der „Braindrink“ schlechthin ist grüner Tee, der aufgrund seiner Inhaltsstoffe durchblutungsfördernd und gehirnanregend ist. Er darf im Brainfood nicht fehlen. Auch sonst sollte darauf geachtet werden, genügend Wasser zu trinken. Das Gehirn besteht zu einem Großteil aus Wasser und diese Reserven sollten immer gefüllt sein. Bei Flüssigkeitsmangel verkleinern sich die Dendriten und die Denkleistung nimmt rapide ab.

Mit den hier vorgeschlagenen Lebensmitteln kann man sich mit ein bisschen Kreativität leckere Snacks zubereiten, die auch noch sehr gesund für den Denkapparat sind. Lassen Sie Ihrer Fantasie einfach mal freien Lauf. Wie wäre es z. B. mit einem Obstsalat aus Äpfeln, Brombeeren und Heidelbeeren? Vergessen Sie auch nicht die Banane, denn ein paar Glückshormone können niemals schaden. Als Topping noch ein paar kleingehackte Cashewkerne. Fertig ist der Gehirnsnack! Wenn dann beim Kauem noch ein bisschen Gehirntraining betrieben wird, geben Sie eindeutig Ihr Bestes! Aber nein, man muss nicht übertreiben. Auch ein Obstsalat in entspannter Atmosphäre tut Ihren grauen Zellen gut… Durch eine bessere Konzentration, durch einen stabilen Blutzuckerspiegel, durch bessere Energielieferanten werden Sie merken, dass Ihr Arbeitsgedächtnis viel effizienter und schneller arbeiten kann. Das Arbeitsgedächtnis kann seinem Namen dann alle Ehre machen. Und auch sonst werden Sie sich fitter und wacher fühlen. Glauben Sie mir!
Leider gibt es wie immer auch die Kehrseite der Medaille. Wir können Körper und Geist durch die richtigen Lebensmittel etwas Gutes tun.
Achtung: Genauso können wir ihnen aber durch falsche Lebensmittel schaden. Wer zuviel Kaffee trinkt, erreicht bspw. irgendwann genau das Gegenteil von dem, was er will. Dann schüttet der menschliche Körper nämlich Adrenalin aus und das Gehirn kann nicht mehr so effektiv arbeiten. Auch Kohlenhydrate aus Weißmehl-Produkten sind weniger förderlich. Zwar steigt der Blutzuckerspiegel schnell an und bringt somit schnell Energie, aber der Körper muss gleichzeitig zur Verstoffwechselung eine Menge Insulin produzieren, was den Menschen eher müde und faul werden lässt.
Natürlich soll keiner auf alle Leckereien, die das Leben zu bieten hat, verzichten! Wenn Sie aber bei ungesunden Lebensmitteln ein gewisses Maß nicht überschreiten und im Alltag auf eine gesündere Ernährung achten, ist schon sehr viel gutes geschehen (nicht nur für Ihr Gehirn!). Vielleicht können Sie es auch in Ihren Alltag integrieren, regelmäßig zu essen. Ein konstanter Blutzuckerspiegel ist sehr hilfreich für die kognitive Leistung. Lassen Sie eine Mahlzeit aus, sinkt Ihr Blutzuckerspiegel irgendwann so sehr, dass auch Ihr Gehirn nur noch auf Sparflamme läuft. Es ist dann einfach keine Energie mehr im Körper vorhanden, die dem Gehirn bereit gestellt werden kann.

Kernaussage:   Wer sich richtig ernährt, im Sinne dieses Brainfood-Artikels, regelmässig aerob sich bewegt, nachhaltiges Gehirntraining betreibt und genügend schläft wird nicht nur eine optimale Lebensqualität erreichen; nein er wird sicher länger in bester Gesundheit leben!

Dringend ist noch die Einnahme von genügend B-12 zu empfehlen.

Der Vitamin-B-12-Komplex gilt es abschliessend noch zu beachten:

Achten Sie vor allem auf den sogenannten Vitamin-B-Komplex. Dieser ist in großen Mengen in Fleisch und Fisch, aber auch in Eiern und Sauerkraut enthalten. Der Vitamin-B-Komplex besteht aus acht einzelnen Vitaminen und spielt in Bezug auf die Gehirnleistung eine entscheidende Rolle. In aktuellen Studien wurde beispielsweise nachgewiesen, dass ein Mangel an Vitamin-B-12 das Risiko erhöht, an Demenz zu erkranken. Genauer wurde herausgefunden, dass eine zu geringe Zufuhr von Vitamin-B-12 den geistigen Leistungsabbau, der alle Menschen im Laufe des Alterungsprozesses erwartet, deutlich verstärkt.

Als Gehirntrainer empfehle ich Ihnen dringend, vor und nach dem Gehirntraining diese Ernährungstipps zu befolgen. Die Gehirnleistung wird messbar und nachhaltig verbessert! Sie werden es feststellen:)

Fazit: Durch die richtigen Lebensmittel können Sie Ihre Konzentrationsfähigkeit steigern, Ihre Problemlösungskompetenz verbessert sich, Sie können sich besser erinnern, schneller Lerninhalte aufnehmen und schneller Leistung abrufen. Außerdem werden die Durchblutung und die allgemeine Denkfähigkeit deutlich verbessert. Also… Nehmen Sie die Herausforderung an. Versuchen Sie, Ihrem Körper und Ihrem Geist etwas Gutes zu tun. Essen Sie noch, oder “brainfooden” Sie schon?
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Videointerview: Marcel Liechti spricht über den Nutzen von Gehirntraining

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Gehirntraining ist eine Technik, um die geistige Leistungsfähigkeit zu steigern. Sie ist nicht nur etwas für ältere Menschen. Marcel Liechti, Gehirntrainer von Neuronalfit, verrät  im Videointerview vom 5. April 2016 bei Youbeee, welchen Nutzen wir aus Gehirntraining ziehen können. Schau dir das Interview an, indem du auf das Video oben klickst.

 

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Arbeitsgedächtnis messen und flüssige Intelligenz

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 Wer sich regelmäßig mit Gehirn- oder Arbeitsgedächtnistraining auseinandersetzt, möchte nicht nur mehr Transparenz über seinen laufenden Gehirnfortschritt erfahren sondern auch verstehen, was er eigentlich trainiert. Der Unterschied zwischen flüssiger und kristalliner Intelligenz werden erklärt sowie der Zusammenhang mit dem Arbeitsgedächtnis. Weiter bietet Neuronalfit.ch  als erste Institution einen kostenlosen Test, den  LIE-KAI-Test an, der zuverlässig Ihre momentane flüssige Intelligenz misst.

Was ist der Unterschied zwischen kristalliner und fluider (flüssiger) Intelligenz?

Betrachten Sie zuerst untenstehendes Bild über den Intelligenzverlauf von kristalliner und flüssiger(fluider) Intelligenz im Verlauf der Lebensspanne. Darin erkennt man den schnelleren Zerfall der flüssigen Intelligenz.
Der Verlauf der kristallinen Intelligenz nimmt wesentlich weniger stark ab. Somit versteht man die folgende Erklärungen etwas besser.

Kristalline Intelligenz umfasst alles Wissen, welches im Leben eines Menschen erworben wird. Deshalb ist Kreuzworträtsel lösen im Wesentlichen das Suchen und Auffinden von Informationen im Gehirn also eher ein Aspekt der kristallinen Intelligenz. Der Verlust dieses gespeicherten Wissen nennt man oft Gedächtnisverlust. Die laufende Anreicherung von Wissen und Erfahrungen während der Lebensspanne erhöht die kristalline Intelligenz. Der Stand der kristallinen Intelligenz misst man auch in sogenannten IQ-Tests.

Unter flüssiger(fluide) Intelligenz gehören Fertigkeiten wie Probleme lösen. Muster erkennen. lernen, Analysen von Aufgaben, räumliche, logische und numerische Fähigkeiten. Hierzu gehören ua. Schach spielen, musizieren, Mathematik treiben, Auseinandersetzen mit Enkeln oder sich zurecht finden in neuen Situationen. Obwohl das Potential der flüssigen Intelligenz genetisch gegeben (disponiert) ist, lässt sich die flüssige Intelligenz gezielt durch Gehirnübungen trainiert werden (siehe roter Bereich in der Graphik) und somit innerhalb des individuellen Potentials maximal ausschöpfen. Genau dieses Ausschöpfen kann jeder Mensch selber beeinflussen und somit seine Lebenssituation positiv beeinflussen.

Durch Gehirntraining wird vor allem die flüssige Intelligenz trainiert und verbessert und somit die sogenante Arbeitsspeicherkapazität.

Der aktuelle Stand der flüssigen Intelligenz kann man mit dem kulturneutralen LIE-KAI-Test gemessen werden.

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Figur 1:     Einfluss von Arbeitsgedächtnistraining auf die flüssige Intelligenz

Tägliches nachhaltiges Gehirntraining von 15-20 Min. und regelmäßiges sinnvolles aerobes Bewegungstraining führen zu körperlicher und geistiger Fitness, die längstmöglich eine hohe Lebensqualität garantiert! (Zitat: Marcel Liechti, Gehirntrainer GfG)

Als neutraler Gehirntester empfehlen wir aus Überzeugung einer der folgenden drei Varianten des Gehirntrainings / Gedächtnistrainings. Anhand einer extensiven Evaluation von Gehirn-Jogging-Programmen auf dem Gehirntraining-Markt ist unser klarer Testsieger Neuronation. Das auf wissenschaftlicher Basis basierte Gehirntraining des Neuronation-Programms deckt unsere Anforderungen am Überzeugendsten ab. Den Gehirnfortschritt können Sie dann völlig kostenlos, wöchentlich mit unser Mess-App messen.

Der Lie-Kai-Test misst die flüssige Intelligenz

Im Gegensatz zu herkömmlichen IQ-Tests, misst der LIE-KAI-Test den aktuellen Zustand des Arbeitsgedächtnisspeichers (Working Memory), die Arbeitsgedächtniskapazität. Diese Kapazität ist ein Maß für die flüssige Intelligenz, welches angibt, wie flexibel sich das Gehirn und Gedächtnis auf neue Alltags-Situationen einstellen kann bzw. wie groß die momentane Lernfähigkeit im Beruf, Schule, Studium oder im Alltagsprozess ist.

Wichtig, lesen sie neuronalfit-appvor dem Download die folgenden beiden Hinweise:

  1. Wer die kostenlose Neuronalfit App benutzt muss wissen, dass die ersten drei Messungen dazu dienen eine solide Messbasis zu bestimmen. Diese Basis wird auf 100% gesetzt. Dadurch wird Ausgangsbasis nicht zufällig gesetzt, dh. unabhängig vom ersten Test. Ab der vierten Messung gibt dass erzielte Resultat an, um wie viel Prozent sich die aktuelle Gehirnleistung und Gedächtnisleistung verbessert hat.  Der nur wöchentlich durchführbare Test ist zuverlässig. Den Rest können Sie direkt auf der Anleitung auf dem App nachlesen.
  2. Wer nachhaltig die Gehirnleistung verbessern möchte, sollte seriöses regelmäßiges Gehirntraining betreiben.

    Wir empfehlen aus Erfahrung eine der folgenden drei Varianten zu nutzen:
  1. Neuronation Superangebot
  2. MAT-Handübungen auf der Basis der GfG
  3. Beratung durch Neuronalfit

Übungen für Ihr Gehirn

ÜB1    Übungsschwerpunkt: Kombinationsfähigkeit BlockH1-ueb1

ÜB2   Übungsschwerpunkt: Konzentration , Kombinationsfähigkeit BlockH1-ueb2

ÜB3   Übungsschwerpunkt: Konzentration  BlockH1-ueb3

ÜB4   Übungsschwerpunkt: Konzentration  BlockH1-ueb4

Die Lösungen finden Sie weiter unten.

Leitidee von Neuronalfit: Geistige-Fitness durch Gehirntraining hat sich in den letzten Jahre sehr stark durchgesetzt.

Leitidee von Neuronalfit: Geistige-Fitness durch Gehirntraining hat sich in den letzten Jahre sehr stark durchgesetzt.

Lösungen:

Üb1   Gesamtsumme = 250
Üb2   W und S
Üb3   a) 5+4-3+5=11, b) 5+3-4+3=7, c) 6-4+5-3=4, d) 4+5-3+4=10, e) 2+4-3+5=8
Üb4   ALSTER

Arbeitsgedächtnistrainings – Was leisten sie? Drei Erfahrungsberichte

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An vielarbeitsgedaechtnistraininge Sachen denken und dann vergessen, wo man das Moped geparkt hat? Um dies zu verhindern benötigen man ein leistungsfähiges Arbeitsgedächtnis. Seine Leistungsfähigkeit ist leider begrenzt und nimmt mit dem Alter ab. Diese Frage stellt sich unmittelbar: Können wir das Arbeitsgedächtnis trainieren (Arbeitsgedächtnistraining) und diesem unvermeidlichen Abfall im Laufe des Alters entgegenwirken? Die Ergebnisse der jüngsten Kognitionspsychologie-Forschung geben echte Hoffnung. Dem “Weshalb” ist Marcel Liechti von Neuronalfit nachgegangen.

Trend: Gehirnjogging

Ein neuer Trend ist zweifelsohne das sogenannte Gehirnjogging oder Arbeitsgedächtnistraining. Die Idee, unser Gedächtnis wie unsere Muskeln zu trainieren, um geistig fitter zu werden. Können wir überhaupt unser Gedächtnis in der Art trainieren? Können Menschen mit dem Training einiger weniger spezialisierter Gehirnaufgaben dafür sorgen, dass die gesamte Gedächtnisleistung des Gehirns gefördert und leistungsfähiger wird und nicht nur in den trainierten Aufgaben?  Die Antwort ist Ja, aber. Lassen Sie mich etwas ausholen.

Arbeitsgedächtnistraining im Überblick

Wenn wir hier von Gedächtnis sprechen, meinen wir das sogenannte Arbeitsgedächtnis. Das Arbeitsgedächtnis oder working memory ermöglicht ein kurzzeitiges Speichern von Informationen unter Einbezug bereits vorhandener Informationen und gleichzeitiger Verarbeitung all dieser Informationen. Es ist also viel mehr als nur ein Speicher wie das Kurzzeitgedächtnis. Unter Arbeitsgedächtnistraining versteht man das gezielte Training dieser Gedächtnisleistung.Druck

Ein Beispiel soll das erläutern:
Merken Sie sich die Ziffern 4, 7, 5, 9 und 7 und wiederholen Sie diese aus dem Gedächtnis. Subtrahieren Sie nun aber 4 von der letzten Ziffer und ersetzen Sie mit diesem Ergebnis die letzte Ziffer. Können Sie anschließend noch alle Ziffern korrekt wiedergeben? Solange Sie nur Informationen speichern, wird Ihr Kurzzeitgedächtnis belastet, wenn Sie aber zusätzlich andere Information verarbeiten, dann wird Ihr Arbeitsgedächtnis involviert.

Forschungsergebnisse im Gebiet Arbeitsgedächtnis

Die Forschung zeigt, dass nur die individuelle Leistung im Arbeitsgedächtnis mit einer Vielzahl von weiteren Fähigkeiten und Fertigkeiten des Gehirns in Verbindung steht. Zum Beispiel zeigte sich klar, dass Menschen mit einer hohen Arbeitsgedächtnisleistung tendenziell ein besseres Sprach- und Leseverständnis besitzen, erfolgreicher in der Schule sind wie Alloway, Gathercole, Willis & Adams, 2004 experimentell nachgewiesen haben und sogar intelligenter sind.

Ein Training zur Steigerung der Informationsverarbeitung im Arbeitsgedächtnis (kurz Arbeitsgedächtnistraining) wäre extrem wünschenswert. Da unser Arbeitsgedächtnis bei fast allen Denkprozessen eine so große Rolle spielt müsste ein nachhaltiges geeignetes Gedächtnistraining nicht nur die Merkfähigkeit und die Informationsverarbeitungsgeschwindigkeit verbessern, sondern auch den erhofften Transfer auf andere kognitive Gebiete unterstützen. Genau das haben einige jüngere Forschungsresultate geliefert. Es ist nicht zu verheimlichen, dass diese Forschungsresultate von kritischen Forschern genau unter die Lupe genommen werden. Es wurde dadurch einige Fehlinterpretationen aufgedeckt. Trotzdem ist der Transfer in vielen Fällen hieb und stichfest.

Erfahrungen mit bekannten Gehirntraining Anbietern

Neuronalfit hat für Sie drei namhafte und bekannte Gehirntrainings-Anbieter untersucht und in den folgenden drei Erfahrungsberichten festgehalten.

Die drei untersuchten Programmgruppen von Neuronation, Lumosity und Memorado variieren stark in der Qualität. Machen Sie sich ein eigenes Bild durch das Studieren der drei recherchierten Gehirntrainings-Anbieter. Der klare Favorit des Autors ist Neuronation. Ich trainiere regelmäßig selber mit den über 60 Programmen und habe deutlich spürbar diverse Transfers ins praktische Leben erfahren.

Gedächtnis richtig trainieren

Was Sie als kritischer Leser bzw. kritische Leserin aus den bisherigen Forschungsergebnissen lernen können ist, bei Angeboten darauf zu achten, dass die zu trainierende Gedächtnisaufgabe nicht nur das reine Speichern von Informationen verlangt, sondern das gleichzeitige Speichern und Verarbeiten. Die drei gemachten Erfahrungsstudien zu dem Marktangebot zeigen, dass die Benutzer nicht nur in der trainierten Gedächtnisaufgabe, sondern auch in anderen ähnlichen Gedächtnisaufgaben besser werden, und zwar besser als eine (möglichst aktive) Kontrollgruppe. Genau das nennt man Transfer.

 

Bilder: Stephan N. / pixelio.de (Image-276337), bschpic / pixelio.de (Image-ID: 722180)

Kopfrechnen: Wichtig für Schule, Studium und Beruf

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Arbeitsgedächtnistraining: Dual-Tasking Übungen sind nachhaltig und effizient

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Bildschirmfoto 2014-03-31 um 09.49.40Unter Dual-Tasking-Training versteht man das Lösen einer kognitiven(geistigen) Aufgabe kombiniert mit einer aktiven Bewegung. Im Alltag ist man ständig mit Doppel-oder Mehrfachaufgaben konfrontiert. Einfache Beispiele sind: Beim Treppen hochsteigen den Hausschlüssel aus der Tasche holen (beliebt bei Frauen), überqueren einer stark befahrenen Strasse während dem Telefonieren mit dem Handy, SMS schreiben beim Durchqueren der dicht besetzten Bahnhofhalle, reden mit dem Nachbarn während dem Kochen anhand eines neuen Rezeptes, usw. Das Gehirn empfindet solche Doppelaufgaben als echte Herausforderung. Schauen wir die Ursache dieser “Stresssituation” etwas detaillierter an.

Ähnlich wie bei den Muskeln, dem Herzkreilaufsystem oder dem Skelett zeigen sich die ersten Alterungsprozesse des Gehirns bereits ab dem 25 Lebensjahr. So richtig subjektiv spürbar ist er in der der 3. Lebensphase (55-80 Jahre). Noch weiss die Wissenschaft nicht definitiv was den Alterungsprozess im Gehirn auslöst; genauso wenig wie gewisse Demenzkrankheiten, zB Alzheimer. Nebst den bekannten biologischen Einflüssen ist es vor allem auch die weniger intensive Benutzung des Gehirns in Alltagsprozessen dafür verantwortlich. Das werden wir noch genauer anschauen.

Durch Inaktivtität oder Nichtgebrauch der Gehirnstrukturen bildet sich im Alter die Anzahl der Dendriten und der Synapsen im Gehirn zurück. Die Reduktion der Anzahl Synapsen mindert in natürlicher Weise die Leistungsfähigkeit des Gehirns kontinuierlich. Obwohl die Neurogenese wieder neue Zellen bildet (Wissen wir seit 1998 ! , siehe Artikel Neuronalfit), sterben sie bekanntlich wegen Nichtbenutzung oder Stress schnell wieder ab. Welch vertane Chance.

Besonders betroffen von der alterungsbedingten Rückbildung sind Hirnareale im Gehirn, die für das kurzzeitige Erinnern (Merkspanne und Arbeitsgedächtnis) und für das Lernen im Hippocampus zuständig sind. Deshalb merken Menschen ab 50Plus  zuerst ein Nachlassen ihrer kognitiven (mentalen) Leistungsfähigkeit oder beim kurzfristigen Erlernen oder Erinnern neuer Inhalte. Aussagen wie: “Ich habe Mühe etwas neues zu lernen , ich vergesse alles wieder!” , hört man oft bei älteren Leuten.

Auffallend erkennt man die altersbedingten Veränderungen im Arbeitsgedächtnis, da hier hier die Kapazität wegen des Alterungsprozesses am augenscheinlichsten nachlässt(Deshalb ist Arbeitsgedächtnistraining so wichtig! ).  Andererseits benötigt der alternde Mensch zur Bewältigung von Aufgaben, wegen dem körperlichen Nachlassen mehr Konzentration und Aufmerksamkeit. Diese verstärkte Konzentration bindet zusätzliche Kapazitäten des Arbeitsgedächtnisses und logisch steht für das Erinnern kurzeitiger Informationen noch weniger zur Verfügung. Ein verhängnisvoller Teufelskreis. Diese beiden Entwicklungen unterstützen sich und münden im immer wieder festgestellte Erinnerungs-, Aufmerksamkeits und Konzentrationsproblemen.  Ich denke das Problem ist erkannt.

Besonders grosse Probleme haben alternde Menschen, wenn sie gleichzeitig mehrere  Aufgaben im Gedächtnis behalten sollten, sogen. Dual-Tasking-Aufgaben und spezifisch auf diese zugreifen müssen. Schon viele junge menschenhaben mit Dual-Tasking Aufgaben recht Mühe. Typische Dual-Tasking-Aufgaben sind: Beim schnellen Laufen einen neuen sachvehalt verstehen, Autofahren und kritische Situationen zu meistern beim gleichzeitigen Reden mit dem Beifahrer, zwei drei Zutaten rechtzeitzeitig bereitstellen, wenn der Kochprozess bereits läuft, mehrere Kinder betreuen bei kritischen Verkehrssituationen, usw. Stress ist dann das natürliche Resultat bzw. Überforderung.

Es ist prinzipiell nicht die Frage des Alters, ob sich das Gehirn weiterentwickelt oder eher abbaut, sondern es ist die Art und Weise wie wir unser Gehirn „füttern“ oder beanspruchen. Jede Aktivität oder Inaktivität hat für das Gehirn Folgen; das muss man sich bewusst sein.

Arbeitsgedächtnistraining und gezieltes bewegen halten unser Gehirn bist ins höchste Alter fit.  Also liegt es ganz alleine in der Verantwortung  jedes Einzelnen , was er daraus macht.

Arbeitsspeichertraining ist die wohl überzeugendste Antwort, was wir schon lange wissen.  Ebenso ist die regelmässige Bewegung, speziell das richtige Ausdauertraining ebenso gehirnfreundlich und unterstützt das Arbeitsspeichertraining.

Eine Kombination dieser beiden Trainingssarten, das Dual-Tasking-Trainieren vereint diese beiden Methoden. Überzeugend ist der nahe Transfer des Geübten.

Bewegung fördert bekanntlich die Neurogonese, was so wichtig ist um das Arbeitgedächtnis der „Hardware“ zu verbessern.   Weiter fördert Bewegung wissenschaftlich erhärtet die Verzweigung der Dendriten und die Bildung neuer Synapsen. Das Netzwerk des Gehirns  entwickelt sich weiter , es verzweigt und verästelt sich immer intensiver. Es bilden sich wegen den Reizen und Impulsen durch das Gehirntrainings sogar neue Informationsnetzte. Die sogen. graue Substanz wird grösser. Fazit: Der Trainierende kann sich (wieder)besser auf geistige Herausforderunegn einstellen und ist dadurch nachhaltig problemlösungsfähiger. Das alles ist schon mehrmals durch wissenschaftliche Tests erhärtet und bestätigt.Bildschirmfoto 2014-03-31 um 09.06.57

Am Beispiel von Bälle jonglieren (siehe Bild) konnte nachgewiesen werden, dass diese spezielle  Bewegung das Gehirn strukturell verändert. Sobald die Person mit dem Jongliertraining aufhört bilden sich die gewachsenen Bereiche langsam wieder zurück.

Was bringt Dual-Tasking-Training für das Gehirn?

Unter Dual-Tasking-Training versteht man das Lösen einer kognitiven(geistigen) Aufgabe kombiniert mit einer aktiven Bewegung. Im Alltag ist man ständig mit Doppel-oder Mehrfachaufgaben konfrontiert. Einfache Beispiele sind: Beim Treppen hochsteigen den Hausschlüssel aus der Tasche holen (beliebt bei Frauen), überqueren einer stark befahrenen Strasse während dem Telefonieren mit dem Handy, SMS schreiben beim Durchqueren der dicht besetzten Bahnhofhalle, reden mit dem Nachbar während dem Kochen anhand eines neuen Rezeptes, usw. Das Gehirn empfindet solche Doppelaufgaben als echte Herausforderung. In einem Versuch im Max-Plank-Institut hat man eindeutig nachgewiesen, dass Probanden kognitive Aufgaben auf einem wackeligen Untergrund( siehe Bild oben) wesentlich schlechter lösten als einige Momente vorher.  Ältere Personen bleiben beim Spazieren oft stehen , wenn man ihnen etwas neues mitteilt. Der Autor hat bei sich selber festgestellt, dass wenn man beim Laufen im Walde und gleichzeitigem rückwärts buchstabieren seines Nachnamens anhalten muss. Konkret: Zwei Partner laufen(joggen) im Wald. Dabei ist folgende Aufgabe zu lösen:

Sie denken sich einen längeren Vornahmen aus( zB Mathilde) . Dann erzeugen sie den Namen rückwärtsgelesen und teilen dies dem Partner so mit. Dieser muss ihn dan wieder in die Originalreihenfolge zurückübersetzten und mitteilen, alles beim andauernden Joggen.  Anschliessend wird der Partner dasselbe tun. Eine sehr effektive Dual-Tasking-Übung!  Nur wenige können das beim andauernden Joggen , ohne anzuhalten. Probieren sie es aus.  Auch schon schnelles Marschieren erfüllt den Zweck auch.

Bei älteren Menschen verschärft sich das Ausführen von Dual-Tasking-Aufgaben im Alltag. Weil die sogen. kognitiven Reserven im Alter abnehmen, wie wir oben erfahren haben, führt das gleichzeitige Ausführen von kognitiven und motorischen Aufgaben  bei älteren Menschen  in der Regel zur Überforderung.

Sowohl Arbeitgedächtnistraining als auch Bewegungstraining separat bringen erkennbare Verbesserungen. Perfekt sind in diesem Fall Dual-Task-Trainingsaufgaben. Der  Transfer ist nebst  der erzielten und messbaren Verbesserung unmittelbar erkennbar.

Folgende Übungen sind allein und vor allem in der Gruppe sehr gut durchführbar und sind auch populär.

Übung 1:   Die Teilnehmer stehen auf einem Bein und löst gleichzeitig folgende kognitiven Aufgaben.:Bildschirmfoto 2014-03-31 um 11.09.18

Rechenaufgaben wie 7-ner Reihe bis 200 aufzählen, oder Primzahlen von 2-99

Flüsse aufzählen , die mit R beginnen.

Aufzählen von Sportarten , etc

 

Das Ganze kann im Schwierigkeitsgrad erhöht werden, wenn man als Stehunterlage ein bewegliches Luftkissen verwendet!

 

Übung 2: Teilnehmer bilden Paare. A und B werfen sich laufend einen Ball gegenseitig zu. Gleichzeitig werden unterschiedliche Rechenaufgaben wie in Übung 1 vorgeschlagen.

Das Ganze kann im Schwierigkeitsgrad erhöht werden, wenn man als Stehunterlage ein wieder ein bewegliches Luftkissen verwendet! Oder zwei verschiende Bälle gleichzeitig wirft.

 

Bildschirmfoto 2014-03-31 um 11.21.52

Nicht: SMS schreiben am Steuer !

Übung 3: Im Freien bewegt man sich fort und sortiert gleichzeitig ein Stapel von Jass-Karten. Oder man versucht eine SMS dem Partner zu schicken mit einem vorgegebenen Text.

Das Ganze kann im Schwierigkeitsgrad erhöht werden, indem man ganze im schnellen Laufen macht!

Viele übungen lassen sich auch im Fitness-Center durchführen(Was ein Zukunftstrend ist)!

 

Dieser Artikel zeigt deutlich , dass Dual-Task Gehirnübungen tendenziell anspruchsvoll sind. Sie bringen aber einen guten Effekt, wie man an sich selber schnell merkt was auch in Messungen bestätigt wird.

Das Arbeitsgedächtnis trainieren fördert den Lernprozess bei Schülern und Studenten

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Da das Arbeitsgedächtnis(engl. working memory) und die exekutiven Funktionen grundlegende Voraussetzungen für unsere höheren kognitiven Fähigkeiten sind, ist es naheliegend zu fragen, wie sich das Arbeitsgedächtnis und die exekutiven Funktionen verbessern lassen. Ein entscheidendes Forschungsergebnis ist hier die Annahme, dass visuell-räumliche und verbale Information in unabhängigen Kurzzeitgedächtnissen mit jeweils begrenzter Kapazität gespeichert werden. Wahrscheinlich können Sie in jedem der Speicher nur etwa 5-7 Elemente gleichzeitig behalten, weshalb es etwas schwierig wird, sich eine Telefonnummer mit zehn oder mehr Ziffern zu merken. Wenn Sie sich eine lange Liste von Elementen merken wollen, können Sie sich die Unabhängigkeit der beiden Kurzzeitspeicher zunutze machen, anstatt sie gegeneinander arbeiten zu lassen. Müssen Sie sich z. B. an mehrere Wörter gleichzeitig erinnern, z. B. Personennamen, so könnten Sie einige der Wörter in Bilder umformen, sodass sich beide Gedächtnisspeicher die Aufgabe teilen können. Mit einigen Tricks lässt sich die Gedächtnislast bei Telefonnummern reduzieren. Sind Sie z. B. mit der Stadt, wo die Person lebt, vertraut, so können Sie die Vorwahl als einen Block enkodieren (geeignete Grösse für die Speicherung).

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Die größte Belastung für unser Arbeitsgedächtnis kommt vom Multitasking bzw. dem Versuch, mehrere Dinge gleichzeitig auszuführen. Wie oft telefonieren Sie, hören gleichzeitig Musik und surfen im Internet? Sie können darauf wetten, dass ihr präfrontaler Cortex (PFC) dabei auf Hochtouren arbeitet. Bedenklich wird das Multitasking bei Aufgaben, die wie das Autofahren im Straßenverkehr mit Gefahren verbunden sind. Haben Sie jemals beobachtet, dass ein Autofahrer versuchte, am Steuer gleichzeitig noch Zeitung zu lesen, etwas zu essen und mit dem Handy zu telefonieren?

Leider beruhen viele Autounfälle auf dem Versuch eines Multitasking am Steuer, wenn der Fahrer noch andere Dinge gleichzeitig zu tun versucht. Deshalb ist für Autofahrer das Telefonieren mit dem Handy ohne Freisprecheinrichtung in Deutschland und der Schweiz und vielen anderen Ländern verboten.

Ein überlastetes Arbeitsgedächtnis beeinträchtigt die „Metakognitionen“, das heißt unsere Fähigkeit, kognitive Prozesse genau zu überwachen und zu bewerten. Vielleicht  glauben  Sie,  auch dann  sehr  gut Auto  fahren oder die wichtigsten Kerngedanken Ihres Gesprächspartners aufnehmen zu können, wenn Sie sich gleichzeitig auf andere Dinge konzentrieren (wie Marcello, der während der Französisch-Vorlesung mit seinem Chemiebuch lernt), aber die Forschung zeigt, dass er wahrscheinlich nicht auf so hohem Niveau operieren, wie Sie glauben, wenn Sie mehrere Dinge gleichzeitig tun. Die Fokussierung auf eine Aufgabe verbessert ganz erheblich die Fähigkeit, das Arbeitsgedächtnis effektiv einzusetzen. Umgekehrt verringert ein erhöhtes Stressniveau die Arbeitsgedächtnisspanne oder Merkspanne und die Fähigkeit, sich auf die exekutiven Funktionen zu konzentrieren und die exekutive Kontrolle zu fokussieren. Einige Forschungsbefunde lassen vermuten, dass durch Stress der Dopaminspiegel im präfrontalen Cortex steigt, was die Fähigkeit beeinträchtigt, Informationen effizient zu überwachen und zu aktualisieren.

Warum sollten Sie Ihr Arbeitsgedächtnis ohne Not strapazieren? Vielleicht ist gerade der richtige Zeitpunkt, das Handy auszuschalten, das Ritalin wegzulassen und einfach einen Schreibblock zur Hand zu nehmen (den Sie als einen externen Arbeitsspeicher nutzen können) und mit Notizen darauf zu beginnen.

Effizientes Arbeitsgedächtnistraining die perfekte Basis.

Durch gezieltes Arbeitsgedächntnistraining, z.B. sogen. N-Back-Training (von Susan Jäggi) und ähnlichen Übungen wurde wissenschaftlich und zweifelsfrei bewiesen, dass eine deutliche Steigerung der kognitiven Fähigkeiten, und das bei nie zuvor trainierten Aufgaben, das positive , messbare Resultat ist. Insbesondere wurde ein verbessertes Arbeitsgedächtnis, von Wissenschaftlern als Quelle der sogen. fluiden Intelligenz , festgestellt. Dieses brauchen wir beim Planen, beim Verstehen komplexer Sachverhalte, sowie um Neues zu lernen. Wider Erwarten der Experten waren die Verbesserungen in diesem Bereich sowohl bei den jungen, als auch bei den älteren Probanden signifikant hoch.

Ausgezeichnete Trainingsmöglichkeiten, die messbare Resultate liefern, findet man unter:

Hand- und Computerübungen und kostenloses Übungs-App

Gehirn-Aktivierung nach dem Urlaub
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Aus den Ferien zurück, fällt die alltägliche Arbeit oder Schulunterricht oftmals besonders schwer.  Das mag verschiedene Gründe haben.  Einer davon ist sicherlich der Umstand,  dass durch die geringere Belastung im  Urlaub, das soll ja auch so sein, die geistige Leistungsfähigkeit  sinkt. Tipps für den erfolgreichen Wiedereinstieg erfahren Sie hier…

Gehirnaktivierung nach dem Urlaub

 

 

 

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Arbeistgedächtnis-Studie: Trampolin-Schwingen macht intelligenter

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Anklicken – und Sie sind dabei!

Kurzfassung der Studie

Marcel Liechti, neuronalfit

Im Rahmen einer Untersuchung der Firma Bellicon und Neuronalfit werden in zwei Phasen die Wirksamkeit von Bewegung und Gehirntraining auf das Arbeitsgedächtnis (Working Memory, ist der Sitz der flüssigen Intelligenz) untersucht. Die erste Phase ist praktisch abgeschlossen. Phase zwei wird im Februar in Angriff genommen und sollte Ende April 2015 abgeschlossen sein. Der Erfolg der Phase I ist, mit einer durchschnittlichen Steigerung der Gehirnkapazität von über 50%, jetzt schon grösser als erwartet!

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Bewegung auf dem Trampolin ist pures Arbeitsgedächtnis-Training 

Fazit: Wer sich regelmässig und seriös auf dem Mini-Trampolin bewegt wird nicht nur körperlich fit sondern auch geistig. Dazu zeigen die vielen parallel gemachten Interviews, worin sich die Versuchspersonen zusätzlich aufgestellter, postiver und lebensbejahender fühlten und gleichzeitig sich diverse körperliche Leiden teilweise wie weggeblasen oder zumindest rückläufig entwickelten.

Der vorliegende Kurfassung des Abschlussbericht Phase I beschreibt die durch die Messungen gewonnen  Resultate bzw. Auswertungen.

Intervention auf dem Bellicon MiniTrampolin und wöchentlicher Messung des Gehirnfortschritts

Ian Echlin und Raphael Nick, GL der Bellicon Schweiz AG, stellten die wöchentlich Übungen zusammen, die auf dem MiniTrampolin, dem „Bellicon“ von den Absolventinnen und Absolventen des Versuches täglich zu absolvieren waren. Der Aufbau war strikt adaptiv, dh. Der Schwierigkeitsgrad nahm wöchentlich zu. Es wurde sehr auf Gleichgewichtsübungen Wert gelegt. Die Absolventen mussten sich verpflichten, die vorgeschlagenen Übungen gewissenhaft zu trainieren und dies auch regelmässig. Wöchentlich, in der Regel am Donnerstag-Abend, kamen die Teilnehmer zur Kontrolle ins Hauptgeschäft. Dort erhielten sie die neuen Übungen für die kommende Woche, machten vierzehntäglich ein Interview und massen den Gehirnfortschritt. Die Messung erfolgte einerseits mit dem wissenschaftlichen KAI-Test per Messbogen von der GfG (Gesellschaft für Gehirntraining ) unter der Leitung von Marcel Liechti, Neuronalfit. Andererseits zeitlich versetzt auf einem IPad den computerisierte LIE-KAI-Test. Mit den beiden unabhängigen Messungen wollte man systematische Verzerrungen vermeiden, was auch gelang. Der Versuch wurde aus technischen Überlegungen in einer Vorgruppe und einer Hauptgruppe durchgeführt.
Die Auswertungen der ersten Gruppe liegen nach bereits 6 Wochen vor. Sie zeigen sehr ausdrücklich, das die erwarteten Verbesserungen der kognitiven Verbesserungen durch reines Schwingen auf dem „Bellicon“, wie vorausgesagt, voll zutrifft. Was nicht vorausgesagt werden konnte ist das Ausmass der Verbesserung der flüssigen Intelligenz bzw. Steigerung der Plastizität des Gehirns. Im Durchschnitt haben sich die Teilnehmerinnen der Vorgruppe um über 50% gesteigert. Dies erkennt man eindrücklich am linearen Trend der gemittelten Kurve (blau). Die Details sehen Sie im folgenden Diagramm:

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Dieses objektive Resultat wird untermauert durch die laufenden Interviews, die parallel zum 8-wöchigen Versuch von Ian Echlin gefilmt wurden. Alle Teilnehmerinnen konnten eindrückliche subjektive Verbesserungen an ihrem Körper feststellen. Exemplarisch sollen drei Aussagen, anonymisiert wieder gegeben werden:

Kandidat 1: (nach 4 Wochen)

«Ich nehme die Umgebung schneller wahr, vor allem beim Autofahren.»

«Das Trampolin macht fit und wach, auch im Kopf.»

 Kandidat 2: (nach 4 Wochen)

«Das Trampolinspringen hat mir die Müdigkeit genommen.»

«Nach kurzer Zeit auf dem Trampolin werde ich klarer und positiver im Kopf und bin motivierter.»

 Kandidat 3: (nach 4 Wochen)

«Ich bin selbstsicherer geworden und fühle mich weniger gestresst. Ich gehe mehr auf Leute ein seitdem ich die Übungen mache.»

«Ich bin wacher, das zeigt sich deutlich am Rückgang meines Kaffeekonsums.»

Alle diese persönlichen Eindrücke konnten durch die objektiv gemessenen Resultate eindrücklich bestätigt und erklärt werden.

Im 2. Teil der Versuchsreihe wird nachhaltiges Gehirntraining eingebaut. Entweder soll unmittelbar nach den Trampolin-Übungen Gehirntraining erfolgen oder alternativ auf einer speziellen Gestell ein IPad aufgestellt und während den Trampolin-Übungen Gehirntraining absolviert werden. Diese sogenannten Dual-Tasking Übungen sind besonders wirksam. Wieder soll mit dem LIE-KAI-Test der erfolgte Gehirnfortschritt gemessen werden. Es wird von Gehirntrainer eine weitere zusätzliche Steigerung von 20-30% erwartet.

Nach der Auswertung der zweiten Phase soll eine Diskussion ausgelöst werden, inwiefern von der Gehirnforschung vorausgesagte Transfer ins alltägliche Leben vollzogen werden kann. Man beachte auch den Einleitungsteil des Hauptberichts, wo einige grundlegende Tatsachen zum Gehirntraining und des Trainings der neugebildeten Gehirnzellen, der Neurogenese beschrieben werden.

Ausblick: Bis Ende Januar können Sie unter http://www.neuronalfit.ch/bellicon/ den vollständigen Bericht studieren und den kompletten Schlussvortrag vor den Versuchspersonen.
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Gehirntraining: Maturaarbeit belegt Wirksamkeit von Gehirn-Jogging

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Maturaarbeit zeigt: Gehirntraining ist wirksam und nachhaltig!

Die Schülerin Ladina Meier hat unter Leitung des Gehirntraining-Experten Marcel Liechti ihre Maturaarbeit über die Wirksamkeit von Gehirntraining geschrieben. Dabei verglich die Schülerin das Training von NeuroNation mit einer traditionellen Art mentalen Trainings sowie mit einer passiven Kontrollgruppe. Nachfolgend finden Sie eine Zusammenfassung dieser bemerkenswerten Maturaarbeit.

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Jede Information, die gelöscht, gespeichert, interpretiert oder verstanden wird, gehört der Fähigkeit des Lernens und Verstehens an und ist somit Teil der fluiden Intelligenz. Dieses Phänomen wird in der modifizierten Zwei-Faktoren-Theorie der fluiden und kristallinen Intelligenz beschrieben. Raymond C. Cattell geht davon aus, dass die voneinander abhängigen Faktoren, auch kristalline und fluide Intelligenz genannt, auf der Basis von zwei voneinander unabhängigen Faktoren gebildet wurden. Die fluide Intelligenz beschreibt die Fähigkeit, Wissen zu erlangen, und ist für die Mehrheit schulischer und beruflicher Leistungen verantwortlich.
Erfassung der fluiden Intelligenz
Die kristalline Intelligenz beruht hingegen auf der Lernerfahrung jedes einzelnen Individuums. Dies beinhaltet alles, was im Laufe des Lebens gelernt wurde wie beispielsweise der Wortschatz oder das Allgemeinwissen.bild6
Im Folgenden liegt der Fokus auf der fluiden Intelligenz, die durch Gehirnjogging trainiert werden soll. Eventuelle Veränderungen werden sichtbar gemacht. In der Untersuchung werden die beiden Komponenten der fluiden Intelligenz, Merkspanne und Informationsverarbeitungs-geschwindigkeit (IVG), trainiert. Die Merkspanne wird trainiert, indem möglichst viele Informationen für eine kurze Zeit aufgenommen und dann direkt wiedergegeben werden.
Bei der IVG werden Informationen in immer kürzeren Zeitabständen aufgefasst und dann wiederholt. Sie wird in Bit pro Sekunde gemessen. Als Endergebnis erhält man den Arbeitsspeicher in Bit als messbaren Wert für die Aufnahmefähigkeit und Verarbeitungsgeschwindigkeit von Informationen im Gehirn. Dies wird durch den sogenannten LIE-KAI-Test (Kurztest der allgemeinen Intelligenz) erfasst.

Detailiertere Infos finden Sie hier…

Messen Sie Ihren Gehirntraining-Fortschritt

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Wer sich hin und wieder mit Arbeitsgedächtnistraining oder Gehirntraining beschäftigt, dem ist selbstverständlich auch mehr Transparenz über den laufenden Gehirnfortschritt wichtig. Einen entsprechenden kostenlosen Gehirntraining-Test bietet das Institut und Webportal Neuronalfit.ch mit dem sogenannten LIE-KAI-Test , der zuverlässig Ihre momentane flüssige Intelligenz misst.

“Tägliches nachhaltiges Gehirntraining von 15-20 Min. und regelmäßiges sinnvolles aerobes Bewegungstraining führen zu körperlicher und geistiger Fitness, die längstmöglich eine hohe Lebensqualität garantiert! (Zitat: Marcel Liechti, Gehirntrainer GfG).”

Neuronalfit empfiehlt erfahrungsgemäß eine der folgenden Methoden des Gehirntrainings / Gedächtnistrainings zu umzusetzen. Anhand einer extensiven Evaluation von Gehirn-Jogging-Programmen auf dem Gehirntraining-Markt ist unser klarer Testsieger Nummer 1 Gehirnfitness-App Neuronation. Das auf wissenschaftlicher Basis basierte Gehirntraining des Gehirntraining-Programm von Neuronation deckt unsere Anforderungen am Überzeugendsten ab. Den Gehirnfortschritt können Sie kostenlos, wöchentlich mit unser Neuronalfit-MessApp (siehe weiter unten) messen.

Anders als bei herkömmlichen IQ-Tests, misst der LIE-KAI-Test den aktuellen Zustand des Arbeitsspeichers (Working Memory), die Arbeitsspeicherkapazität. Diese Kapazität ist ein Maß, welches angibt, wie flexibel sich das Gehirn und Gedächtnis auf neue Alltags-Situationen einstellen kann bzw. wie groß die momentane Lernfähigkeit im Beruf, Schule, Studium oder im Alltagsprozess ist.

Wichtig, lesen sie neuronalfit-appvor dem Download die beiden Hinweise:

  1. Wer die kostenlose Neuronalfit App benutzt muss wissen, dass die ersten drei Messungen dazu geeignet sind eine solide Messbasis zu ermitteln. Diese Basis wird auf 100% gesetzt. Dadurch wird Ausgangsbasis nicht zufällig gesetzt. Ab der vierten Messung gibt dass erzielte Resultat an, um wie viel Prozent sich die aktuelle Gehirnleistung und Gedächtnisleistung verbessert hat. Der nur wöchentlich durchführbare Test ist zuverlässig. Den Rest können Sie direkt auf der Anleitung auf dem App nachlesen.
  2. Wer die eigene Gehirnleistung dauerhaft verbessern möchte, sollte ernsthaftes und regelmäßiges Gehirntraining betreiben.
    Wir empfehlen aus Erfahrung eine der folgenden drei Varianten.
  1. Neuronation Superangebot
  2. MAT-Handübungen auf der Basis der GfG
  3. Beratung durch Neuronalfit

 
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Gehirntraining macht happy!

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Marcel Liechti, Dipl. Gehirntrainer GfG

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Schweizermeisterin im Lateintanz

Für Kenner und Anwender des nachhaltigen Gehirntrainings ist das schon längst eine Tatsache. Happy oder glücklich zu sein ist einer der Hauptzielsetzungen eines normalen Bürgers. Man ist überzeugt, dass glückliche Menschen gesünder, erfolgreicher sind im Leben und sogar länger leben. Und das alles soll mit Gehirntraining erreichbar sein? Der Zusammenhang zwischen Gehirntraining und Glück  wollen wir etwas genauer betrachten. Wir meinen:

Personen die geistig fit sind strahlen das auch aus und sind happy!

Was verstehen Menschen unter Glück?

Anhand einer Studie des Instituts Demoskopie in Allensbach kristalliesierten sich vier verschiedene Glückskonzepte heraus:

  • Schicksalhaftes, oft unverhofftes und flüchtiges Ereignis
  • Freisein von materiellen Sorgen
  • Dauerhafter Zustand und positives Lebensgefühl
  • Ergebnis von Persönlichkeitsmerkmalen und Leistung

Genau “dauerhafter Zustand und positives Lebensgefühl“, das wohl wichtigste Glückskonzept, kann mit nachhaltigem Gehirntraining direkt beeinflusst werden.

Etwas einfacher ist die englische Betrachtungsweise: Engländer unterscheiden zwischen lucky und happy, also zwischen Glück haben (lucky)  und glücklich sein(to be happy). Offensichtlich lässt sich nur das „happy“ selber aktiv beeinflussen.  Die jüngere neurowissenschaftliche Forschung zeigt, dass positive Emotionen erzeugen eng mit dem Gehirntraining korrelieren(zusammenhängen).

Also, Glück und Lernen hängen ganz eng  in unserem Kopf zusammen: Der Nucleus accumbens(siehe Bild) wird  durch Gehirntraining  , allg. positive Erlebnisse und erfolgreichen Lernprozesse aktiviert. „Lernen mach glücklich“ wäre also genau so richtig. Wir halten es mit Prof. Manfred Spitzer, berühmter Neuropschychologe der sagt:

Nachhaltiges Glück hat mit Sinn und Bedeutung sehr viel, mit Konsum und Genuss nur wenig zu tun.

Auch das Zusammensein mit der Familie, mit Freunden, Sex, ja sogar die Qualität und Sicherheit unserer Arbeit und aktives Lernen stellen Erfahrungen dar, deren positiven Auswirkungen wir als Glück empfinden. Glück rührt also von unseren Erfahrungen her, vor allem von unseren Erfahrungen mit anderen Menschen und mit sich selbst. Wie wir uns dabei verhalten, haben wir selbst in der Hand. Noch etwas genauer:

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Nucleus accumbens und Hippocampus

Bei Vorfreude und positiven Erfahrungen wie Gehirntraining produzieren Nervenzellen im Mittelhirn Dopaminhormone, welche für Glücksgefühle sorgen. Dopamine gelangen in den vorderen Hirnbereich (siehe Bild) in den Nucleus accumbens, wo das Hormon die Aufmerksamkeit erhöht. Damit sitze das Glück “unter der Schädeldecke zwischen Großhirn und Hirnstamm”, sagt der Bremer Neurobiologe Prof. Gerhard Roth, “denn dort sitzt das sogen. limbische System”, wo alle Sinneseindrücke gespeichert sind  und in gut und schlecht sortiert werden. Führt eine bestimmte Verhaltensweise zum Erfolg, so belohnt das Gehirn durch die Ausschüttung von Dopaminen, die vergleichbare Wirkung wie Drogen haben.

Dopamin wird auch als “Glückshormon” bezeichnet, da es an der Entstehung von Glücksgefühlen wesentlich beteiligt ist. Dopamin ist ein wichtiger Botenstoff des Nervensystems, der die Nervenzellen erregt oder hemmt. Die absolute Nähe zum sogen. Hippocampus (siehe Bild) verstärkt diese Beeinflussung; ist doch nachhaltiges Gehirntraining auch das Training des Hippocampus. Ist die Funktion des Hippocampus gestört kann der Mensch sich nichts mehr Neues merken. Er bleibt auf dem aktuellen Niveau des Wissens stehen. Es gibt dann auch kaum mehr Glücksgefühle.

Gehirntraining setzt genau hier an, an den Erfahrungen, genauer positiven Erfahrungen. Wenn ich Gehirnübungen ausführe und dabei merke, dass ich Erfolg habe, wenn auch nur wenig, erlebe ich viele positive Effekte, was zu einer tiefen Befriedigung führt und nicht zuletzt zu Glücksgefühlen, weil Dopamine ausgeschüttet werden. Der Wunsch nach mehr ist typisch für Gehirntraining. Der gleiche Effekt erzielt man beim Lernen.

Prof. Dr. Manfred Spitzer, Professor in Neuropsychologie spricht im folgenden sehr aufschlussreichen Vortrag über Glück im Gehirn. Ein echter Leckerbissen, geniessen Sie es!

Praxis: Der Autor erteilt regelmässig Mathematik-Nachhilfe für Schüler und Studenten. Dabei erfährt er immer wieder folgendes Phänomen: Wenn Schüler ein scheinbar verzwicktes Mathematik-Problem didaktisch variantenreich und mit viel Verständnis und Einfühlsamkeit vermittelt erhalten, gehen oft reihenweise Lichter auf. Diese Aha-Erlebnisse führen dann zu Glücksgefühlen. Diese Glücksgefühle können zur momentanen Euphorie ausarten, wenn die anschliessend erzielte Prüfungsnote dann 2-3 Noten höher ausfallen (passiert regelmässig)  als bis anhin. Nun sind  Mathematik-lernen und Gehirntraining nicht nur sehr verwandt, ich behaupte es ist praktisch das Gleiche.

Unterschied: Gehirntraining sind übungen, die leichter zu absolvieren sind und vorallem keinerlei Mathematisches Vorwissen benötigen. Oft werden auch sprachliche Komponenten eingebunden.

Als Anregung dienen die beiden nachfolgen Übungen, die nach erfolgreichem Absolvieren auch Ihnen Glücksgefühle auslösen sollten.

Empfehlenswert:  Spring Dich fit und happy 🙂

Übung 1: (Lesetraining für Ihr Gehirn: Versuchen Sie den Text zu lesen 🙂

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Vergrössern mit Klick !

Übung 2: (Logik für Ihr Gehirn, etwas schwieriger…Sie schaffen es!)

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Weitere kostenlose Beispiele finden Sie hier zum downloaden.

Sie sehen: Gehirntraining macht happy!

 

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Das MAT-Gehirntraining zusammengefasst

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Marcel Liechti, Dipl. Gehirntrainer GfG

Die Grundlagen des MAT-Konzeptes werden hier kurz vorgestellt.

 

Keywords:
Merkspanne, IVG, MAT, Arbeitsspeicher, Kurzzeitspeicher, flüssige Intelligenz, KAI-Test, LIE-KAI-Test, ASP-Kapazität, geistige Fitness.

 
MAT steht für “Mentales Aktivierungs-Training”. MAT wurde von den beiden Neuro-Wissenschaftler Dr. Lehrl und Dr. Fischer erstmals festgehalten. Was dieses MAT-Gehirntraining beinhaltet zeigen die folgenden Infos …

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Gehirn-Jogging in der freien Natur

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In einem Versuch im Max-Plank-Institut hat man eindeutig nachgewiesen, dass Probanden kognitive Aufgaben auf einem wackeligen Untergrund  wesentlich schlechter lösten als auf festem Untergrund. Ältere Personen bleiben beim Spazieren oft stehen , wenn man ihnen etwas neues mitteilt. Der Autor hat bei sich selber festgestellt, dass er beim Joggen im Walde und gleichzeitigem rückwärts Buchstabieren seines Nachnamens anhalten muss. Konkret: Das gleichzeitige Ausführen zweier kognitiven Aufgaben bringt das Hirn zum “Wahnsinn”. Also nichts mit echtem Multitasking. Dieses gleichzeitige Ausführen von zwei Aufgaben nennt der Neuropsychologe “Dual-Tasking”. Gerade in der freien Natur bieten sich solche Gehirnjogging-übungen förmlich an. Die gleichzeitige intensive Sauerstoffaufnahme lässt den ganzen Körper und Geist jubeln.

 
Was bringen Dual-Tasking-übungen für das Gehirn?
Unter Dual-Tasking-Training versteht man das Lösen einer kognitiven(geistigen) Aufgabe kombiniert mit einer aktiven Bewegung. Im Alltag ist man ständig mit Doppel- oder Mehrfachaufgaben konfrontiert. Einfache Beispiele sind: Beim Treppen hochsteigen den Hausschlüssel aus der Tasche holen, überqueren einer stark befahrenen Strasse während dem Telefonieren mit dem Handy, SMS schreiben beim Durchqueren der hoch frequentierten Bahnhofhalle, reden mit dem Nachbar während dem Kochen anhand eines unbekannten Rezeptes, usw. Das Gehirn empfindet solche Doppelaufgaben als echte Herausforderung.

Ältere Personen bleiben beim Spazieren oft stehen , wenn man ihnen etwas neues mitteilt. Das Joggen im Walde und gleichzeitigem rückwärts buchstabieren seines Nachnamens gelingt kaum ohne Unterbruch. Konkret: Zwei Partner laufen (joggen) im Wald. Dabei ist folgende Aufgabe zu lösen:
Sie denken sich einen längeren Vornahmen aus (zB. Margarethe). Dann bilden sie den Namen rückwärts (ehteragraM) und teilen dies dem Partner so mit. Dieser muss ihn dann wieder in die Originalreihenfolge zurückübersetzten und dem Partner mitteilen, alles beim normalem Joggen. Anschliessend wird der Partner das Gleiche tun. Eine sehr effektive Dual-Tasking-Übung!  Nur wenige können das beim andauernden Joggen, ohne anzuhalten. Probieren sie es aus. Auch schon schnelles Marschieren erfüllt den Zweck.

Weil die sogen. kognitiven Reserven im Alter abnehmen, wie wir oben erfahren haben, führt das gleichzeitige Ausführen von kognitiven und motorischen Aufgaben  bei älteren Menschen  in der Regel zur Überforderung.
Sowohl Arbeitgedächtnistraining als auch Bewegungstraining separat bringen erkennbare Verbesserungen. Perfekt sind in diesem Fall Dual-Tasking-Trainingsaufgaben. Der  Transfer ist nebst  der erzielten und messbaren Verbesserung unmittelbar erkennbar. Folgende Übungen sind im Freien und im Walde allein und  in der Gruppe sehr gut durchführbar.

Übung 1:   Die Teilnehmer stehen auf einem Bein und löst gleichzeitig folgende kognitiven Aufgaben.:Bildschirmfoto 2014-03-31 um 11.09.18

  • Rechenaufgaben wie 7-er Reihe bis 200 aufzählen, oder Primzahlen von 2-99
  • Flüsse aufzählen, die mit R beginnen.
  • Aufzählen von Sportarten,
  • Ortschaften rückwärts buchstabieren oder Anzahl Buchstaben festlegen
  • etc.

Das Ganze kann im Schwierigkeitsgrad erhöht werden, wenn man als Stehunterlage ein bewegliches Luftkissen verwendet!

Übung 2: Teilnehmer bilden Paare. A und B werfen sich laufend einen Ball gegenseitig zu. Gleichzeitig werden unterschiedliche Rechenaufgaben, wie in Übung 1, vorgeschlagen.

Das Ganze kann im Schwierigkeitsgrad erhöht werden, wenn man als Stehunterlage wieder ein bewegliches Luftkissen verwendet, oder zwei verschiedene Bälle gleichzeitig wirft.

Bildschirmfoto 2014-03-31 um 11.21.52

Nicht erlaubt: SMS schreiben am Steuer !

Übung 3: Im Freien bewegt man sich fort und sortiert gleichzeitig ein Stapel von Jass-Karten. Oder man versucht dem Partner eine SMS zu schicken.

Man kann den Schwierigkeitsgrad erhöhen, indem man das Ganze beim schnellen Laufen durchführt!

Viele übungen lassen sich auch im Fitness-Center durchführen (Was ein Zukunftstrend ist)!

 

Weitere 5 reizvolle Gehirnjogging-Übungen zum Ausprobieren:

Fingerspitzen-tippen

Tippen Sie mit der Spitze des Daumens jeweils auf die Fingerspitzen der restlichen Finger der jeweiligen Hand. Sie beginnen mit dem Zeigefinger, gehen die Reihe bis zum kleinen Finger durch und tippen dann den gesamten Rückweg bis zum Zeigefinger erneut. Das führen Sie mit der linken und rechten Hand nacheinander durch, um einen niedrigen Schwierigkeitsgrad zu erhalten.

Richtig schwierig wird es dann, wenn Sie diese Übung mit beiden Händen gleichzeitig durchführt und das auch noch in verschiedenen Richtungen oder jeweils auf verschiedenen Fingern.

Wort sprechen und Buchstaben zählen

Diese Gehirnjogging-Übung führen Sie am besten mit einem Partner durch. Einer nennt ein Wort mit möglichst vielen Buchstaben. Der andere Gehirnjogger zählt nun die Buchstaben dieses Wortes und nennt die Anzahl. Besonders, wenn man hier eine bestimmte Zeit vorgibt, ist starke Konzentration gefordert.

Sechs Wörter, ein Buchstabe

Eine weitere Übung mit Worten ist diese Gehirnjogging-Aufgabe. Es gilt, einen Satz zu bilden, der aus sechs Wörtern besteht, die alle mit dem gleichen Buchstaben beginnen. Beispiel: Buchstabe „F“ ergibt den Satz „Ferdinand feiert freitags frisch und fröhlich Feste“.

Sie sollten versuchen, hier möglichst schnell einen Satz zu bilden, um die Konzentration noch ein wenig mehr zu fordern.

Schritte zählen

Diese Übung klingt zwar einfach in der Umsetzung, ist sie aber nicht: Zählen Sie beispielsweise bei einem Spaziergang oder beim Joggen während fünf Minuten Ihre Schritte. Verzählen Sie sich, beginnen Sie wieder von vorne.

Auch hier ist eine Steigerung des Schwierigkeitsgrades möglich: Zählen Sie nur jeden zweiten, jeden dritten … Schritt. Und richtig schwierig wird es dann, wenn Sie sich gleichzeitig mit jemandem unterhalten und die Schritte im Kopf zählen.

Geschichten erfinden

Diese Übung lässt sich wieder gut mit einem Partner durchführen. Der Partner nennt drei bis fünf Begriffe, z. B. Kuchen, Rentner, Velo, Schnee, Lasso. Die andere Person muss daraus eine Kurzgeschichte zusammenbasteln, in der diese Begriffe in der genannten Reihenfolge vorkommen.

Diese könnte sich dann so anhören: “Beim Bäcker wurde ein Kuchen von
einem Rentner gestohlen. Er flüchtete mit einem Velo und weil er die Kurve nicht schaffte, landete der Dieb im Schnee. Glücklicherweise hatte ein Beobachter ein Lasso dabei und konnte so den Rentner mit dem Velo wieder aus dem Schnee ziehen.

Dem Erfinden von Geschichten sind keine Grenzen gesetzt, fördert jedoch ihre kognitive Kreativität.

Ergänzender Artikel: Spring Dich fit und happy

 

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Hier können Sie Ihre momentane geistige Fitness testen. Sie müssen einfach die Fragen seriös und spontan beantworten und anschliessend auswerten. Die Resultate sind wissenschaftlich erhärtet.

Viel Spass 🙂

 

Gehirntraining: Merkspannentraining wird zu oft vernachlässigt

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Marcel Liechti, Dipl. Gehirntrainer GfG

Die Schul- und Ausbildungszeit wird oft als geistig anstrengend empfunden; mit Recht. Die Ursache liegt in der starken Beanspruchung der sogenannten Merkspanne. Sobald man es sich im Beruf und Alltag bequem eingerichtet hat, wird diese geistige Leistungsgröße systematisch vernachlässigt. Dadurch mindern sich die Fähigkeiten zu komplexem Denken, zur fluiden Intelligenz und zur individuell hohen Kreativität, schleichend. Gleichzeitig beginnen der geistige Abbau und das Risiko zu psychischen Störungen und Erkrankungen wie Depressionen und Altersdemenzen. Wer geistig fit bleiben will, sollte die Unterforderung der Merkspanne systematisch durch ergänzendes Arbeitsgedächtnistraining vermeiden.

Um eine Verbesserung der Merkspannenkapazität (zu erreichen muss man erkennen, in welchen Situationen und unter welchen Umständen diese wichtige Grundfunktion unserer mentalen Fitness vernachlässigt bleibt. Es sei erinnert, dass die Arbeitsspeicherkapazität sich aus den beiden Leistungsgrössen, Merkspanne und Informationverarbeitungs-Geschwindigkeit=IVG, zusammensetzt. Wir wollen dies an drei Beispielen aufzeigen.

Merkspannenbremse 1: Gemütlichkeit und Genuss des Daseins
Wenn Sie im Bus, in der S-Bahn oder im Zug sitzen, können Sie die Bilder der Straßen, Menschen oder Gebäude und Parks an sich vorüber­ ziehen lassen. Vielleicht werden auch mal kurzfristig die Erinnerung und das Denken angeregt: “Da stand doch soeben ein Mann mit einer Kuh. Was tun denn die mitten in der Stadt?” Alles nichts Kompliziertes, jedoch merkspannenmäßig ist das eine Unterbelastung. Dies gilt auch für viele stundenlange weitgehend passive Beschäftigungen, wie “Tagträumen”. Wer endlos gemütlich fernsieht, Radio hört, der Musik lauscht, mag sich wohlfühlen, tut in dieser Zeit nichts für die Erhaltung der geistigen Fitness. Im Gegenteil: Sie baut im Hintergrund schon unbemerkt ab.

Merkspannenbremse 2: Routine
Manche Menschen sind ständig aktiv. Sie tun ruhelos etwas, und was sie anpacken, geht schnell, leicht und locker von der Hand. Sie wissen immer gleich, was zu tun ist und setzen es dann rasch und sicher im Beruf und Alltag um. Dies gelingt oft nur wegen der grossen Routine. Handlungen und selbst die Gedanken sind automatisiert. Für sie wird keine große Merkspanne mehr gebraucht. Deshalb wird sie auch nicht angeregt und reduziert sich leider dauernd. Wichtig: Intensive, routinemässige Aktivität bringt für die geistige Fitness “Nichts”!

Merkspannenbremse 3: Belanglose Gespräche, sogenannter „Smalltalk“
Sowohl der kleine Plausch als auch angeregte Gespräche laufen oft weit unter dem Niveau an geistigen Möglichkeiten ab. Vor allem dann, wenn die Anregung hauptsächlich emotionaler Art ist. Beispiele sind belanglose Gespräche im Bus auf der Fahrt zum Stadtzentrum, Smalltalk bei Begrüssungs-Parties oder Zwangsgespräche unter Angestellten und Vorgesetzten beim Warten auf den Zug, Tram, etc.
Das Gehirn ist dabei echt unterfordert, speziell die Merkspanne. Es geht meistens um einfache Sachverhalte. Nichts, was wirklich Denken erfordert. Bei anderen Gesprächen werden vielleicht Erinnerungen angestoßen oder es wird über Neuigkeiten berichtet, über die man nicht lange nachdenken muss, um sie zu verstehen. Oft werden in solchen Gesprächen auch Emotionen angesprochen.

Einfache Gegenmaßnahmen schaffen Abhilfe
Welche Gegenmaßnahmen lassen sich ergreifen, wenn die Merkspanne gerade unterfordert ist? Dazu ist Voraussetzung, dass stundenlanges Dösen oder dauernde Berieselung durch Musik oder Filme mal unterbrochen werden. Entsprechendes gilt für rastlose, aber einfache, routinemäßige Aktivitäten. Während dieser Unterbrechung, auch bei Fahrten in einem öffentlichen Verkehrsmittel, beim Warten oder beim Nichtstun in der Urlaubssonne gibt es Merkspannenübungen, für deren Durchführung weder Stift noch Papier oder sonstige Hilfsmittel benötigt werden.

Merkspannenübung 1: Im Kopf rückwärts buchstabieren

Stellen Sie sich ein beliebiges Wort vor und buchstabieren Sie es rückwärts, also von hinten nach vorne. T A L wird zu L A T. Beginnen Sie mit kurzen Wörtern. Diese können dann immer länger werden. Sie werden bei mehr als fünf oder sechs Buchstaben erleben, dass es deutlich schwieriger wird. Sie müssen mehrfach ansetzen und dabei Zwischenlösungen im Gedächtnis festhalten.
Beispiel: W A S S E R L O C H

Merkspannenübung 2: Im Kopf vorwärts buchstabieren mit Auslassung

Stellen Sie sich ein beliebiges Wort vor, das aus mindestens zwei Silben besteht:
H A M M E R. Lassen Sie jetzt nur im Kopf, jeden zweiten Buchstaben weg. Das Ergebnis ist H M E. Wählen Sie weitere Wörter. Je länger diese sind, umso schwieriger wird es, desto mehr wird die Merkspanne im Arbeitsgedächtnis beansprucht, bzw. trainiert.

Merkspannenübung 3: Im Kopf rückwärts buchstabieren mit Auslassung jedes zweiten Buchstabens

Stellen Sie sich wieder ein beliebiges Wort vor. Es sollte aus mindestens 5 Buchstaben bestehen.
Beispiel: R E C H N E N -> N N C R

Merkspannenübung 4: Im Kopf Buchstaben in alphabetische Ordnung bringen

Beispiel: T U L P E – > E L P T U

Diese Merkspannenübungen sich hoch wirksam!

Tipp: Werden solche Übungen während einem leichten Jogging im sauerstoffreichen Wald praktiziert ist der Nutzen sehr hoch. Man nennt solche Übungen „Dual-Tasking“ Übungen. Betrachten Sie dazu den folgenden Artikel

Wenn Sie regelmässig solche Merkspanneübungen praktizieren werden Sie garantiert Ihre fluide Intelligenz steigern können und dies auch im Alltag spüren. Für kritische Leser empfehlen wir den eine wöchentliche flüssige IQ-Messung.

Leistungssteigerung durch Gehirnjogging & Gehirntraining

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Gehirntraining mit Neuronation bietet auch Senioren die Möglichkeit, geistig lange fit zu bleiben. Die These von der Demenzprävention durch intensives und regelmäßiges Gehirntraining mit Neuronation kann jetzt durch eine aktuelle Studie bestätigt werden.

Fluide Intelligenz – Optimierung durch Gehirnjogging für Senioren

Untersuchungen zeigen, dass die fluide Intelligenz, die sich auf den Bereich des Wissenserwerbs und des aktuellen Wissensstandes sowie der Fähigkeit, sich diverse Erkenntnisse und Ereignisse zu merken, bezieht, durch regelmäßiges Gehirnjogging trainiert werden kann. Sowohl regelmäßiges und intensives Gehirntraining für Senioren als auch intensives Gehirnjogging in jungen Jahren steigert die fluide Intelligenz und damit die Aufnahmefähigkeit und Leistungsbereitschaft.

Gehirntraining mit Neuronation – Verbesserung von schulischen und beruflichen Leistungen möglich?

Eine aktuelle Untersuchung im Rahmen einer Matura-Arbeit an der Bündner Kantonsschule Chur bestätigte jetzt, dass das computergestützte Training durch Neuronation zur größten Leistungssteigerung des Gehirns führt. Zudem wurde nachgewiesen, dass auch ein mentales Aktivierungstraining als zweitwichtigster Faktor in Bezug auf die fluide Intelligenz zu werten ist.

Mentales Aktivierungstraining und Gehirnjogging mit Neuronation im Vergleich

Über acht Wochen gab es Probanden zwischen 17 und 25 Jahren sowie Probanden ab 45 Jahren. Aus beiden Gruppen wurden jeweils Probanden für eine aktive und eine passive Kontrollgruppe sowie für eine Versuchsgruppe entnommen. Die aktive Kontrollgruppe nahm regelmäßig an mentalem Aktivierungstraining (MAT) teil. Die Versuchsgruppe nahm an dem Gehirntraining mit Neuronation teil. Einmal wöchentlich wurde die entsprechenden Trainings absolviert und im Anschluss ein Kurztest der allgemeinen Intelligenz (S-KAI) ausgeführt. Auch die passive Kontrollgruppe, die weder am MAT noch am Training mit Neuronation teilnahm, unterzog sich dem S-KAI-Test.

Ergebnis der Studie: Leistungssteigerung durch Gehirnjogging?

Das Ergebnis der Studie zeigte, dass bei den Probanden zwischen 17 und 25 Jahren aus der Versuchsgruppe für das Gehirntraining mit Neuronation die größte Steigerung der Aufnahmefähigkeit und Leistungsfähigkeit festgestellt werden konnte. Zu Beginn der Versuchsreihe lag der Wert bei 150 Bit. Nach Ende der Versuchsreihe erreichten die Teilnehmer rund 240 Bit. Die Einheit Bit wird pro Sekunde gemessen und bezeichnet die Informationsverarbeitungsgeschwindigkeit. Die Untersuchung bestätigte somit, dass regelmäßiges und intensives Gehirntraining mit Neuronation dazu führt, dass Informationen in immer kürzeren Zeitabständen erfasst und wiedergegeben werden können und damit das Gehirn als Arbeitsspeicher fördern. Eine prozentual höhere Leistungssteigerung bei den Testpersonen ab 45 Jahren in der Versuchsgruppe konnte nicht festgestellt werden, aber die Teilnehmer zeigten deutlich bessere Fähigkeiten als die Teilnehmer zwischen 17 und 25 Jahren aus der passiven Kontrollgruppe, die weder am MAT noch am Gehirntraining durch Neuronation teilnahmen. So konnte die Studie eindeutig nachweisen, dass Gehirntraining zu einer deutlichen Steigerung von Aufnahmefähigkeit und Leistungsfähigkeit führt (mehr dazu auch in diesem Artikel).

Gehirnforschung: High Heels und das männliche Geschlecht

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Marcel Liechti, Neuronalfit

 

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Anklicken – und Sie sind dabei!

Gegenüber Frauen mit hohen Absätzen zeigen sich Männer auffällig hilfsbereit!

 

In jüngerer Zeit beobachte ich, dass immer mehr professionelle Kurse im „Walking on High Heels“ angeboten werden. Darin geht es einerseits um das sichere Laufen bzw. „Walken“ auf diesen recht hohen Absätzen, was an sich ein echtes Gefahrenpotential bedeutet, andererseits um sicher mehr Eindruck auf das starke Geschlecht auszuüben. Ist der letztere Punkt eine Illusion? Definitiv nein! 

 

Aus der jüngeren Gehirnforschung wird die letztere Behauptung definitiv erhärtet. Die Richtigkeit dieser Vermutung zeigt eine Studie von Gehirnforscher der Université de Vannes ?

Bildschirmfoto 2015-01-17 um 15.43.28Je höher die Absätze sind, auf denen eine Frau steht, desto eher greifen Männer ihr helfend unter die Arme. Zu diesem Schluss kam eine Gruppe von Verhaltensforscher der Université de Vannes. Im Testumfeld liessen die Forscher Frauen mit unterschiedlichem hohen Absätzen auf Männer „los“ um deren Hilfsbereitschaft zu testen. Dabei versuchte etwa eine Studentin, Männer zur Teilnahme an einer Umfrage zur „ Aufstiegschancen der beiden Geschlechter im Berufsleben“ zu bewegen. Unterwegs war sie wahlweise mit flachen Schuhen oder mit Highheels mit fünf oder neun Zentimeter hohen Absätzen. Die Männer ließen sich umso bereitwilliger interviewen, je höher die Schuhe waren: Der Anteil unter den rund 70 angesprochenen Männern stieg dabei von weniger als 50 (flach) auf mehr als 80 Prozent (hoch). Weitere Tests untermauerten diesen High Heels-Effekt: Ließ ein weiblicher Lockvogel während eines Stadtbummels »versehentlich« einen Handschuh fallen, waren umso mehr Männer zur Stelle, je höher die Absätze waren. Und auch in der Kneipe wurden Frauen schneller angesprochen, wenn sie auf Stöckelschuhen statt in flachen Slippern unterwegs waren – selbst, wenn die übrige Bekleidung gleich blieb. Letzteres habe allerdings weniger mit Hilfsbereitschaft seitens der Herren zu tun als vielmehr mit sexuellem Interesse, vermuten die Forscher.
Was im Gehirn von Männer genau bei dieser Studie abläuft, wissen selbst die Kognitionspsychologen nicht genau. Dass das Belohnungssystem und der Ausstoss von Glücksgefühlen(Dopamin) eine Rolle spielt ist jedoch praktisch gesichert.
Dopamin ist ein sogen. Neurotransmitter, ein Botenstoff im Gehirn, der vorallem bei Glücksgefühlen ausgeschüttet wird. Dopamin beziehungsweise der verwandte Stoff L-Dopa wird auch bei der Behandlung psychischer Störungen und der Parkinson-Krankheit eingesetzt. Sie merken es wird langsam kompliziert.
Was unabhängig von den Erklärungsversuchen der Neurologen wie ein Fels in der Brandung übrig bleibt ist die knallharte Mathematik, sprich Statistik, und die lügt eigentlich nie. Darauf dürfen sich auch die „High Heels“ tragenden Frauen getrost verlassen.

Weitere Artikel unter: http://www.neuronalfit.ch/gehirntraining-tanzen-macht-geistig-fit/

Bekannte Anbieterin von High Heels Kursen ist die Tänzerin: www.fabienneliechti.com/how-to-walk-in-heels
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50Plus: Praktisches Gehirntraining vermehrt an VHS

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Beitrag von Marcel Liechti

Warum sollten moderne Menschen täglich aktives Gehirntraining treiben? Das alternde Gehirn verliert dauernd an Plastizität(flüssige Intelligenz), das ist leider so und auch wissenschaftlich belegt. Ein aktiver Mensch nimmt das nicht einfach hin. Man kann sehr wohl etwas gegen diesen natürlichen Zerfall tun, indem man möglichst oft aktives Gehirnjogging betreibt. Mehere Volkshochschulen(VHS) in der Deutschschweiz und Deutschland bieten ab 2015 Kurse an, zu Superpreisen.

Konkret muss die Kapazität des Arbeitsspeichers (sitzt im Frontalhirn) eines Menschen wieder erhöht werden. Dies uneingeschränkt bestätigt Dr. Claudia von Bastian, Kognitionspsychologin am psychologischen Institut der Uni Zürich, indem Sie Resultate ihrer jüngsten Forschung auf diesem Gebiet wie folgt ausdrückt:

„Wer ein gutes Arbeitsgedächtnis hat, hat meist auch eine hohe Intelligenz. Wird das Arbeitsgedächtnis trainiert, macht uns das auch intelligenter“.

Für das Meistern des Alltags ist ein gut funktionierender Arbeitsspeicher alles! Das merkt der selbstkritische Mensch vor allem im beruflichen Alltag, in Verkehrssituationen, an der schnelleren Auffassungsgabe, Reagieren auf alle Arten von Reizen, und, und…

Das Gegenstück zu flüssiger Intelligenz ist die sogen. kristalline Intelligenz. Sie beruht im Wesentlichen auf erworbenem Wortschatz, Wissen und Fertigkeiten, kurzum: das was man im Leben gelernt und verstanden hat (Bildung schlechthin). Somit ist einleuchtend: Lösen von Kreuzworträtsel bringt praktisch nichts! Ebenso alle Art von Routinearbeiten und –aufgaben. Deshalb ist selbst Sudoku von begrenztem Nutzen.

Wie praktiziere man konkret nützliches Gehirntraining?
Prinzipiell kann man computerunterstützte oder Handübungen für nachhaltiges Gehirntraining einsetzen. Dies ist eine reine Temperamentsache. Mit computerunterstützten, adaptiven Übungen erreicht man in der Regel eine höhere Effektivität . Der folgende Link offeriert ihnen beide Möglichkeiten kostenlos.

Tipp: Es gibt im deutschsprachigen Raum die Zeitschrift „Geistig fit“ , wo 2-monatlich viele konkrete Übungen zum täglichen Exerzieren abgedruckt werden.
Bildschirmfoto 2014-12-20 um 18.17.13Abbildung: gemessene Fortschritte nach 8 wöchigem Gehirntraing in % (neuronalfit)

Wie trainiert man das Arbeitsgedächtnis effizient?

Zuerst sind noch einige Begriffe zu erklären. Das Arbeitsgedächtnis liegt im Frontalhirn und ist nicht exakt zu lokalisieren. Die zwei wichtigsten Komponenten, die seine Kapazität beeinflussen, sind die Informationsgeschwindigkeit und die Merkspanne. Beide Komponenten lassen sich gezielt trainieren und deren Veränderung mit dem kostenlosen LIE-KAI-Test wöchentlich messen. Die Resultate einer 8-wöchigen Messung einer Gehirntrainingsgruppe ersieht man aus obiger Graphik. Diese Arbeitskapazitätmessung ist erstmals vom Kognitions-psychologen Dr. Lehrl, Gründer der GfG Deutschland (Gesellschaft für Gehirntraining) ,entwickelt und definiert worden. Soeben wurde eine Maturaarbeit an der Bündner Kantonsschule veröffentlicht, die diese Resultate gleichzeitig an Gymnasiasten und älteren Menschen verifizieren konnte. Bemerkenswert ist, dass die Leistungssteigerung bei 50Plus grösser war als bei Gymnasiasten, wenn auch auf einem tieferem Level. Man weiss, dass das der Top der Gehirnleistung zwischen 18-22 erreicht wird. (Interessenten der Studie melden sich direkt bei marcel@liechti.ch )
Wenn Sie jetzt so richtig Lust verspüren endlich mit regelmässigem Gehirntraining zu beginnen haben Sie ab Februar 2015 folgende Möglichkeiten:

  • VHS-Kurse: Einführung in das Gehirntraining(zB. in Wallisellen)
  • Handübungen zum täglichen Üben
  • Kostenloses App für unterwegs und zuhause für den  IPad, IPhone, Smartphone, Tablet, usw.
  • Detaillierte Infos erhalten Sie hier

Tipp: Lassen sie sich auf Weihnachten einen VHS-Kurs schenken!

 

 

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